Warum schlafen die Zuhörer bei manchen Präsentationen ein, während sie bei anderen gebannt an den Lippen des Vortragenden hängen? Klare Antwort: Weil manche Präsentierende ihre Zuhörer mit Infos überhäufen und andere versuchen, diese auch emotional zu packen!
Ob Abteilungsleiter, Ingenieur oder Verkäufer – viele Berufstätige müssen heute Produkte und Ideen vor Kunden, Geschäftspartnern oder Kollegen präsentieren. Doch zeigen Untersuchungen: Mehr als 90 Prozent aller Präsentationen werden von den Zuhörern als ermüdend erlebt – vor allem, weil sie in ihnen zwar mit Informationen überhäuft, aber kaum emotional angesprochen werden. Um Ihnen zu zeigen, wie das geht, habe ich einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie zugleich lernen, wie Sie sich und Ihre Produkte oder Ideen wirkungsvoller verkaufen können. mehr →
Das öffentliche Sprechen vor Publikum gehört zu den wichtigsten Disziplinen im Job: Ob bei Kundenpräsentationen, Vorträgen, Vorlesungen oder Präsentationen vor der Geschäftsleitung – Informationen interessant vermitteln kann nur der, der sein Handwerk versteht. Umfassende Informationen zur Rede mit Powerpoint & Co. lieferten wir daher bereits an anderer Stelle.
Die folgenden zehn Ratschläge und Basics des Vortragens sind als Ergänzung zu anderen Artikeln zu verstehen – und als Chance, bereits Bekanntes noch einmal zu wiederholen. Denn das macht schließlich einen begeisternden Redner aus: Er hat das Prozedere so oft geübt und verinnerlicht, dass er einen souveränen Vortrag mit außergewöhnlichen Ideen zu etwas Besonderem machen kann, ohne sich aus dem Konzept zu bringen. Aus diesem Grund hier nun also die…
Es kann immer wieder passieren: Sie sitzen im Meeting, wollen eigentlich nur zuhören, schlau dreinschauen, lernen… als Sie jemand (der Chef) bittet, spontan und mal eben so eine kurze Präsentation Ihres aktuellen Projekts zu geben. Alle schauen erwartungsvoll zu Ihnen herüber. Schweigen. …
Wäre gut, wenn Ihnen jetzt etwas Passendes einfiele, jedenfalls mehr, als das Gestammel, das Ihnen als Erstes in den Sinn kommt. Fiese Situation. Aber zu meistern. Eine Präsentation oder Rede aus dem Stegreif zu halten, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auch keine Hexenkunst. Wenn Sie also nicht gerade ein eloquenter Dampfplauderer sind, können Sie sich zumindest bei Ihrer Spontanrede an ein paar Standardelementen im Aufbau orientieren. Das Ergebnis wird dann vielleicht kein mitreißender Impulsvortrag, aber auch kein peinliches Herumgelaber.
Wie das geht? Die sogenannte VEGAZ-Methode kann Ihnen vielleicht dabei helfen: mehr →
Sie sitzen im Meeting, blicken schlau in die Runde und sehen dabei Ihren Gedanken selig beim verklären zu… als Sie plötzlich Ihr Chef bittet eine kurze Präsentation über Ihr aktuelles Projekt zu halten. Natürlich haben Sie nichts vorbereitet. Blöde Sache, das. Kommt aber vor.
In solchen (und anderen) Fällen hilft die sogenannte 2-5-1 Methode, eine Präsentation aus dem Stegreif zu halten. Sie liefert Ihnen zwar keine Inhalte – die müssen Sie sich schon selber aus den Fingernägeln saugen -, aber sie gibt Ihrem Vortrag Struktur. Damit klingt das Gestammel dann eben nicht mehr wie selbiges, sondern wie der Vortrag eines hellwachen und stets präsenten Präsentäters. Chapeau!
Und so funktioniert die 2-5-1 Methode (gefunden bei Projektgeschichten): mehr →
eute erzähle ich Ihnen eine Geschichte…
Für die Vorstandssitzung eines internationalen Konzerns wurden die Mitglieder in eines der feinsten und teuersten Restaurants der Stadt eingeladen. Es lag in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale und so erschienen die Vorstände pünktlich und gut gelaunt, plauderten ein wenig beim Champagner und nahmen schließlich an dem luxuriös gedeckten Tisch Platz. Alle freuten sich auf das legendäre Menü des hiesigen Sternekochs. Doch dazu kam es nicht.
Draußen versammelten sich Landstreicher und Obdachlose. Sie blickten durch die Scheiben, drückten ihre staubigen Nasen dagegen und klopften aufdringlich an die Fenster. Das Klappern wurde lauter und mischte sich bald mit Sprechgesängen. An ein gemütliches Mahl war nicht mehr zu denken, und immer mehr Bosse fragten sich, was der Gastgeber dagegen unternehmen würde: Würde er die Penner ignorieren oder die Polizei rufen? Nichts davon passierte. Stattdessen öffnete er die Tür und ließ die Meute herein. Die Leute rochen wie ein Zwischenfall in einem Kölner Chemiewerk. Vor allem aber waren sie hungrig. Zum großen Entsetzen der Vorstände lud sie der CEO an den Tisch.