Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fundstelle – Anregungen und Anstöße

Meetings effizienter gestalten? Ganz einfach: Halten Sie diese einfach im Stehen ab! Die Treffen werden so nicht nur kürzer (weil die Leute keine Lust haben, so lange zu stehen), sondern kommen auch schneller zum Punkt – getreu dem Parkinson’schen Gesetz, dass sich Arbeit immer so weit ausdehnt, wie Zeit dafür zur Verfügung steht.

[Gefunden bei Imgriff]

Schöne Idee: Buchrezensionen als Autorenvideo
BNet veröffentlicht Videozusammenfassungen von Büchern, die mit den Autoren selbst produziert werden. So bekommt man auch gleich ein Bild vom dem Menschen, der hinter den Thesen steckt. Zurzeit sind zwar erst zwei Clips online – dafür aber von Bestsellern: No Asshole Rule von Robert I. Sutton und Ignited von Vince Thompson.

Tipps für Redner, die Ihr Publikum einbeziehen:

  1. Die bewährteste Form ist, Fragenzu stellen – als kurze Meinungsumfrage (Wie würden Sie entscheiden?), als Quiz (Richtig oder falsch?) oder Zielgruppenanalyse (Sind heute Manager unter uns?).
  2. Stellen Sie kurze und kompakte Fragen! Nie mehr als zwei Sätze.
  3. Stellen Sie provokante oder ungewöhnliche Fragen, aber niemals ähnliche. Ausnahme: Sie fragen ganz bewusst am Anfang und am Ende des Vortrags dasselbe, um einen Sinneswandel im Publikum zu dokumentieren.
  4. Sie können aber das Publikum selbst Fragen stellen lassen. Aber Achtung: Klugschwätzer und Querulanten können die Dramaturgie zerstören. Wer das Mikrofon freigibt, sollte deshalb vorher überlegen, wie er auf solche Typen reagiert. Grundregel: Immer höflich und souverän bleiben.
  5. Niemals versuchen, gegen eine plaudernde Masse anzureden. Besser: Pausieren, bis alle still sind. Auch gut: etwas Rätselhaftes auf das Flipchart malen. Das macht die Leute neugierig und sie werden schneller still.
  6. Entschuldigen Sie sich niemals für Ihre Nervosität oder einen Blackout! Unnötig und peinlich. Versprecher lassen sich dafür zur spontanen Selbstironie nutzen.
  7. Sollte es keine Mikrofone für das Publikum geben, wiederholen Sie bitte die Statements oder Fragen aus dem Publikum. Nichts ist nerviger als eine Diskussion, die der Rest des Saals nicht mitverfolgen kann.
  8. Und: Überstrapazieren Sie keines Ihrer Stilmittel. Mehr als drei interaktive Elemente pro Vortrag sollte es nicht geben.

Und noch ein Bonmot zum Schluss:

Was ist der Unterschied zwischen einem Spinner und einem Visionär? Der Erfolg.

[Quelle unbekannt]
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Tonnebenkosten – Die Macht der Stimme

Das menschliche Gehirn verarbeitet das gesprochene Wort bereits nach 140 Millisekunden. Gut und schön, aber viel zu oft konzentrieren wir uns auf die Wirkung der Worte, auf den Einfluss der Inhalte – und vergessen dabei die Kraft des Klangs. Tatsächlich klingt gar nicht so sehr was wir sagen im Ohr, sondern wie wir es sagen. Die Wirkung einer Botschaft hängt nur zu sieben Prozent vom Inhalt ab, 38 Prozent machen Stimme, Tonfall, Betonung und Artikulation aus und 55 Prozent Gestik und Mimik, so der amerikanische Psychologe Albert Mehrabian. Seine Zahlen sind wissenschaftlich zwar nicht unumstritten, weil er für seinen Versuch nur knapp 20 Probanden hatte. Unbestritten aber ist die Dominanz der Stimme vor dem Inhalt. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen