Kritikfähige Manager sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter auch mal negatives Feedback anbringen, anstatt ihnen ständig bloß nach dem Mund zu reden. Jedoch resultiert das auch aus der Gewissheit, dass Mitarbeiter sich nicht trauen, absolut alles anzusprechen – daher bleiben eine Menge Fehltritte unkommentiert. Was muss ein Chef also tun, um herauszubekommen, was sein Team wirklich über ihn denkt?
Richtig: Gedanken lesen. Falls Sie selbst diese Kunst nicht beherrschen, ist diese Liste genau das Richtige für Sie: Wir nennen 25 Gedanken, die Ihnen ein Mitarbeiter nie ins Gesicht sagen würde – den der eine oder andere aber fast sicher schon einmal hatte. Derbe Beleidigungen und haltlose Vorwürfe haben wir außen vor gelassen und konzentrieren uns stattdessen auf Dinge, an denen Sie etwas ändern können. Wenn Sie denn wollen. mehr →
Die Pointe gleich vorweg: Geld ist es nicht. Im Gegenteil: Geld ist ein denkbar schlechter Motivator. Das zeigen gleich eine ganze Reihe von Experimenten. Deren Fazit lautet fast immer so: Wenn man Menschen, die zuvor etwas freiwillig getan haben, für dieselbe Arbeit erst einmal Geld gibt, sinkt deren Engagement dramatisch. Studien der US-Psychologin Theresa Amabile von der Brandeis Universität zeigen zum Beispiel, dass Menschen Ziele weniger wertschätzen, wenn diese mit Geld honoriert werden. In einem Experiment forderte sie 72 Studenten auf, Poesie zu schreiben. Einige Studenten wurden mit der Aussicht auf Geld und Ruhm geködert, andere durch die Aussicht mit Worten zu spielen oder sich selbst auszudrücken – Ergebnis: Die monetär motivierten Autoren schrieben nicht nur weniger, sondern auch weniger gut.
Der Verhaltensforscher Abraham Maslow entwickelte die gleichnamige Bedürfnispyramide. Danach verfolgen Menschen Motive mit unterschiedlichem Rang. Zuerst so genannte Defizitbedürfnisse, also körperliche Erfordernisse (Essen, Schlafen, Fortpflanzen), danach folgen Sicherheitsbedürfnisse (Wohnung, Job, Gesundheit) und soziale Beziehungen (Freunde, Partner, Liebe). Zuerst müssen diese befriedigt sein, damit jemand zufrieden ist. Erst danach folgen die so genannten Wachstumsbedürfnisse, wie soziale Anerkennung (Status, Geld, Macht) und Selbstverwirklichung. Diese sind allerdings nie zu befriedigen: Ein Künstler malt, um seine Kreativität auszuleben, nicht um 100 Bilder zu malen.
Gewiss, Geld spielt im Leben der meisten Menschen eine bedeutende Rolle. Und mit Blick auf die Maslowsche Bedürfnispyramide (siehe Kasten rechts) müssen natürlich zuerst die Grundbedürfnisse befriedigt sein, bevor man über höhere Ziele nachdenken kann. mehr →
Angenommen draußen wäre es zehn Grad (wonach es zurzeit endlich nicht mehr aussieht), dann könnten Sie mit nur einer Flasche Wasser bereits so viel Nebel erzeugen, um die Sicht in einem ganzen Dorf zu trüben. Man sieht dann zwar noch immer die Hand vor Augen, aber milchig trübe ist die Luft allemal. Und das mit nur einem Liter Wasser!
Warum ich das erzähle? Weil es in Unternehmen oft nicht anders aussieht. Man braucht nur wenige Mitarbeiter, um die Aussichten eines ganzen Betriebs zu vernebeln oder die Stimmung nachhaltig zu trüben. Und damit meine ich nicht nur jene Kollegen, die die Bedingungen des Dunning-Kruger-Effekts erfüllen. Dasselbe gilt auch für Mitarbeiter, die mehr Teil des Problems sind als Teil der Lösung. mehr →
Rund 23 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sind ihrem Arbeitgeber gegenüber loyaler als vor der Wirtschaftskrise. Dabei fühlen sich ältere Mitarbeiter stärker an ihr Unternehmen gebunden als ihre jüngeren Kollegen, so das Ergebnis einer gerade veröffentlichten Studie des Personaldienstleisters Kelly Services bei der international rund 134.000 Arbeitnehmer befragt wurden, davon über 2000 in Deutschland.
| Die Hauptergebnisse der Studie: mehr → |
Bernd Schmitz ist Leiter des Hochschulmarketings bei Bayer und damit zuständig für alle Marketingmaßnahmen, die hochqualifizierte Absolventen für einen Job bei Bayer interessieren sollen. Schmitz betreibt ein Blog, twittert und nutzt intensiv Facebook. Seit dem 1. Februar darf er das – wie alle Bayer-Mitarbeiter – auch während der Arbeitszeit auf seinem Dienstrechner. Warum erzählt er im Interview… mehr →