Von Christian Mueller // 6 Kommentare

Sparversion – Die Kürzungen beim Gründungszuschuss sind in Kraft getreten

Das Gesetz mit den Änderungen – oder besser formuliert: Kürzungen – beim Gründungszuschuss sollte ursprünglich am 1. November 2011 in Kraft treten. Dann scheiterte der Gesetzesentwurf im Bundesrat und ging in den Vermittlungsausschuss. Erst als dieser auch keine Lösung fand, war klar: Das Gesetz kommt, und die geplanten Kürzungen werden umgesetzt. Wir hatten bereits im Oktober darauf hingewiesen und gleichzeitig Ratschläge für Gründer gegeben, um die verbleibende Zeit optimal zu nutzen. Vor kurzem hat Bundespräsident Christian Wulff das Gesetz unterschrieben, heute ist es in Kraft getreten. Dadurch ändert sich für Gründer einiges: mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Meine drei besten Erfolgs-Ratschläge (die mir andere gaben)

  1. A-Leute ziehen A-Leute, B-Leute ziehen C-Leute. Heißt: Wer exzellent ist, braucht keine Konkurrenz fürchten, sucht aber Inspiration, um noch besser zu werden. Für mittelmäßige Leute dagegen bedeutet jeder erstklassige Mitarbeiter eine latente Bedrohung, der entweder an ihnen vorbei zieht (und sie so relativ deklassiert) oder sie beerbt. Deshalb: Suche stets die Nähe zu A-Leuten – oder wie der Volksmund sagt: Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist.
  2. Sei Teil der Lösung – nie Teil des Problems. Es gibt mehr Menschen, die einem sagen können, warum etwas nicht funktioniert, als solche, die Dinge möglich machen. Aber nur die Zweiten entwickeln sich weiter und schaffen Neues, denn sie vergeuden ihr Hirnschmalz und ihre Energie nicht an (zu viele) Bedenken. So ist die Einstellung auch ein erstklassiges Indiz für Leistungsträger: Die nörgeln und fackeln nicht lange – die machen einfach, ohne sich aufhalten zu lassen.
  3. Love it, change it or leave it. Der schon etwas angestaubte Spruch hat nichts an seiner Gültigkeit verloren. Wer unzufrieden ist – etwa mit dem Job oder dem Privatleben – hat nur diese drei Alternativen. Und starke Charaktere eiern nicht herum – sie treffen auch in dieser Frage konsequente Entscheidungen. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Denn Erfolg und Glück sind keine Glücksfälle, sondern fast immer reine Entscheidungssache.
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

KMU in der Krise – Risiken und Chancen für Unternehmer

Ein Gastbeitrag von Stefan Merath

Merath ist Unternehmercoach und Autor des Buchs „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“.

merath1Anfang Januar teilte Creditreform mit, dass dieses Jahr bis zu 35.000 Unternehmensinsolvenzen erwartet werden – 18 Prozent mehr als 2008. Angesichts dünner Liquiditätsdecken bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie großzügiger Schutzschirme für Konzerne ist klar, dass diese Insolvenzen vor allem die Kleinen treffen werden. Düstere Aussichten? Ja und Nein. Denn jede Krise bietet neben Risiken zugleich auch Chancen.

Was davon für Sie zutrifft, hängt davon ab, wie gut Sie auf die Krise vorbereitet sind. Zwei Beispiele: Anfang Oktober meldete sich bei mir ein Unternehmer, der mit seinem Unternehmen Spezialsoftware für Banken entwickelte. Bislang machte er rund drei Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Da alle Banken in die Krise gerieten und sparen mussten, verlor er innerhalb weniger Tage alle (!) Aufträge. Der Umsatz war auf Null und die liquiden Mittel reichten noch eineinhalb Monate. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Hemmungslos – Was man gegen Schüchternheit tun kann

