Vor genau 43 Minuten wurde mir diese Frage rechts im Bild auf Twitter gestelllt. Ich fand das einen interessanten Hinweis, die Seite von Coface kannte ich noch nicht. Und dass Networking hilfreich ist in Sachen Beruf und Karriere, dürfte zwar hinlänglich bekannt sein, welcher Netzwerktyp man dabei selbst ist, versprach indes eine amüsante wenn nicht gar nützliche Erkenntnis zu werden. Zumal der Autor Dominik Freund verspricht:
Über meine eigene Netzwerkarbeit bin ich auf die Idee gekommen, meine Erfahrungen an Studenten weiterzugeben. Mit dieser Networking-Website möchte ich Ihnen ein paar Anregungen für Ihre beruflichen Zukunft geben und Möglichkeiten aufzeigen, die der Markt Ihnen bietet. Ich lade Sie herzlich ein, unseren Networking-Test zu machen. Finden Sie heraus, welcher Netzwerk-Typ Sie sind und Sie erhalten von uns Tipps, wie Sie Ihre persönlichen Networking-Skills noch verbessern können.
Jetzt mal ehrlich: Waren Sie in der Schule beliebt? Hatten Sie viele Freunde? Oder waren Sie eher ein Eigenbrödler und saßen beim Auswählen der Völkerballmannschaft immer bis zum Schluss auf der Bank? Besser, Sie waren beliebt und hatten viele Freunde. Denn eine Langzeitstudie zeigt: Wer als Schüler beliebt war, verdient hinterher mehr. Wirklich wahr. Rund 35 Jahre wurden dazu die Lebensläufe von 10.000 US-Studenten verfolgt. Und tatsächlich: Wer in der Schule die meisten Freunde hatte, verdiente später am meisten. Das Forscherteam des Instituts für soziale und ökonomische Forschung der Universität von Essex resümierte im vergangenen Februar dazu: Jeder zusätzliche Freund schlägt sich Jahre später in zwei Prozent mehr Gehalt nieder. Na, rechnen Sie gerade nach? mehr →

Ein Kongress ohne Badges ist wie ein Kaiser ohne Kleider. Leider machen diese Akkreditierungs-Pässe jedoch Messen und Kongresse immer wieder auch entsetzlich langweilig: Sehr viel mehr als ein kleingedrucktes Mein Name ist…HORST bieten sie nicht. Dabei bergen die bunten Namensschilder am Revers deutlich mehr Potenzial als neue Bekannte zum Blinzeln oder der peinlichen Frage „Und Sie waren jetzt noch mal wer bitte…?“ zu bewegen.
Richtig eingesetzt sind Badges wunderbare Konversations- und Beziehungsbrücken. Obendrein können sie neugierig oder sogar Spaß machen. Denn wo bitteschön steht geschrieben, dass man auf die Schilder tatsächlich nur seinen Namen und maximal die berufliche Funktion schreiben darf? Eben. Deswegen möchte ich anregen, auf dieser zweidimensionalen Profilierungsbühne künftig kreativer zu werden. Wie wäre es, zum Beispiel wenn auch Sie dort künftig etwa… mehr →
Online-Netzwerken ist kinderleicht: Bei einem Social Network wie Xing, Linkedin, Facebook, Myspace oder StudiVZ anmelden, Leute raussuchen, anklicken, Freundschaftsanfrage mailen, fertig. Für latent Schüchterne und um Worte verlegene Menschen ist das eine enorme Erleichterung. Wer die Netze jedoch genauer anschaut, stellt schnell fest: Wer sich besser kennenlernen will, möchte sich irgendwann auch physisch treffen. Spätestens dann braucht es einen guten Gesprächseinstieg und etwas Smalltalk, um eine reputierliche Figur abzugeben.
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Was passiert, wenn ein Mitarbeiter kündigt: Wem gehören dann die Kontakte aus seinen virtuellen Netzwerken à la Xing, LinkedIn oder Facbook? Die Frage ist gar nicht so abwegig: Als ein Hays-Mitarbeiter kündigte, um sich im selben Geschäftsfeld selbstständig zu machen, verklagte Ihn sein ehemaliger Arbeitgeber auf die Herausgabe seines Profils und damit seiner Kontakte. Mit Erfolg. Ein englisches Gericht gab dem Kläger Recht und verurteilte den Mann zur Löschung seines LinkedIn-Profils und auf die Offenlegung aller Dokumente wie E-Mails und Rechnungen, da Hays eine Nutzung der Kontakte in LinkedIn für die neue Firma des Beklagten vermutete. [Gefunden bei: Blogaboutjob]
Apropos: Der Reputationsdienstleister DeinGuterRuf hat ein Experiment („Wege digitaler Identitäten“) durchgeführt, das ein bisschen an meinen Reiner Fakeman erinnert: Dazu wurden drei fiktive Profile im Internet und den Sozialen Netzwerken erstellt und einen Monat lang beobachtet. Während die beiden Männer (Consultant und IT-Experte) berufliche Kontakte in Xing und LinkedIn aufnahmen, war die Studentin in privaten Netzwerken wie StudiVZ und MySpace aktiv. Während die Studentin mit attraktivem Foto und vielen persönlichen Angaben jede Menge privater Kontaktanfragen erhielt, hatten die beiden eher zurückhaltend agierenden Männer weit weniger Ergebnisse. Dies zeige, “dass sich die berufliche Online-Reputation nicht so einfach aufbaut”, meinen die Studienautoren. Wer hingegen in Foren schreibe und interessante Blog-Einträge schreibe, fördere seine Online-Reputation deutlich mehr. “Doch das kostet Zeit und Know-how.”
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