Die Beziehung zu Headhuntern ähnelt einer Art Hassliebe. Nach außen fungieren sie wie eine Modelagentur, im Binnenverhältnis beginnt bei ihnen bereits der Bewerbungsprozess. Diese Selbstanpreisung fällt erstaunlich vielen schwer: Sie stolpern stets über dieselben Fallstricke.
Zum Beispiel über Opportunismus. So mancher Manager wendet sich erst an einen Headhunter, wenn er ihn braucht und einen neuen Job sucht. Dann werden eilig Lebensläufe verfasst und sämtliche Personalberater, die Google kennt, flächendeckend hofiert, als wäre Geiz ungeil. Sobald sie aber wieder in Lohn und Brot stehen, vergessen die Manager ihre Unterstützer. Schließlich haben diese sie in einem schwachen Moment erlebt, und das ist peinlich. Obacht! Wer so handelt, offenbart etwas ganz anderes: einen berechnenden Charakter. mehr







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