Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Jobmesse – 6 Bewerbungstipps für den Absolventenkongress

OpenOb Recruiting-Messen, Praktikumsbörsen oder Absolventenkongresse (wie einer heute in Köln eröffnet) – Jobmessen sind die Gelegenheit, um sich über Praktika und Berufsangebote zu informieren und mit künftigen Chefs ins Gespräch zu kommen. Gerade Berufseinsteigern wie -wechslern bieten die Börsen enorme Vorteile: mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Hart, aber fair – Warum man Bewerber gut behandeln sollte

FeuerEs klingt wie eine Selbstverständlichkeit: Behandle deine Bewerber fair! Trotzdem halten sich viele Unternehmen im Einstellungsprozess nicht daran – etwa, indem sie auf Bewerbungen mit rüden Absagen reagieren, gar nicht reagieren oder im Vorstellungsgespräch arrogant und herablassend auftreten. Das alles geschieht sicher auch, weil sich die Personaler in der vermeindlich besseren Position wähnen und wenig Repressalien fürchten müssen… ein Irrtum! Forscher der Owen Graduate School of Management an der Vanderbilt Universität konnten jetzt nachweisen, dass sich schlechte Manieren im Bewerbungsprozess rächen – auch für die Arbeitgeber. Jobeinsteiger, die sich während der Auswahlrunden unfair behandelt fühlten, entwickelten danach kaum echte Loyalität für den Arbeitgeber und suchten schnell wieder nach Jobalternativen, selbst “nach fünf Jahren noch”, sagt Studienleiter Ray Friedman. Zu den schlimmsten Vergehen der Arbeitgeber zählen demnach:

  • Schleppende oder gar keine Rückmeldungen zum Status der Bewerbung.
  • Herablassende Haltung, Motto: Du brauchst uns mehr als wir dich.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Rufzeichen – Was Personaler in Online-Profilen interessiert

lupeDass Personaler und Headhunter zunehmend das Internet, die Sozialen Netzwerke und virtuellen Clubs nutzen, um die Lebensläufe von Bewerbern und Kandidaten zu durchleuchten, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Das dieser Trend global zunimmt, aber vielleicht noch nicht. So hat jetzt eine neue US-Umfrage ermittelt: 22 Prozent der Arbeitgeber nutzen bereits virtuelle Netzwerke zum Reputations-Check, 9 weitere Prozent haben dies zumindest vor. Aber: 2006 waren es insgesamt erst 11 Prozent der Arbeitgeber, beinahe eine Verdreifachung des Interesses an Online-Profilen.
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Wie Sie die Wartezeit nach der Bewerbung nutzen

  1. Anrufen. Das Jobinterview ist gelaufen, nun warten Sie seit zwei Wochen auf die Zu- oder Absage. Rufen Sie ruhig an – aber nicht, um sich zu erkundigen, sondern um Ihren Wunsch, für diese Firma zu arbeiten, zu bekräftigen. Nebenbei können Sie immer noch nachhaken.
  2. Mitteilen. Sagen Sie ruhig, wenn Sie andere Angebote haben und deshalb etwa binnen einer Woche eine Entscheidung brauchen. Aber bitte nicht pokern! Manchmal braucht Recruiting Zeit. Wer dann zurückrudert, macht sich unglaubwürdig.
  3. Weitersuchen. Egal, wie sehr Sie diesen Job möchten: Hören Sie mit der Bewerbungsphase erst dann auf, wenn Sie eine verbindliche Zusage oder etwas Schriftliches haben. Und wenn Sie nie wieder von dem Laden hören: Auch gut. Für so ein Gesindel sind Sie sich doch zu schade!
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Wie Sie die besten Mitarbeiter einstellen

  1. Herausforderungen bieten. Wenn Sie Top-Talente einstellen wollen, sollten Sie vor allem die Chancen des Jobs überzeugend darstellen: “Helfen Sie uns Marktführer zu werden!” und nicht bloß die Anforderungen: “Suchen erfahrenen Marketing-Profi!”
  2. Vergleichen. Goldkragen suchen nicht nach einem Job, indem Sie Jobanzeigen abarbeiten. Sie vergleichen Optionen. Nutzen Sie Ihre Webseite also nicht als langweilige Litfasssäule, sondern zum Dialog mit den potenziellen Kandidaten.
  3. Auswählen lassen. Überlassen Sie das Recruiting nicht allein den Personalern, sondern beziehen Sie auch Abteilungsleiter sowie künftige Kollegen in den Auswahlprozess ein. Die können meist besser beurteilen, wer ins Team passt und wer die Talente hat, die Sie brauchen.
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Überflieger – Wie bewerben, wenn Sie überqualifiziert sind?

AbhakenEs mag seltener vorkommen, aber wenn es vorkommt, dann steht man ganz schön blöd und hilflos vor verschlossener Tür und weiß weder Rat noch Argument. Die Rede ist von Überqualifizierung. Oder anders gesagt: Was tun Sie, wenn Sie sich auf Ihren Traumjob beworben haben und der Personaler Sie ablehnt, weil Sie überqualifiziert sind?

Eine wirklich bescheidene Situation. Da bringen Sie schon Bestnoten, Motivation und alle erforderlichen Talente mit – und dann ist es den Leuten auch nicht recht, weil zu viel des Guten. Doof stellen hat keinen Sinn, das lässt Sie ja eher noch wie einen Aufschneider aussehen. Und betteln wäre peinlich.
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Von Jochen Mai // 31 Kommentare

Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten

„Haben Sie noch Fragen?“

Auf jeden Fall! Unbedingt!! Und zwar so einige!!!

Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall zögern, zaudern, schweigen oder gar den Kopf schütteln… Schon aus zwei Gründen: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen