Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Sonntagsblues – Studie enthüllt den trübsten Tag der Woche

Bevor Sie weiterlesen: Ich will Ihnen wirklich nicht das Wochenende versauen, aber das könnte nach der Lektüre passieren. In dem Fall… sorry!

Soso, Sie lesen trotzdem weiter! Gut. Aber sagen Sie hinterher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt… Immerhin geht es um nichts weniger, als den bescheidensten Tag der Woche. Den Tag, an dem sich die meisten Menschen mies fühlen, unausgeglichen, unglücklich, trübe. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Montagsblues – Ist der blaue Montag doch nur ein Mythos?

Was für ein Wochenende! Dann die kalte Dusche: Schon wieder Montagmorgen – der Wecker klingelt, die Tretmühle Arbeit läuft schon wieder an. Ein Alptraum? Eher nicht. Nur jeder siebte Arbeitnehmer kommt montags schwer in die Gänge und braucht ein bis zwei Tage, um die gewohnte Betriebs­temperatur zu erreichen. 31 Prozent kennen solche Anlaufschwierigkeiten zwar auch, verfahren aber nach dem Motto: Augen zu und durch – auch wenn Spaß anders aussieht. Und für das Gros der Beschäftigten in Deutschland macht der Montag keinen Unterschied: 54 Prozent empfinden ihn als ganz normalen Arbeitstag. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Twitter-Umfrage – Was versüßt Ihnen den Montag?

Jeden Montag dasselbe: Die Tretmühle geht los und wir reagieren darauf mit Müdigkeit und mieser Laune. „Montags-Blues“ nennen Wissenschaftler das Phänomen. Drei Viertel aller Arbeitnehmer bezeichneten sich selbst als Montagsmuffel, hat mal eine Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Ears and Eyes ergeben. Zum Wochenstart wird weniger geleistet als dienstags oder mittwochs, so wiederum eine Studie der London School of Economics. mehr

Job, Liste 4
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Loslassen! – Wer nicht delegieren kann, dem droht der Burnout

Ein Gastbeitrag von dem Management-Coach Klaus Schuster

Ich war mit dem Betriebsleiter einer Papierfabrik unterwegs, er erzählte von seiner Arbeit – mit viel Freude.

Ich fragte ihn: Warum?
Er sagte: „Wie ich heute wie ein Jongleur acht, zehn Bälle gleichzeitig in der Luft halten kann – das macht mir Freude!“
Ich wandte ein, dass diese simultane Mehrfachbelastung für viele eher ein Stressfaktor wäre.
Er meinte: „Für mich auch. Früher! Da kam ich eher ins Schleudern, wenn mehr als eine Sache explodierte. Ich verlor den Überblick, fühlte mich unrund, konnte manche Nacht nicht gut schlafen. Ich wusste nie, was morgen auf mich zukommen würde. Das war stressig. Heute ist das völlig anders: Ich bin souverän geworden, entspannt, gelassen – und bewege sehr viel mehr als früher.“

Die offensichtliche Frage: Wie kam er dazu? mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Morgenstund – Wann beginnen Sie morgens zu arbeiten?

Ich weiß natürlich nicht, wann Sie diesen Artikel lesen – morgens oder abends, vor, während oder nach der Arbeit. Ich vermute allerdings tendenziell später. Wie ich darauf komme? Seit geraumer Zeit habe ich den Verdacht, dass sich die Arbeitszeiten in Deutschland verschoben haben. Die Menschen arbeiten zwar insgesamt länger, fangen damit aber morgens später an. Jedenfalls beobachte ich das zum Beispiel auf den übervollen Autobahnen oder überfüllten Pendlerzügen zu bestimmten Uhrzeiten.

Um dem unbestimmten Gefühl zumindest etwas empirische Fundierung zu verleihen, würde ich nun gerne von Ihnen wissen, wann Sie morgens mit der Arbeit starten – speziell montags (halbzehn in Deutschland – oder eher). Benutzen Sie dazu bitte das Umfragetool rechts. Ausführlichere Antworten gerne auch als Kommentar weiter unten.

Und so oder so: Ihnen allen einen guten Start in den Tag und in eine hoffentlich erfolgreiche Woche!

Artikel, Job 13
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Rhythmusstörungen – Warum sich das Lotterleben vom Wochenende rächt

Blues
Jeden Montag dasselbe Bild: Irgendwie stehen Sie schon mit dem falschen Bein auf, beim Frühstück hüpft die Kirschmarmelade samt Brötchen direkt auf das weiße Hemd und am viel zu heißen Kaffee verbrühen Sie sich die Zunge. Klar, dass Ihre Laune anschließend in dieselbe Richtung zeigt wie Ihre Mundwinkel: nach ganz unten.

Ein Grund: Viele lassen es am Wochenende richtig krachen oder versuchen – aufgrund einer falsch verstandenen Work-Life-Balance – ein Leben nachzuholen, das sie unter der Woche vermisst haben. Ihr Alltag fühlt sich verzweifelt unfertig an – work in progress. Entsprechend betrinken sich die einen hemmungslos, andere pennen bis in die Puppen, wieder andere stürzen sich ins Nachtleben. Doch das alles zehrt nicht nur an den Kräften, es bringt vor allem den Biorhythmus gewaltig durcheinander. Folge: Am Montag befinden sie sich in einer Art Mini-Jetlag. Im Normalzustand beginnt der Körper bei den meisten Menschen ab vier Uhr nachts mit der Ausschüttung des Stresshormons Kortisol. Das ist ein natürlicher Wecker. Sobald der Pegel seinen Höchststand erreicht, wachen wir auf und sind fit für den Tag. Wer aber am Wochenende ordentlich auf den Putz haut, wirbelt diesen Rhythmus erheblich durcheinander, sodass der Radiowecker zwar am Montagmorgen klingelt, der Körper aber noch im Tiefschlaf weilt.

Job, Studie 1
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Montagsblues – Morgenmuffel sind meist selber schuld

Jeden Montag dasselbe: Die Mühle geht los und die Mitarbeiter reagieren darauf mit Müdigkeit und mieser Laune. „Montags-Blues“ nennen Wissenschaftler das Phänomen. Drei Viertel aller Arbeitnehmer bezeichneten sich selbst als Montagsmuffel, so das Ergebnis einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Ears and Eyes. Zu Wochenbeginn wird weniger geleistet als dienstags oder mittwochs, so wiederum eine Studie der London School of Economics und an keinem anderen Wochentag ist die Verletzungsgefahr im Job größer. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen