Von Christian Mueller // 6 Kommentare

Auf dich achten du musst! – Die dunkle Seite der Kreativität

Sind Sie kreativ? Und wenn ja, sind Sie stolz darauf? Nachvollziehbar wäre es, denn Kreativität wird meistens mit positiven Eigenschaften wie Flexibilität, einer schnellen Auffassungsgabe, künstlerischer Neigung und unkonventionellen Lösungen assoziiert. Kreativität wird – zumindest auf den ersten Blick – also durchweg positiv gesehen. Doch das stimmt nicht ganz, denn Begriffe wie der des exzentrischen Künstlers, des wahnsinnigen Genies oder der launischen Diva sind Hinweise darauf, dass Kreativität eben auch dunkle Seiten hat. So lange diese Schattenseiten Ihnen als kreativem Menschen bewusst sind, ist das kein Problem, dann können Sie diese kontrollieren. Deshalb beschäftigen wir uns heute damit und zeigen Ihnen Wege auf, diese Seiten unter Kontrolle zu bringen. mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Preisfrage – Das sind Kontakte und Beziehungen wert

Kontakte, Freunde und Familie sind wertvoll und wichtig. Das können wahrscheinlich die meisten Menschen bestätigen. Jeder kann sich sicherlich an Situationen erinnern, in den er oder sie ohne Kontakte, Freunde und Familie nicht weitergekommen wäre oder Probleme nicht hätte lösen können. Natürlich sind nahe stehende Menschen auch emotional und als Ratgeber wertvoll. Doch hätten Sie gedacht, dass sich der Wert menschlicher Beziehungen auch ganz real in Dollar ausdrücken lässt? mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

3 Wege, wie soziale Konflikte Sie krank machen

  1. Rollenkonflikt. Sie sind mit Ihrer Familie zum essen verabredet, doch Ihr Chef kommt fünf Minuten for Feierabend mit einem ganz wichtigen Auftrag. Zwei Rollen – Familienmensch und Arbeitnehmer – prallen aufeinander. Natürlich können Sie zu Ihrem Chef nicht immer nein sagen, aber Ihre Familie wird enttäuscht sein. Kommen solche Konflikte zu häufig vor, können sich Schuldgefühle einstellen, die Sie dann krank machen.
  2. Intrapersonaler Konflikt. Das Wort klingt komisch, meint aber einfach: Der Konflikt findet in Ihnen statt. Ihr direkter Kollege bekommt die Beförderung, auf die Sie schon lange warten und schon geht es in Ihnen los. Einerseits freuen Sie sich für Ihren Kollegen und wissen, dass er seine Sache gut macht. In der Rolle des Kollegen ist als alles in Ordnung. Doch andererseits sind Sie natürlich stinksauer, dann diese Beförderung hätten Sie schon längst verdient. In der Rolle des zielstrebigen Mitarbeiters ist also gar nichts in Ordnung.
  3. Unsicherheit. Ihren neuen Chef verstehen Sie ganz und gar nicht. An einem Tag ist er freundlich, motiviert Sie und gibt Ihnen klare Ziele vor. Am nächsten Tag faltet er Sie lautstark zusammen, weil Sie alles falsch machen und gibt Ihnen völlig neue Ziele und Aufgaben. Resultat: Sie wissen nicht mehr, was Sie tun sollen und was Ihr Chef von Ihnen erwartet. Und genau diese Unsicherheit nagt an Ihren Nerven.
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Der erste Eindruck – Diese zwei Fragen stellt sich jeder dabei

Zugegeben, das Ergebnis der Studie gehört jetzt nicht gerade zur Disziplin der Raketenwissenschaften. Trotzdem ist es nützlich, sich bewusst zu machen, was beim sprichwörtlichen ersten Eindruck passiert, beziehungsweise auf was sich dessen Wirkung reduzieren lässt.

Susan Fiske von der Princeton-Universität jedenfalls fand bei ihren schon etwas älteren Untersuchungen heraus: Wenn sich zwei fremde Menschen das erste Mal begegnen, dann fragen sie sich insgeheim (und vielleicht auch nur unbewusst) exakt zwei Fragen: mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Fortsetzungsliste – Was wissen wir über den Menschen?

Was wissen wir über uns Menschen? Eine ganze Menge, gewiss. Medizin, Psychologie, Soziologie, Ökonomie – sie alle erforschen regelmäßig das Wesen unserer vielseitigen (und nicht immer allzu intelligenten) Art. Aber was käme heraus, wenn man mal so tut, als sei der Mensch eine Person: Wie würde man ihn charakterisieren? Was ist typisch für seine Persönlichkeit?

Die folgende, offene Liste ist der Versuch einer Typologie, einer Art Charakterstudie, die sicher voller Widersprüche stecken wird, weil der Mensch nun mal ein widersprüchliches Wesen ist (was wiederum schon eine erste Eigenschaft wäre) und nie vollständig sein kann. Deshalb ist es auch eine offene, eine Fortsetzungsliste. Ein Auftakt, an dem Sie – liebe Leser – mitwirken können und sollen. Durch Ihre Kommentare oder eigene Beiträge. Ich würde mir lediglich erlauben, von Zeit zu Zeit Ihre Anregungen an diese Liste anzufügen, sie fortzusetzen.

Ich habe keine Ahnung, ob das funktioniert und ob das Ergebnis gut sein wird. Vielleicht geht das Experiment in die Hose und Sie alle finden den Vorschlag doof. Dann ist das eben so. Aber ich finde, der Versuch ist es Wert. Und mein Gefühl sagt mir, es könnte höchst interessant, anregend und lehrreich werden. Deshalb hier meine ersten Charakteristika: mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Wie Sie andere (im Büro) positiv beeinflussen können

  1. Reziprozität Laut dem Verhaltenspsychologen Robert Cialdini helfen Menschen jenen umso lieber, die ihnen bereits geholfen haben. Wer andere also beeinflussen möchte, sollte zuerst deren Probleme lösen.
  2. Sozialbeleg Menschen folgen Vorschlägen umso bereitwilliger, je mehr sie den Beleg für deren Richtigkeit bereits im Leben anderer Menschen sehen. Erkenntnis allein reicht nicht, es braucht auch sichtbare Erfahrungen. Und ein Vorbild.
  3. Konsistenz Ihre Botschaft muss nicht nur überzeugend sein, sie muss sich auch konsistent zu bestehenden Vereinbarungen verhalten. Kulturrevolutionen gelingen oft in kleinen Schritten – auch wenn hinterher der große Ruck beschworen wird.
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Happy Planet Index – Wo die Menschen glücklich sind

Die New Economics Foundation hat ihren neusten Happy Planet Index (HPI) online gestellt. Aus der interaktiven Grafik geht hervor, wo die Menschen auf diesem Planet besonders glücklich sind. Das Gute an der Infografik: Auch Indexwerte wie Lebenserwartung, Lebenszufriedenheit oder Ökologischer Ressourcenverbrauch können einzeln angezeigt werden.

HappyPlanetIndex
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen