Auch wenn in der Studie davon so explizit keine Rede ist: Die Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass es das Phänomen der sogenannten Stutenbissigkeit tatsächlich gibt. Messbar. Im Jargon der der internationalen Wissenschaftler um Abraham Buunk klingt das natürlich etwas differenzierter. Sie sagen etwas vorsichtiger: Sexuelle Konkurrenz hat im Job größeren Einfluss auf die weiblichen als auf die männlichen Kollegen. mehr
Stutenbissigkeit – Attraktivität und sexuelle Konkurrenz schüren Missgunst unter Kolleginnen
Sexappeal – Schöne Frauen provozieren vor allem Feindseligkeit
Gut, die Geschichte ist jetzt schwierig, wenn sie ein Mann erzählt. Eine Frau hätte es an dieser Stelle leichter, sie wäre wohl auch irgendwie neutraler, glaubwürdiger. Weil die als Autorin aber gerade nicht zur Verfügung steht, muss mal wieder die Wissenschaft aushelfen, denn es geht – sagen wir es, wie es ist: um Konkurrenzdenken, um Attraktivität und Sexappeal – und um Frauen. Vor allem um Frauen.
Falls Sie eine Frau sind, dürfen Sie zunächst eine simple Frage beantworten: Wie haben Sie gerade auf das Aufmacherfoto zu diesem Artikel reagiert? Ganz ehrlich: Warum so? mehr
An Neides statt – Die zerstörerische Kraft der Missgunst
The Arctic Circle ist nicht nur ein wunderschön animierter Kurzfilm von Kevin Parry – er zeigt auch ohne Worte, wie zerstörerisch Neid wirkt… mehr
Freud und Neid – Motiviert Missgunst mehr als Bewunderung
Wie heißt es so schön: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid dagegen muss man sich verdienen. Und in der Tat muss, wer im Leben Erfolg hat, nicht lange auf Neider und Missgünstlinge warten, die ihm nicht mal das Schwarze unter den Nägeln gönnen. Das kann man negativ sehen und sich darüber ärgern. Klüger aber ist wohl die Perspektive Arthur Schopenhauers: Für ihn war Neid die höchste Form der Anerkennung, ein sicheres Indiz dafür, dass man wirklich erfolgreich ist. mehr
Selbsttest – Arbeiten Sie mit Kollege Kotzbrocken?
„Yippie ya yay, Schweinebacke!“
Bruce Willis in Stirb Langsam
Unangenehme Kollegen haben zumindest den angenehmen Nebeneffekt, dass man an ihnen wachsen kann. Nicht wenige von uns arbeiten acht Stunden und mehr am Tag mit ihnen zusammen und erleben dabei wahre Horrorgeschichten – angefangen mit Profilneurotikern, die ihnen regelmäßig die Ideen klauen; fiesen Karrieristen, die ihnen vormittags einen scheinbar gut gemeinten Rat schenken, der sich nachmittags als gemeine Falle entpuppt; Widerlingen mit rhythmischen Wutausbrüchen, bis hin zu Neidern und arroganten Aufschneidern, die so tun, als hätten sie gerade die Erstbesteigung des Mount Everest hinter sich gebracht. Und nicht wenige leben nach dem Grundsatz, jemanden wie ein rohes Ei zu behandeln, kann auch bedeuten, ihn in die Pfanne zu hauen. mehr
Profilierungs-Blabla – Warum man gönnen können muss
Neulich rief wieder so einer an. Mit aufgeregtem Timbre in der Stimme kam er direkt zum Punkt: „Sie waren das doch, der diesen Artikel vergangene Woche geschrieben hat?! Darin schreiben Sie über XY. Wir machen dasselbe schon seit zehn Jahren, nur viel besser. Und ein bisschen anders, nämlich so und so und so. Darüber müssen Sie jetzt aber auch was schreiben, hören Sie?! Warum haben Sie eigentlich nicht gleich über uns geschrieben?“
Weil der andere pfiffiger war. Sympathischer sowieso. Deshalb. mehr
Zwielicht – Talente sollte man haben, aber nicht alle zeigen
Diese Zeilen sind für alle, die meinen, perfekt sein zu müssen. Für die, die damit erfolgreich sind und das den Menschen in ihrer Umgebung gerne zeigen: Ihr Narren! Perfekt, erst recht besser zu sein als andere, ist brandgefährlich, keine Schwächen zu haben sogar tödlich. Denken Sie nur an das Schicksal von Sir Walter Raleigh: Er war einer der brillantesten Köpfe am Hofe Elizabeths I. von England. Der Mann schrieb Gedichte, die zu den schönsten seiner Zeit gezählt werden, er war ein begnadeter Wissenschaftler, ein großer Seefahrer, ein wagemutiger Unternehmer, er konnte erwiesenermaßen Menschen führen. Charmant war er auch. So sehr, dass er es mit seinen Gaben bis zum Favoriten der Königin brachte. Genutzt hat es ihm nichts. Irgendwann fiel er in Ungnade und wurde hingerichtet. Fürsprecher gab es nicht, Raleigh hatte sich mit seiner Perfektion zu viele Feinde gemacht. mehr





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