Schüchternheit ist kein angeborener Defekt. Dagegen braucht man weder Pillen, noch Alkohol. Allerdings ist sie ein antrainiertes Verhalten, eines von dem man nur schwer wieder ablässt und an dem inzwischen ein ganzes Heer von Gehemmten leidet. Für Deutschland schätzt etwa der Sozialpsychologe Bernardo Carducci ihre Zahl auf bis zu 50 Prozent der Bevölkerung. Das wirkt zwar wie ein Widerspruch, da wir aktuell eine Zeit erleben, in der eine stetig wachsende Zahl von Menschen im Internet sich sämtlicher Schamgrenzen entledigt und per Blog, Forum oder Sozialem Netzwerk sein Innerstes nach außen kehrt und der Welt mitteilt, was er oder sie denkt, meint, fühlt, hasst oder liebt. Aber genau das ist der Unterschied: Diejenigen, die das tun, sitzen in der Regel daheim und geschützt durch ihre traute Umgebung vor ihrem Computer – womöglich surfen sie sogar anonym. Bildschirm und Tastatur sind der Filter, der ihre Kontaktscheue überwinden hilft, der aber so auch manche Verbalinjurien erleichtert, wie man sie im Netz immer wieder erlebt. Bei aller Sympathie für die Online-Kommunikation – im Übermaß verhindert sie, dass wir reales Sozialverhalten trainieren. Nicht jeder, der im Web selbstbewusst auftritt, ist es auch. Nicht selten kaschiert das Extrem nur ein Handicap. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Auszeit jetzt? – So bereiten Sie ein Sabbatical vor

SonnenuntergangMal erhlich: Die aktuelle Wirtschaftslage ist nicht gerade so, dass man in den kommenden Monaten Großes erwartet. Eher eine Rezessioin, Jobabbau, miese Stimmung im Büro und den Kaffeeküchen. So mancher könnte da auf die Idee kommen, die Zeit einfach auszusetzen – eine Auszeit nehmen, überwintern, im Sabbatical.

Keine schlechte Idee. Das aus dem Englischen entliehene Wort stammt ursprünglich aus der Bibel und vom hebräischen Sabbat: „Im siebten Jahr soll das Land eine vollständige Sabbatruhe zur Ehre des Herrn halten“, heißt es da. Gemeint ist eine Atempause für Äcker und Ackernde. Längst hat sie sich auch auf Unternehmen übertragen: Zahlreiche Firmen gestehen ihren Mitarbeitern bis zu fünf Jahre unbezahlten Urlaub zu ohne dass ihr Arbeitsplatz gestrichen wird, andere Mitarbeiter bekommen einen Monat Sonderurlaub, wieder andere können ihre Überstunden auf einem Arbeitszeitkonto ansparen und das Zeitsparschwein mit einem Mal schlachten. Für alle diese Sabbatical-Modelle gilt jedoch: Die Auszeit muss in den Lebenslauf passen.
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Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Wie Sie gute Ratgeber erkennen

  1. An guten Fragen. Ein guter Ratgeber muss erst einmal Ihr Problem, Ihre Situation, Ihre Ziele verstehen. Dies gelingt nur durch gute Fragen, die unter die Oberfläche zielen. Jemand, der Sie sofort mit Tipps beballert, ist nur ein Schaumschläger.
  2. Am Zuhören können. So sehr Verstehen für Ratschläge esseziell ist, so sehr ist es auch das Zuhören. Der Trick dabei ist allerdings das Gehörte nicht nur in Schubladen zu sortieren, sondern den anderen wirklich neu zu begreifen.
  3. An der Qualität. Ein guter Ratgeber ist an einer langfristigen und gehaltvollen Lösung interessiert, nicht an schnellen Effekten. Sein Rat basiert auf dem Gehörten, auf einer wohlwollenden Beziehung und echter Erfahrung.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Im Pauseschritt – So bereiten Sie ein Sabbatical vor

SonnenuntergangZum Beispiel Helmut Lang. Der Mann, der wie kein anderer den Stil der Neunzigerjahre prägte, ist der wohl berühmteste Aussteiger und Ex-Modemacher der Welt. Sein Rücktritt fiel wie seine Mode verhältnismäßig minimalistisch aus: Lang war einfach weg. Seitdem macht er „Projekte“ und genießt das Leben auf Long Island. Wie ungleich viel schwerer fällt unsereinem der alltägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Beide Lebensbereiche auszutarieren, schaffen die meisten nur abschnittsweise: Nach einem anstrengenden Projekt gönnen sie sich eine kleine Pause, schalten ein paar Gänge zurück, räumen auf und sammeln Kräfte. Das ist die eine Alternative.
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Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam