- Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
- Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
- Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
Drei effektive Wege zum besseren Prokrastinieren
Das Heiße-Kartoffel-Prinzip – Ansehen, anlysieren, anfangen
Das Geheimnis von produktiverem Arbeiten ist nicht allein nur Dinge effizienter und effektiver zu erledigen, sondern sie – ganz simpel – einfach auch schneller zu erledigen. Oft ist es aber so, dass wir uns ganz lange mit der Suche nach der besten und effektivsten Lösung beschäftigen, uns festbeißen und Zeit verplempern, in der wir die Dinge auch ganz locker, selbst ineffektiv geregelt bekommen hätten. Das ist ungefär so, als würde man eine Konferenz abhalten, um den nächsten Tweet auf Twitter zu planen. mehr
Fatale Fehler – So sabotieren Sie Ihre Stellensuche
Aus und vorbei. Sie haben Ihren Arbeitsplatz verloren. Egal, was dafür letztlich eine Rolle gespielt hat: der Schmerz sitzt tief. Zur persönlichen Kränkung kommt die Unsicherheit, wie es weiter gehen wird. Schlechte Voraussetzungen, um andere von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. mehr
Der Depletion Effekt – Oder das Paradox der Prokrastination
Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. mehr
Pareto hat Recht – Der perfektionistische Prokrastinator
Ein Gastbeitrag von dem Wirtschaftsingenieur Patrick Conrad
Vilfredo Federico Pareto hat wieder mal Recht: Mit 20 Prozent Aufwand lassen sich bereits 80 Prozent des Ergebnisses erzielen. Das Problem ist nur, dass 80 Prozent in meinen Augen nur geringfügig mehr ist als »halbfertig«. Und »halbfertig« macht mich als bekennenden Perfektionisten »ganz fertig«. Das führt dazu, dass ich bei jeder mir übertragenen oder auch selbst ausgesuchten Aufgabe nicht einfach nach 20 Prozent Einsatz Schluss machen oder mich ganz lässig zurücklehnen kann. mehr
Drei erschreckend simple Wahrheiten, warum wir prokrastinieren
- Weil wir es können. Und zwar besser denn je. Seien wir ehrlich: Nie war aufschieben so leicht wie in Zeiten von Youtube, Twitter, Facebook und Google tut sein übriges Plus dazu. Die Wahrheit ist aber auch: Social Media macht vielleicht mehr Spaß als der Job, das aktuelle Projekt, aber die Miete lässt sich davon in aller Regel noch nicht bezahlen.
- Weil wir uns langweilen. Wer sich im Büro lieber mit zornigen Vögeln beschäftigt, als mit seinem Job, sollte darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln. Oder sich eine neue Herausforderung zu suchen. Denn: Das, was du tust, während du prokrastinierst, ist möglicherweise das, was du den Rest deines Lebens tun solltest.
- Weil wir uns belügen. Wir sagen: “Ich mache es nachher” – und meinen: nachher bin ich motivierter, die Arbeit wir mir leichter fallen, mir wird etwas besseres einfallen. Manchmal stimmt das, meistens aber nicht. Eher ist es so, dass wir erst auf Druck reagieren – Erregungsaufschieber heißen solche Leute im Fachjargon. Anfangen würde aber auch helfen.
Deadline-Tipps – 8 Wege, wie Sie Termine todsicher einhalten
Ein Repost von Felix Hinkeldey
Es gibt viele Projekte, die erst auf den letzten Drücker so richtig anlaufen: Kurz vor knapp reißt sich jeder Teilnehmer, und war er vorher auch noch so untätig, plötzlich zusammen und liefert in zwei Tagen das ab, wofür er eigentlich zwei Wochen Zeit hatte (siehe auch Parkinsonsches Gesetz). In dieser Zeit scheint ein Großteil der Teammitglieder das Wort Deadline auf einmal wörtlich zu verstehen und arbeitet, als ginge es um Leben und Tod. Wie aber kommt es zu diesen unangenehmen Endspurts, und viel wichtiger: Kann man sie irgendwie verhindern? mehr



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