Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Innerer Schweinehund – Warum unsere Willenskraft nachlässt

Stuhl2Man kennt das ja: Nach einem anstrengenden Arbeitstag kommt man abends heim, die Sportkleidung liegt schon mahnend rausgelegt auf dem Stuhl, doch der sieht auf einmal viel gemütlicher aus. Und mit dem Lauf-Elan ist es sowieso nicht so weit her. Prompt meldet sich das schlechte Gewissen: Eigentlich wolltest du heute aber joggen gehen! Doch dazu kommt es nicht, der innere Schweinehund ist stärker.

Mit dem Schweinehund hat das nichts zu tun, behauptet jetzt eine Studie der kanadischen McMaster Universität. Vielmehr sei es so, dass unsere Willenskraft regelrecht erschöpft ist, falls wir uns zuvor verschiedenen Aufgaben widmen mussten. Danach bringt man nicht mal mehr genug Willenskraft auf, um etwas völlig anderes zu tun, sagt die Professorin und Studien-Autorin Kathleen Martin Ginis.

Herausgefunden hat sie das bei einem Experiment, bei dem die Forscherin ihre Probanden zunächst einer Art Anomaloskop unterzog. Dabei bekommen die Teilnehmer ein paar farbige Wörter vorgelegt, deren Farbe sie nenen sollen – ohne die Worte selbst vorzulesen. Klingt einfach. Ist es aber nicht, denn die Wörter sind Farbnamen – nur andere. Das Ganze sieht in etwa so aus: mehr

Von Jochen Mai // 25 Kommentare

Phänomenal – Diese 32 Phänomene sollten Sie kennen (2)

Im zweiten Teil der Serie über Effekte, Phänome und Methoden (Teil 1: Effekte, Teil 3: Methoden) geht es um klassische Alltagsphänome oder überraschende Beobachtungen aus der Psychologie oder Soziologie. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Selbstdisziplin funktioniert nicht – Über die Macht der Gewohnheit

Ein Interview mit dem Buchautor Jörg Weisner

jorg_weisnerJörg Weisner studierte nach einer Banklehre und Anlageberatung in einer Großbank Betriebswirtschaft und startete parallel in der Unternehmensberatung. Seit 1989 ist er als Berater, Trainer und Unternehmens-Coach tätig. Sein erstes Buch „Job&Joy“ ist 2001 bei Econ erschienen. Soeben ist sein zweites Buch „Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen dich voran“ im OG-Verlag erschienen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Aufschieberitis – Prokrastination in der Praxis

Gerade wollte ich eine Rezension über das neue Buch von Sascha Lobo und Kathrin Passig – Dinge geregelt kriegen – schreiben. Aber das mache ich morgen. Vielleicht*.

*Ich habe ja noch nicht einmal ein Buch.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Alles nach Plan – Wann die meisten Diäten beginnen

Wissen Sie, wie der Tag heißt, an dem statistisch die meisten Projekte beginnen, die meisten Kunden kontaktiert werden und die meisten Diäten starten?

Morgen“.

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Zeitdiebe – Die Kunst, als Chaot Prioritäten zu setzen

Ein Interview mit der Münchner Selbst- und Zeitmanagement-Expertin Cordula Nussbaum

Cordula Nussbaum hat mehrere Bücher zum Thema Selbst- und Team-Management sowie Unternehmens-Management geschrieben und trainiert Selbständige und Angestellte in Seminaren. In ihrem neuen Buch „Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?“ zeigt die Wirtschaftsjournalistin, dass Arbeitsorganisation durchaus mit Spaß, Abwechslung und kreativen Kniffen möglich ist.
mehr

Von Jochen Mai // 59 Kommentare

Gefährliche Schiebschaften – 45 Wege gegen Prokrastination

Heute nicht – morgen! Das hat noch Zeit. Dazu habe ich keine Lust. Morgen sieht die Welt schon anders aus. Das bekomme ich heute sowieso nicht mehr fertig. Wo soll man denn da anfangen? Ich habe keine Lust… So denken Aufschieber. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen