Grübeln kennt jeder. Die Gedanken kreisen um ein bestimmtes Thema, um ein Problem. Doch eine rechte Lösung will sich einfach nicht finden lassen. Solche Grübeleien kosten nicht nur Zeit – sie vermiesen einem häufig auch die Stimmung. Simone Kühn, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, ist der Frage nachgegangen, was im Kopf von Menschen vor sich geht, die besonders häufig Grübeln. Die kurze Antwort: Wer so denkt, spricht zu sich – und aktiviert die Konfliktzentren im Gehirn. mehr
Ich denke, also spreche ich – Was im Kopf Grüblern vor sich geht
An Neides statt – Nicht jede Form von Missgunst schadet
Neid schafft Leid. Er hemmt den Fortschritt – den gesellschaftlichen wie persönlichen. Das lässt sich sogar ökonomisch erklären: Tatsächlich misst der Mensch seinen eigenen Wohlstand nicht absolut, sondern indem er sich mit anderen vergleicht – vorzugsweise seinen Freunden, Kollegen Nachbarn. Deswegen steigern dann zum Beispiel individuelle Gehaltserhöhungen unsere Zufriedenheit mehr als eine kollektive Tariferhöhung. Umgekehrt fühlt man sich aber auch zurückgesetzt, falls jemand aus eben jener Gruppe plötzlich (erfolg)reicher wird. Vor die Entscheidung gestellt, welche Option sie wählen würden, gaben einmal 59 Prozent der befragten US-Manager im US-Magazin Business Week an, einen 20.000 Dollar-Bonus zu nehmen, auch wenn es der kleinste ihrer Gruppe ist. Aber immer noch 40 Prozent wollten lieber nur 10.000 Dollar, wenn ihrer dafür der dickste Scheck der Gruppe ist. Wegen des Neides sinkt der Wohlstand für alle. mehr





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