Und Geld motiviert doch! Das jedenfalls sagen Uwe Jirjahn von der Universität Trier, Thomas Cornelissen vom University College London sowie John Heywood von der Universität von Wisconsin-Milwaukee, die jetzt untersucht haben, ob eine leistungsgerechte Entlohnung Arbeitnehmer glücklich macht. Um es kurz zu machen: Sie macht glücklich. Vor allem bei überdurchschnittlich produktiven Mitarbeitern steigert eine Leistungsentlohnung (statt eines reinen Zeitlohns) die Arbeitszufriedenheit enorm. mehr
Gehaltsvergleich – Geld motiviert Mitarbeiter doch, aber nur die überdurchschnittlichen
Drei wesentliche Bedürfnisse, die uns motivieren zu tun, was wir tun
- Erfolg. Laut David McClelland sind es vor allem drei Bedürfnisse, die uns motivieren. Das Wichtigste: Menschen wollen ihre Ziele erreichen. Und sie möchten, dass dies bemerkt wird. Kurz: Sie wollen stolz auf ihr Tun sein können. Entsprechend vermeiden Sie Situationen, in denen keine Aussicht auf Erfolg besteht oder diese nur gering ist.
- Zugehörigkeit. Ebenso wichtig sind Menschen soziale Beziehungen. Erfolg lässt sich schließlich erst so genießen – durch andere wird er erst bestätigt. Denn auf Anerkennung folgt meist auch Zugehörigkeit. Weil das aber nicht universell gilt, suchen wir den Anschluss zu unterschiedlichen (Interessen-)Gruppen.
- Macht. Die beiden ersten Punkte zusammen führen automatisch zu einem gewissen Einfluss auf die jeweilige Gruppe: Respekt, Status und Macht steigen. Und genau das ist ebenfalls ein enormer Ansporn. Psychologische Studien zeigen immer wieder: Das permanente Gefühl von Ohnmacht hingegen macht Menschen sogar krank.
Musikantenstadl – Die ultimative Songliste fürs Büro
Musik verändert die Welt. Mit Musik verbinden wir bestimmte Emotionen, Musik hebt oder senkt die Stimmung, sie hat die Kraft, uns zu entspannen, sie wird in der Therapie eingesetzt – und natürlich verbindet sie zahllose Menschen, die dieselbe Musik mögen.
So populär Musik auch ist, so wenig ist bislang darüber geforscht worden, welchen Einfluss sie auf unsere Arbeit hat. Macht sie uns produktiver, motiviert sie uns – oder lenkt sie uns doch bloß ab? Verbessert sie das Büroklima oder polarisiert sie? Und gibt es überhaupt so etwas wie einen gemeinsamen Nenner bei Musik im Büro? mehr
Spaßmaßnahmen – 20+ Ideen, Mitarbeiter zu motivieren
Ein Gastbeitrag von Bob Nelson
Jeder möchte geschätzt werden. Das gilt für Manager ebenso wie für Mitarbeiter. Selbst wenn es den Anschein hat, wir wären unabhängig und selbstständig, brauchen wir andere zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls. Dennoch nutzen viele Manager die potenzielle Kraft von Anerkennung und Belohnung nicht. Und das, obwohl 33 Prozent der Manager sogar sagen, dass sie selbst lieber in einem Unternehmen arbeiten, in dem sie mehr Anerkennung erhalten. mehr
Kreidezeit – Motivieren ohne viele Worte
Es könnte so einfach sein, Mitarbeiter zu motivieren. Und manchmal ist es das auch. Von Charles M. Schwab, dem amerikanischen Industriellen, Lebemann und Stahlmagnaten (der leider am Ende bankrott ging), gibt es hierzu eine hübsche Anekdote:
Eines Tages besuchte er eines seiner Stahlwerke, das unterdurchschnittlich produzierte. Schwab war mit dem Ergebnis verständlicherweise nicht zufrieden und sah sich den Betrieb und dessen Arbeiter kurz vor Ende der Tagesschicht genauer an. Einen der Stahlarbeiter bat er um ein Stück Kreide und fragte ihn, wie viele Stahlblöcke seine Schicht denn heute geschafft hätte. mehr
Jobfrust – Unfreundliche Kollegen demotivieren am meisten
Was demotivitiert Sie im Job am meisten? Gut, Sie müssen sich nicht in den Kommentaren offenbaren. Dafür gibt es anonymisierte und repräsentative Umfragen, wie die zur Mitarbeitermotivation, die Forsa im Auftrag des Personaldienstleisters Edenred heute nachmittag veröffentlichen wird. Demnach vergräzt Mitarbeiter vor allem…
- Ein unangenehmes Arbeitsumfeld, vor allem unfreundliche Kollegen (77%)
- Eine monotone und wenig abwechslungsreiche Tätigkeit (70%)
- Eine zu geringe Vergütung (67%)
- Mangelnde Anerkennung durch den Chef (57%)
- Fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten (42%)
- Zeitdruck (33%)
- Sowie zu hohe Erwartungen von Vorgesetzen (26%)
Aus Spaß an der Arbeit – Was Mitarbeiter wirklich motiviert
Zunächst die gute Nachricht: Vergessen Sie Geld! Funktioniert nicht. Allenfalls kurzfristig. Dann aber wirkt es wie eine Droge, deren Dosis stetig erhöht werden muss, damit sie überhaupt noch aufputscht. Jetzt die schlechte: Anerkennung und Lob können Sie genauso vergessen. Als Anreiz für mehr und bessere Leistungen funktionieren die wie Geld und Drogen. Also auch nicht. Ja, aber was bleibt denn da noch, um Mitarbeiter zu motivieren?
Gute Frage. Die hat sich Teresa Amabile, Professorin an der Harvard Business School, auch gestellt. Und fing an zu forschen. Lange. Sehr lange. Dabei sammelten sie und ihre Mitarbeiter Daten von Hunderten unterschiedlicher Mitarbeitern – was sie tagsüber fühlten, wie sie sich verhielten, wie motiviert sie waren. Und dabei zeigte sich schnell: Anerkennung und klassische Incentives wie Boni oder andere Dreingaben spornten kaum einen zusätzlich an. Was aber wirklich wie ein Motivationsturbo wirkte, war, wenn die Chefs ihre Mitarbeiter unterstützten, ihnen sinnvolle Ziele vorgaben und für entsprechende Ressoucen sorgten, kurz: Wenn sie ihnen dabei halfen, Fortschritte zu erzielen und die Arbeit leichter machten (ohne sie ihren Leuten freilich abzunehmen). mehr





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