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0 → 1-2-3-Tipps in Büro

Die drei schlimmsten Floskeln in Präsentationen oder Diskussionen

  1. Man… Man sollte… , man könnte… – Wer ist man? Diese Form der Meinungsäußerung ist keine. Entweder Sie persönlich plädieren für etwas oder Sie sind dagegen. Wenn schon Sie sich hinter einem man verbergen, wird das keinen überzeugen.
  2. Jetzt mal ehrlich… Danke. Nur heißt das im Umkehrschluss, dass Sie vorher gelogen haben. Was Sie eigentlich möchten, ist, einen Punkt hervorzuheben. Tun Sie das nicht mit Floskeln, wie Hand aufs Herz oder Ehrlich gesagt, sondern lieber mit einer Kunstpause.
  3. Vielleicht Vielleicht könnte alle mit der Hand aufzeigen, die… Womöglich kommen Ihre Zuhörer dieser vagen Bitte nach, eventuell aber auch nicht. Wenn Sie sich Ihrer Sache sicher sind (und das sollten Sie), dann treten Sie auch so auf: Bitte mal um ein Handzeichen: Wer…
4 → Artikel in Büro

VEGAZ – In fünf Schritten zu einer spontanen Rede

powerpointEs kann immer wieder passieren: Sie sitzen im Meeting, wollen eigentlich nur zuhören, schlau dreinschauen, lernen… als Sie jemand (der Chef) bittet, spontan und mal eben so eine kurze Präsentation Ihres aktuellen Projekts zu geben. Alle schauen erwartungsvoll zu Ihnen herüber. Schweigen. …

Wäre gut, wenn Ihnen jetzt etwas Passendes einfiele, jedenfalls mehr, als das Gestammel, das Ihnen als Erstes in den Sinn kommt. Fiese Situation. Aber zu meistern. Eine Präsentation oder Rede aus dem Stegreif zu halten, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auch keine Hexenkunst. Wenn Sie also nicht gerade ein eloquenter Dampfplauderer sind, können Sie sich zumindest bei Ihrer Spontanrede an ein paar Standardelementen im Aufbau orientieren. Das Ergebnis wird dann vielleicht kein mitreißender Impulsvortrag, aber auch kein peinliches Herumgelaber.

Wie das geht? Die sogenannte VEGAZ-Methode kann Ihnen vielleicht dabei helfen: mehr →

1 → Artikel in Büro

Die 2-5-1 Methode – Wie man eine spontane Präsentation hält

FlipchartSie sitzen im Meeting, blicken schlau in die Runde und sehen dabei Ihren Gedanken selig beim verklären zu… als Sie plötzlich Ihr Chef bittet eine kurze Präsentation über Ihr aktuelles Projekt zu halten. Natürlich haben Sie nichts vorbereitet. Blöde Sache, das. Kommt aber vor.

In solchen (und anderen) Fällen hilft die sogenannte 2-5-1 Methode, eine Präsentation aus dem Stegreif zu halten. Sie liefert Ihnen zwar keine Inhalte – die müssen Sie sich schon selber aus den Fingernägeln saugen -, aber sie gibt Ihrem Vortrag Struktur. Damit klingt das Gestammel dann eben nicht mehr wie selbiges, sondern wie der Vortrag eines hellwachen und stets präsenten Präsentäters. Chapeau!

Und so funktioniert die 2-5-1 Methode (gefunden bei Projektgeschichten): mehr →

9 → Artikel in Kreativität

Und die Moral von der Geschicht… Warum Storytelling wichtig wird

initialeute erzähle ich Ihnen eine Geschichte…

Für die Vorstandssitzung eines internationalen Konzerns wurden die Mitglieder in eines der feinsten und teuersten Restaurants der Stadt eingeladen. Es lag in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale und so erschienen die Vorstände pünktlich und gut gelaunt, plauderten ein wenig beim Champagner und nahmen schließlich an dem luxuriös gedeckten Tisch Platz. Alle freuten sich auf das legendäre Menü des hiesigen Sternekochs. Doch dazu kam es nicht. platteDraußen versammelten sich Landstreicher und Obdachlose. Sie blickten durch die Scheiben, drückten ihre staubigen Nasen dagegen und klopften aufdringlich an die Fenster. Das Klappern wurde lauter und mischte sich bald mit Sprechgesängen. An ein gemütliches Mahl war nicht mehr zu denken, und immer mehr Bosse fragten sich, was der Gastgeber dagegen unternehmen würde: Würde er die Penner ignorieren oder die Polizei rufen? Nichts davon passierte. Stattdessen öffnete er die Tür und ließ die Meute herein. Die Leute rochen wie ein Zwischenfall in einem Kölner Chemiewerk. Vor allem aber waren sie hungrig. Zum großen Entsetzen der Vorstände lud sie der CEO an den Tisch.

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8 → Liste in Büro

Runde Sache – Der ultimative Leitfaden für bessere Meetings

Manager wie Angestellte verbringen pro Woche allein 4,9 Arbeitsstunden damit, Meetings zu koordinieren. Dabei werden durchschnittlich sieben Meetings pro Woche vereinbart, an denen sieben Personen teilnehmen, die im Schnitt zwei Stunden und 45 Minuten zusammen sitzen. Ein Fünftel dieser Bürorunden dauert sogar länger als fünf Stunden. Woraus sich für manche Manager ergibt, dass sie jede Woche rund 19 Stunden in Meetings hocken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 2500 Büroarbeitern aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA und Skandinavien, die das Institut LM Research & Marketing Consultancy durchgeführt hat. Auftraggeber war – aus sicher nicht ganz uneigennützigen Gründen – der Online-Terminplaner Doodle. Bei der Umfrage kam auch heraus, wie sich die einzelnen Meetings unter der Woche zusammensetzen:schwafelrunde

Meeting-Typen
  • 29 Prozent sind webbasierte Treffen.
  • 26 Prozent sind Präsenz-Meetings.
  • 24 Prozent sind Telekonferenzen.
  • 11 Prozent sind private Runden.

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5 → Interview in Kreativität

Schneller auf den Punkt – Die wichtigsten Anti-Laber-Regeln

Ein Interview mit dem Journalisten und Autor Thilo Baum

Thilo Baum, geboren 1970, studierte Publizistik und Theaterwissenschaft in Berlin und schrieb parallel für die Berliner Boulevardzeitung B.Z. Danach folgte ein Volontariat beim Berliner Kurier, wo er als Lokalredakteur und Schlussredakteur arbeitete. 2004 machte sich Baum sich als Seminarentwickler und –veranstalter selbstständig. Er lebt heute in der Prignitz (Brandenburg). Im Eichborn-Verlag erschien soeben sein neues Buch: Komm zum Punkt: Das Rhetorik-Buch mit der Anti-Laber-Formel.
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