Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Bitte recht fröhlich – Warum gute Laune (im Job) so wichtig ist

Heiterkeit im Büro hat ein Imageproblem. Ein großes sogar. Gut gelaunte Mitarbeiter stehen stets unter dem Generalverdacht, dass es ihnen, nun, zu gut geht. Manager glauben nach wie vor, dass Hurrastimmung im Büro ablenkt, fahrlässig und faul macht. Wer satt ist, geht eben nicht mehr auf die Jagd; wer zufrieden ist, mit sich und der Welt, strengt sich weniger an. Entsprechend ernst geht es in vielen Unternehmen zu: Es wird geschwiegen und gelangweilt, drangsaliert und geschurigelt. Und umso seltener wird gelobt, gescherzt, gelacht. mehr

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Antriebskraft – Wie Sie Leidenschaft in anderen wecken

Leidenschaft in anderen Menschen (neu) zu entfachen, ist nicht nur eine edle Aufgabe – es ist die Managementaufgabe schlechthin. Ebenso wollen das freilich alle, die eine Präsentation, eine Rede oder einen Impulsvortrag halten. Andere anspornen, das Beste aus sich herauszuholen, gibt nicht nur tiefe Befriedigung und macht Spaß – es spornt auch selbst an. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Wie Sie mehr Spaß am Job bekommen

  1. Seien Sie gutgelaunt! Das klingt nur tautologisch. Sie können alle Punkte erfüllen und trotzdem griesgrämig bleiben. Gute Laune ist Entscheidungssache. Wenn Sie die Miesepeter in Ihrem Umfeld ignorieren und beschließen Ihren Job gerne zu machen, wird der Spaß folgen.
  2. Memorieren Sie schöne Augenblicke! Ein Missgeschick kann einen ganzen Tag überschatten. Die meisten Menschen erinnern hauptsächlich Negatives und verdrängen so die schönen Zeiten. Besser Sie genießen die Gegenwart und verplempern diese nicht mit Vergangenheitsgrübelei.
  3. Schlafen Sie regelmäßig! Studien zeigen: Schlafmangel bringt Arbeitnehmer dazu, ihren Beruf zu hassen. Und: 84 Prozent der „Gutschläfer“ werden innerhalb von sechs Jahren mindestens einmal befördert, „Schlechtschläfer“ nur in 67,9 Prozent der Fälle.
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Treffpunkt – 4 ungewöhnliche Tipps für bessere Meetings

Von dem kanadischen Schriftsteller Douglas Coupland („Generation X”) stammt das schöne Bonmot: „Es gibt drei Dinge die man nicht vortäuschen kann: eine Erektion, Kompetenz und Kreativität.“ Meetings versuchen aber genau das: Sie versammeln mehr oder weniger kreative oder kompetente Menschen in einem Raum in der Hoffnung, es käme eine geile Idee dabei heraus. Hoffnungslos! mehr

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Glanzleistung – 9 Wege zu mehr Selbstwertgefühl

Victor Fleming ist der Regisseur des vielleicht erfolgreichsten Kinofilms aller Zeiten: Vom Winde verweht mit Clark Gable und Vivien Leigh. Dabei überstrapazierte der kreative Kalifornier, der seine Karriere übrigens als Autorennfahrer begann, nicht nur die Geduld mancher Kollegen am Set, sondern auch das Budget. Eines Tages fragte ihn sein dem Herzinfarkt bereits naher Produzent, David O. Selznick, warum es denn bitteschön nötig sei, dass Scarlett und ihre Schwestern fuderweise Unterröcke aus kostbarer, handgeklöppelter belgischer Spitze tragen müssten. Im Kinosessel und unter den Kleidern sähe das hinterher schließlich sowieso niemand. „Aber die Schauspielerinnen wissen es“, soll Fleming geantwortet haben. „Und weil sie wissen, dass die Unterröcke, die sie anhaben, sündhaft teuer sind, fühlen sie sich als die, die sie spielen sollen: verwöhnte, reiche Gutsherrentöchter.“ mehr

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Und tschüss – Warum Mitarbeiter kündigen

Fach- und Führungskräfte sind gefragt wie nie, heißt es. Vor allem Ingenieure sind Mangelware, heißt es. Und der Kampf um Talente wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken, heißt es ebenfalls. Das glaube ich sogar. Denn immer weniger junge Leute schaffen hierzulande das Abitur – und verpassen damit die Chance zu studieren. Die Demographie verheißt auch nicht gerade einen baldigen Nachwuchsboom, gleichzeitig sind die hochqualifizierten Jobs die einzigen, die sich ein Hochpreisland wie Deutschland im internationalen Wettbewerb noch leisten kann. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Spitzenkräften nimmt also zu, während das Angebot sinkt. Rosige Aussichten für Hochqualifizierte. mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Flow(er) Power – Wo Motivation entsteht

Robert Basic sinniert gerade über den Blog-Flow:

Ähnlich beim Bloggen: Wenn ich mich nicht einstimmen kann, ständig abgelenkt werde, kann ich scheinbar nicht bloggen.

So ganz stimmt das nicht. Richtig ist: Erfunden wurde die Flow-Theorie von dem renommierten US-Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi (ausgesprochen: Tschik-sent-mi-hai), der damit jenen optimalen Zustand beschrieb in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert sind, besonders kreativ und produktiv. Flow entsteht demnach an der Grenze zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile). Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein völlig neues Projekt übernehmen. Einen großen Auftrag. Leider haben Sie von der Sache überhaupt keine Ahnung. Ihre Fähigkeiten liegen deutlich unter den Anforderungen, kurz: Sie sind hoffnungslos überfordert. Die Folge werden Frust und Versagensängste sein. Etwas Ähnliches passiert, wenn Sie eine neue Aufgabe übernehmen, die Sie in- und auswendig kennen. Diesmal liegen Ihre Fähigkeiten weit über den Ansprüchen: Sie sind unterfordert – und deshalb bald gelangweilt und genauso frustriert. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen