Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Quatschkopf – Reden hilft. Fast immer

Reden hilft. Was der Volksmund schon lange weiß, ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt. Egal, ob über Probleme im Projekt, Ärger daheim oder generellen Frust im Büro – die Aussprache erleichtert die Seele nicht nur, sie verbessert auch nachhaltig die Stimmung, wie Untersuchungen des Psychologen Matthew Lieberman von der Universität von Kalifornien in Los Angeles ergaben. Sobald wir Bedrückendes benennen und uns darüber mit anderen austauschen, wird das Gehirn wesentlich stärker aktiviert als wenn wir über den Kummer nur grübeln. Das wiederum hat zur Folge, dass die negativen Emotionen schneller nachlassen sowie zügiger und besser verarbeitet werden.

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Plaudertasche – Schlauer durch Reden

„Solange man selbst redet, erfährt man nichts“, wusste zwar Marie von Ebner-Eschenbach und hatte damit auf ihre Weise Recht. Was sie aber nicht wusste: Wer viel redet – vor allem mit anderen –, der aktiviert seine grauen Zellen und wird schlauer.

Das sagt zumindest der US-Psychologe Oscar Ybarra von der Universität Michigan. Basis seiner These sind gleich zwei Studien: In der ersten Untersuchung werteten die Forscher um Ybarra die Lebensgewohnheiten und die Anzahl der sozialen Kontakte von 3610 Amerikanern aus. Anschließend machten sie mit ihren Probanden einen kleinen Intelligenztest. Ergebnis: Wer sich häufiger mit anderen Menschen traf und mit ihnen am Telefon plauderte, zeigte deutlich bessere kognitive Fähigkeiten – und das unabhängig vom Alter. mehr

Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Konversationsstück – Wie man ein gutes Gespräch führt

Reden, reden, immer nur reden. Es ist ja auch so: Wer heute im Beruf weiterkommen will, braucht vor allem kommunikative Stärken. Die besten Ideen, die meisten Erfahrungen, die höchste Fachkompetenz nutzen nichts, wenn man sein Wissen nicht gut präsentieren kann. Selbst um mit Geschäftspartnern in spe überhaupt ins Gespräch zu kommen, eine angenehme Atmosphäre aufzubauen oder sich einfach nur nett zu unterhalten muss man das beherrschen, was Rhetoriktrainer die Kunst des Smalltalk nennen. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

„Kein Problem“ – Nette Chefs sind die schlimmsten von allen

Wie vor einigen Wochen schrieb mich kürzlich ein Leser (eine junge Führungskraft) mit einer persönlichen Frage an. Die ist alles andere als trivial und dazu ein weit verbreitetes Problem unter Managern, weshalb ich sie hier gerne auch noch einmal öffentlich beantworte. Sie lautet: „Gibt es einen Weg, seinen Mitarbeitern unangenehme Dinge angenehm zu sagen?“ mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Lauschangriff – Warum Reden Silber ist und Zuhören Gold

Immer nur reden, reden, reden! Von fast jedem vielversprechenden Mitarbeiter wird heute Kommunikationsstärke erwartet. Er oder sie soll präsentieren, argumentieren, überzeugen können – und das alles dank mitreißender Eloquenz und geschliffener Rhetorik. Alles nicht falsch. Doch wird dabei oft jene Eigenschaft vergessen, die weitaus weniger kräftezehrend wirkt und obendrein häufig viel schneller ans Ziel führt: zuhören. Mir ist kein Fall bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, fallen mir umso mehr Beispiele ein. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Über Reden – 7 goldene Regeln für eine überzeugende Rede

Ich bin kein Freund von Podiumsdiskussionen. Meist sagen die Redner nur, was sie sagen wollen, aber reden nicht – schon gar nicht miteinander. Und dass einer dem anderen zustimmt, passiert schon mal gar nicht. Es bleibt eine akustische Anordnung von Standpunkten. Langweilig. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen