Der Weg führte allein über den Abgrund. Unter ihnen eine 70 Meter tiefe Schlucht, vor ihnen eine 136 Meter lange, wackelige Hängebrücke, die Capilano Suspension Bridge. Auf der anderen Seite der Brücke allerdings wartete auf die Männer eine attraktive Studentin. Natürlich überschritten sie alle die Brücke – vor einer so hübschen Frau würde sich keiner als Weichei outen. Und siehe da: Gegenüber angekommen, wurden sie von der jungen Frau auch noch angesprochen. Sie würde einen Artikel über die Gegend recherchieren, über Sehenswürdigkeiten und ob sie ihnen dazu ein paar Fragen stellen könnte… Das alles war jedoch pure Kulisse für das eigentliche Experiment, das nun folgte.
Die Studentin gab den Männern ihre Telefonnummer. Der Vorwand: Falls die noch Fragen zu ihrem Artikel hätten oder wissen wollten, wann er erscheint, könnten sie sich gerne melden. Sie ahnen, was passierte: Die meisten Männer riefen an – auch, um sich mit der Frau zu verabreden. Allerdings – und das ist der interessante Teil – wurde das Experiment noch einmal wiederholt. Diesmal allerdings ohne Mutprobe über eine klapprige Brücke, sondern irgendwo an einer langweiligen Straßenecke. Und nun klingelten deutlich weniger Männer bei der Studentin an. mehr →
Vor genau 43 Minuten wurde mir diese Frage rechts im Bild auf Twitter gestelllt. Ich fand das einen interessanten Hinweis, die Seite von Coface kannte ich noch nicht. Und dass Networking hilfreich ist in Sachen Beruf und Karriere, dürfte zwar hinlänglich bekannt sein, welcher Netzwerktyp man dabei selbst ist, versprach indes eine amüsante wenn nicht gar nützliche Erkenntnis zu werden. Zumal der Autor Dominik Freund verspricht:
Über meine eigene Netzwerkarbeit bin ich auf die Idee gekommen, meine Erfahrungen an Studenten weiterzugeben. Mit dieser Networking-Website möchte ich Ihnen ein paar Anregungen für Ihre beruflichen Zukunft geben und Möglichkeiten aufzeigen, die der Markt Ihnen bietet. Ich lade Sie herzlich ein, unseren Networking-Test zu machen. Finden Sie heraus, welcher Netzwerk-Typ Sie sind und Sie erhalten von uns Tipps, wie Sie Ihre persönlichen Networking-Skills noch verbessern können.
Jetzt mal ehrlich: Waren Sie in der Schule beliebt? Hatten Sie viele Freunde? Oder waren Sie eher ein Eigenbrödler und saßen beim Auswählen der Völkerballmannschaft immer bis zum Schluss auf der Bank? Besser, Sie waren beliebt und hatten viele Freunde. Denn eine Langzeitstudie zeigt: Wer als Schüler beliebt war, verdient hinterher mehr. Wirklich wahr. Rund 35 Jahre wurden dazu die Lebensläufe von 10.000 US-Studenten verfolgt. Und tatsächlich: Wer in der Schule die meisten Freunde hatte, verdiente später am meisten. Das Forscherteam des Instituts für soziale und ökonomische Forschung der Universität von Essex resümierte im vergangenen Februar dazu: Jeder zusätzliche Freund schlägt sich Jahre später in zwei Prozent mehr Gehalt nieder. Na, rechnen Sie gerade nach? mehr →

Ein Kongress ohne Badges ist wie ein Kaiser ohne Kleider. Leider machen diese Akkreditierungs-Pässe jedoch Messen und Kongresse immer wieder auch entsetzlich langweilig: Sehr viel mehr als ein kleingedrucktes Mein Name ist…HORST bieten sie nicht. Dabei bergen die bunten Namensschilder am Revers deutlich mehr Potenzial als neue Bekannte zum Blinzeln oder der peinlichen Frage „Und Sie waren jetzt noch mal wer bitte…?“ zu bewegen.
Richtig eingesetzt sind Badges wunderbare Konversations- und Beziehungsbrücken. Obendrein können sie neugierig oder sogar Spaß machen. Denn wo bitteschön steht geschrieben, dass man auf die Schilder tatsächlich nur seinen Namen und maximal die berufliche Funktion schreiben darf? Eben. Deswegen möchte ich anregen, auf dieser zweidimensionalen Profilierungsbühne künftig kreativer zu werden. Wie wäre es, zum Beispiel wenn auch Sie dort künftig etwa… mehr →