Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Freundeskreis – Ist Facebook ein Negativindikator?

WerkenntwenWundersam sind die Wege zum Ruhm. Womöglich sind es aber auch nur Irrwege. Als Maria Kalpidou die Profile von Studenten am Assumption College in Massachusetts untersuchte, stellte sie fest: Die Anzahl der Facebook-Kontakte, die jemand hat, sind eher ein Negativindikator für dessen Sozialkompetenz. So hatten Erstsemestler mit mehr als 200 virtuellen Freunden auffällig weniger Selbstbewusstsein und auch weniger reale Freunde als jene mit unter 200 Kontakten.

These effects wore off over time, however, as upper-class students surveyed with 200 or more friends showed higher levels of social adjustment and enthusiasm for their school (”school spirit”). Kalpidou suggested this may be due to upper-class students using Facebook more effectively as a way to enhance their social life, rather than a means to an end.

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Gretchenfrage – Wie gut ist Ihr Netzwerk wirklich?

Dass Beziehungen nur dem schaden, der keine hat, dürfte sich herumgesprochen haben. Nicht zuletzt verbirgt sich dahinter eine der Triebkräfte, warum virtuelle Netzwerke wie Xing, Linkedin oder Facebook weiterhin regen Zulauf verzeichnen. Ich unterstelle sogar, dass jeder von uns aus dem Stegreif ein paar Namen von Leuten nennen kann, mit denen er regelmäßig essen geht oder die sich mit ihm regelmäßig zum Essen verabreden möchten. Das ist schon mal gut. Aber die entscheidende Frage für die Qualität eines persönlichen Netzwerks stellte mir kürzlich ein Freund:
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Rufzeichen – Was Personaler in Online-Profilen interessiert

lupeDass Personaler und Headhunter zunehmend das Internet, die Sozialen Netzwerke und virtuellen Clubs nutzen, um die Lebensläufe von Bewerbern und Kandidaten zu durchleuchten, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Das dieser Trend global zunimmt, aber vielleicht noch nicht. So hat jetzt eine neue US-Umfrage ermittelt: 22 Prozent der Arbeitgeber nutzen bereits virtuelle Netzwerke zum Reputations-Check, 9 weitere Prozent haben dies zumindest vor. Aber: 2006 waren es insgesamt erst 11 Prozent der Arbeitgeber, beinahe eine Verdreifachung des Interesses an Online-Profilen.
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Netikette – Kontaktanfragen bei Xing ablehnen?

Ich habe täglich einige Anfragen. Ich füge aber nur die Leute hinzu, die ich persönlich kenne.

[Xing-Gründer Lars Hinrichs
in Perspektiven 158/2008]
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Karrierefaktoren – Ehrgeiz wichtiger als Intelligenz

Da befragt die Personalberatung Heidrick & Struggles gut 1000 deutsche Manager, welche Kriterien die für ihre Karriere für besonders förderlich halten, und heraus kommt das: Ehrgeiz und ein funktionierendes Netzwerk sind die wichtigsten Kriterien für den beruflichen Aufstieg. Und Intelligenz ist es nicht.

Das muss man erst einmal verdauen. Insgesamt wurden bei der Umfrage zwölf Karrierekriterien abgeklopft und dafür so eine Art Schulnoten von 1 für sehr wichtig bis 4 für unwichtig vergeben. Die Kriterien Ehrgeiz beziehungsweise Gute Netzwerke erhielten dabei jeweils die Bestnoten von 1,58.
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Job, Studie 1
Von Jochen Mai // 35 Kommentare

Netter worken – 45 Tipps für besseres Netzwerken

Der Unterschied zwischen Netzwerken und wahllosem Maximieren von Kontakten ist die Systematik. Wer netzwerkt, baut zielgerichtet ein Beziehungskonstrukt auf und aus. Und zwar eines, das viele Vorteile verschafft: Die besten Jobs werden über lockere Beziehungen vergeben, konnte der US-Soziologe Mark Granovetter schon 1974 nachweisen. Strength of weak ties nannte er das Phänomen: Wichtig bei der Jobvergabe sind vor allem Kontakte zu Leuten, die man nicht persönlich kennt, zu denen aber über gemeinsame Bekannte eine Verbindung besteht. Je größer das Netz, desto größer der Effekt. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Zielgerade – Die 7 Schwestern des Erfolgs

Glaubt man dem Drehbuchautor Woody Allen, ist Dabeisein bereits 80 Prozent des Erfolgs. Allen neigt bekanntermaßen zum Exaltierten, darunter leidet seine Glaubwürdigkeit ein wenig. Doch im Kern hat er Recht. Erfolg ist ein Rindvieh: Er gesellt sich gern zu seinesgleichen.

Daraus ergibt sich die Frage, ob es denn auch ein paar Eigenschaften gibt, die erfolgreiche Menschen eint, beziehungsweise, die den Erfolg anziehen, sozusagen die hübschen Schwestern des Erfolgs. Die Antwort lautet: Ja, es gibt sie. Sogar einige. Der Übersichtlichkeit halber, heute die wichtigsten sieben: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen