Quartalsziele, Umsatzziele, Produktionsziele, Zielvorgaben – die Liste lässt sich beliebig fortsetzten. Ziele begegnen uns immer und überall, sei es im beruflichen oder im privaten Bereich. Unternehmensberater und Selbsthilfe-Gurus wiederholen es gebetsmühlenhaft: Ohne klare Ziele gibt es keinen Erfolg. Das ist nicht völlig von der Hand zu weisen, Ziele sind wichtig und bringen grundsätzlich viel Positives mit sich. Werden Sie jedoch falsch festgelegt und unsauber geplant, verkehren sich die positiven Effekte ins Gegenteil. Worauf sollten Sie achten, welche Fehler unbedingt vermeiden? Wir geben Ihnen die Antworten. mehr
Zielsetzung – Warum Sie sich durch falsche Planung selbst blockieren
Drei Wege, wie Sie Ihre Ferienfreude maximieren
- Vorbereitung Genießen Sie die Zeit der Vorfreude – sie ist die schönste. Das fanden unter anderem Leigh Thompson von der Kellogg School of Management und Terence Mitchell von der Foster School of Business 1997 heraus. Die von ihnen Befragten waren vor dem Urlaub am glücklichsten, genossen hinterher etwas Erholung und hatten in den Ferien miese Laune.
- Entspannung Versuchen Sie wirklich abzuschalten im Urlaub. Jeder Dritte Deutsche kann das nicht und packt sein Laptop oder Smartphone in die Reisetasche, 18 Prozent nehmen gar ihre Diensthandys mit. Gleichzeitig wundern sich 63 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen darüber, dass der Bürostress in den Ferien nicht nachlassen will.
- Kurztrips Machen Sie lieber mehrere Kurztrips statt eines langen Urlaubs. Wissenschaftler um Jeroen Nawijn von der Erasmus Universität fanden heraus, dass der Erholungseffekt schnell verpufft. Spätestens nach acht Wochen waren die Rückkehrer genauso urlaubsreif wie vorher. Dann doch lieber mehrere Ausflüge über das Jahr verteilt…
Bitte gehen Sie weiter… hier gibt es nichts zu sehen
Menschen sind schon seltsam. Mal machen Sie exakt, was man ihnen aufträgt, mal bewusst das Gegenteil – wie dieses nette Psychoexpermient zeigt. Mein Tipp: Bitte sehen Sie sich das Video NICHT an, da gibt es überhaupt nichts zu sehen… mehr
U-Turn – Ab wann Leistung schadet
Das Geheimnis der Managersprache besteht bekanntlich darin, dass sie mehr verbirgt als sie enthüllt. Nur manchmal, wenn man die Sprache beim Wort nimmt, entlarvt sie sich selbst als Hülse. Etwa wenn Manager so Sachen sagen, wie: „An der Spitze wird die Luft immer dünner. Das Einzige, was dann noch hilft, ist ein langer Atem.“ Oder: „Zeig bloß keine Schwächen. Das nutzen die anderen sofort aus. Also sag, wo es langgeht, auch wenn du nicht weißt wohin.“ Und natürlich der Klassiker: „Leistung ist Erfolg.“
Aus der Psychologie weiß man heute, dass der Mensch irgendwann glaubt, was er nur oft genug hört. Die Wiederholung ist zwar die Mutter aller Lerneffekte, dummerweise hat sie aber auch einen Stiefsohn: den Irrtum. Auch der wächst und gedeiht mit ständiger Wiederkehr. Und das ist ziemlich blöd – genauso wie der Satz „Leistung ist Erfolg“. mehr
Ankereffekt – Wie Sie Denkfehler für Verhandlungen nutzen können
Kennen Sie den Ankereffekt? Klar kennen Sie den, Sie wussten vermutlich nur nicht, dass er so heißt und dass Sie ihm regelmäßig auf den Leim gehen. Oder haben Sie schon einmal etwas vom Zero-Price-Effekt gehört? Dem Framingeffekt vielleicht? Auch nicht?! Nicht schlimm, mir ging’s bis vor kurzem genauso, bis ich einen Artikel in Psychologie heute las. All diese Effekte stammen aus einem bereits 20 Jahre alten Forschungszweig, der sich damit beschäftigt, wie und warum wir etwas kaufen. Kurz: Sie stammen aus der psychologischen Trickkiste der Verkäufer. Denn wir Menschen verhalten uns beim Shoppen leider alles andere als rational. Ein Beispiel… mehr
Mensch, ärgere dich… – Männer profitieren von Wut, Frauen nicht
Wut tut gut – aber nur den Männern. So haben US-Psychologen herausgefunden, dass Männer, die im Job Ihren Ärger ausdrücken als kompetent beurteilt werden, Frauen hingegen nur als emotional. Für das Experiment zeigten die Wissenschaftler ihren Probanden Videos von Vorstellungsgesprächen, anschließend sollten Sie die Bewerber bewerten. In dem Film schilderten Schauspieler, ob sie eher traurig oder wütend reagieren, wenn ihnen ein Geschäftsabschluss misslingt. Die Crux: Zeigten die männlichen Bewerber Wut, wurden sie von den Probanden als kompetent und führungsstark beurteilt. Bei den Frauen war es genau umgekehrt: Sie galten daraufhin als emotional, wankelmütig und für Führungsaufgaben ungeeignet.
Die Forscher Victoria L. Brescoll und Eric Luis Uhlmann fanden allerdings auch heraus: Nannten die Frauen zugleich den Grund ihres Ärgers, zum Beispiel dass sie durch einen Kollegen unfair ausgebotet wurden, litt ihr Ansehen deutlich weniger.





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