Von Jochen Mai // 21 Kommentare

Storytelling: Erzählen Sie mehr Geschichten!

initialeute erzähle ich Ihnen eine Geschichte…

Für die Vorstandssitzung eines internationalen Konzerns wurden die Mitglieder in eines der feinsten und teuersten Restaurants der Stadt eingeladen. Es lag in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale und so erschienen die Vorstände pünktlich und gut gelaunt, plauderten ein wenig beim Champagner und nahmen schließlich an dem luxuriös gedeckten Tisch Platz. Alle freuten sich auf das legendäre Menü des hiesigen Sternekochs. Doch dazu kam es nicht. platteDraußen versammelten sich Landstreicher und Obdachlose. Sie blickten durch die Scheiben, drückten ihre staubigen Nasen dagegen und klopften aufdringlich an die Fenster. Das Klappern wurde lauter und mischte sich bald mit Sprechgesängen. An ein gemütliches Mahl war nicht mehr zu denken, und immer mehr Bosse fragten sich, was der Gastgeber dagegen unternehmen würde: Würde er die Penner ignorieren oder die Polizei rufen? Nichts davon passierte. Stattdessen öffnete er die Tür und ließ die Meute herein. Die Leute rochen wie ein Zwischenfall in einem Kölner Chemiewerk. Vor allem aber waren sie hungrig. Zum großen Entsetzen der Vorstände lud sie der CEO an den Tisch.

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Von Jochen Mai // 7 Kommentare

So wollte ich nie werden! – Wie der Job den Charakter verdirbt

„Wenn es Unrecht ist, tue es nicht; wenn es Unwahrheit ist, sage es nicht.“

Marcus Aurelius, Römischer Kaiser

Sozialwissenschaftler wissen: Je stärker sich ein Mensch mit seinem Beruf identifiziert, desto schneller passt er sich den Gepflogenheiten des Betriebs oder der Branche an. Das hat nicht nur Vorteile. Um von den Kollegen und vom Chef respektiert, gelobt, gemocht zu werden, überschreiten so manche mit der Zeit Grenzen, die für sie früher unpassierbar gewesen wären – aus Skrupel und Anstand. Die Idee des Kollegen als eigene verkaufen? „Selbst Schuld, hätte er eben schneller sein müssen!“ Dem Kunden die aktuellen Probleme des Produktes vorenthalten? „Hey, er hat ja auch nicht danach gefragt!“ Schmiergeld bezahlen, um den Auftrag zu bekommen? „Na und, macht doch jeder!“ Tatsache ist: Nicht nur Geld verdirbt den Charakter, der Job kann das genauso mitsamt der Firmenkultur, dem Korps- und Kollegengeist. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Moralkortex – Müde machen mehr Mist

Ausgeschlafene Menschen entscheiden moralisch besser, so das Ergebnis einer Untersuchung am Walter-Reed-Institut der US-Armee. Offenbar ist es so, dass sich Schlafmangel unmittelbar auf den ventromedialen präfrontalen Kortex auswirkt – dem verorteten Sitz der menschlichen Moral. Beziehungsweise einer Art Kontrollstelle für ethische Entscheidungen. Dieses etwa tischtennisballgroße Areal sitzt hinter den Augen, und bekommt das Gehirn zu wenig Schlaf, schaltet dieser Bereich auf Dämmerzustand. Unsere Werte sind dann nur noch Nebensache. Oder anders gesagt: Müde Menschen machen mehr Mist.

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Moralerlass – Wie ehrlich sind Sie im Job?

Mal ehrlich: Nicht nur Geld verdirbt den Charakter, der Job kann das genauso. Der Beruf, die Firmenkultur, die Werte der Kollegen, das Verhalten des Chefs – deren ganzes Zusammenspiel überträgt sich früher oder später auf den Charakter. Und nicht immer zum Positiven. Zuerst verändern sich nur die Gedanken, dann das persönliche Verhalten. Lug, Betrug, Diebstahl, Kunden anschmieren, Kollegen hintergehen… das alles ist heute längst Alltag. Moralischer Anspruch und ethische Werte bleiben immer häufiger auf der Strecke. Es zählt der Erfolg – egal mit welchen Mitteln. mehr

Job, Test 3
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Moralerlass – Die Macke der Moralisten

Es ist leicht, sich über andere moralisch zu entrüsten. Genauso wie viele die Frage umtreibt, ob jemand Erfolg haben darf, der amoralisch handelt? Dazu gibt es ein gutes Lehrstück aus der Ära von US-Präsident Bill Clinton. Allerdings lautete die Frage damals: Kann man ein guter Präsident sein und sich gleichzeitig von seiner Praktikantin fellatieren lassen? Auch wenn der Annex und sich dabei erwischen lassen politisch korrekterweise gestrichen wurde, so lastete die Frage doch schwer auf dem amerikanischen Gewissen. Für Clinton fiel das Urteil damals mit einem knappen „Im Prinzip ja“ aus. Was auch daran lag, dass die amerikanische Öffentlichkeit in puncto Sitten zweierlei Maß anlegt. Denn so laut die Empörung über den oralen Nebenjob der Praktikantin ausfiel, so groß dürfte auch die Bewunderung mancher Mit-Machthaber ausgefallen sein, die sich insgeheim dachten: ein Tausendsassa, dieser Bill! mehr

Essay, Job 1
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen