Neulich bekam ich ein interessante Lektüre geschenkt: Hochwertig gedruckt, als Buch gebunden, so wie ich es gerne habe. „Die neuen Gesetze des Private Banking“ stand drauf. Das Buch war von der Quirin Bank. Ich bin dort allerdings weder Kunde, noch stehe ich sonstwie mit dem Institut in Verbindung. Ich vermutete deshalb das übliche Selbstbeweihräucherungs-Gelaber. Doch weit gefehlt. Hier hat eine Bank den Mut, ungewöhnliche Zusagen und Versprechungen zu machen. „Die trauen sich was!“, dachte ich. Meine Neugierde war geweckt.
Umso bemerkenswerter fand ich, dass sich hinter den Aussagen Prinzipien verstecken, die auch im Führungsalltag, meinem Metier, von hoher Relevanz sind. Was also lässt sich also daraus ableiten? Ich habe genau diesen Versuch unternommen und so neun Führungsprinzipien gefunden. Orientieren Sie sich daher nicht an den werblichen Aussagen der Bank, sie sind lediglich ein gefundener und guter Aufhänger: mehr →
Das Praktikum. Für viele Studenten und Absolventen ist es heute der Einstieg in den Job. Für andere aber auch der Job selbst – nur schlechter bezahlt und ohne Rechte. Überhaupt die Bezahlung! Nach Angaben des Hochschul-Informations-System (HIS) erhält lediglich jeder dritte Praktikant so etwas wie ein Honorar. Und das liegt dann im Schnitt auch eher bei 350 Euro pro Monat. Der Rest arbeitet für Ruhm und Ehre.
Zu der oft mickrigen Vergütung kommen allerdings noch ein paar potenzielle Fallstricke hinzu. Spielregeln, die jeder Praktikant beherrschen sollte. Einerseits, um mehr aus der kurzen Praxiszeit herauszuholen, andererseits um seine Jobchancen zu verbessern. Und das sind sie, die
Das von deutschen Unternehmen am häufigsten genutzte Medium für Social Media ist Twitter. 39 Prozent der Marken setzen diesen Dienst ein. Dicht gefolgt von Youtube (37 Prozent) und etwas abgeschlagener Facebook – mit 28 Prozent. Nur 12 Prozent entschieden sich für die Nutzung eines Corporate Blogs. Das Ergebnis einer Studie der Universität Oldenburg überrascht. Weniger, dass Twitter als jüngste Plattform vor allem durch den geringen Erstellungsaufwand punktet, sondern dass Youtube-Videos, deren Einsatz ungleich mehr Aufwand erfordern, gleich an zweiter Stelle liegen. Interpretieren lässt sich das so: Die Unternehmen setzen auf Bewegtbild.
Insgesamt nutzen bereits 60 Prozent der deutschen Unternehmen, darunter T-Mobile, Mercedes und RWE mindestens eine der oben genannten Plattformen. Ein Drittel ist sogar in zwei oder drei Diensten aktiv. Wenig verwunderlich ist, dass sich unter den Pionieren überwiegend Unternehmen aus technikaffinen Branchen tummeln, während die beiden Branchen, Einzelhandel und Nahrungsmittel, relativ unterrepräsentiert sind. Noch.
Denn natürlich ist der Zug ins Netz längst unumkehrbar – aber nicht ganz ungefährlich. Um Ihnen einen Überblick über die Verhaltensregeln in der Social Media Landschaft zu geben und sie vor Schaden zu bewahren, haben wir folgende Tabelle mit den wichtigsten Do’s und Don’ts (auf Basis einer Studie des IDC) zusammengestellt: mehr →
Das Industriezeitalter ist vorbei. Willkommen im Informationszeitalter. 100 Jahre nach Frederick Winslow Taylor ist es an der Zeit, den Begriff Produktivität neu zu denken. Denn was für amerikanische Stahlarbeiter gegolten haben mag, kann für heutige Wissensarbeiter nicht mehr gültig sein. Für diese Gattung der Arbeiter hat es keinen Sinn, die Lehren des Industriezeitalters zu befolgen. Neue Regeln braucht das Land!
Aber glauben Sie nicht, das wäre eine leichte Herausforderung. Auch wenn die bisher gängige Definition von Produktivität nicht mehr greifen mag, für Manager ist sie ein Werkzeug, dass Kontrolle und Vorhersehbarkeit verspricht. Grafiken und Tabellen bestimmen deshalb ihren Arbeitsalltag. Die neuen Regeln müssen anders sein, sie müssen berücksichtigen, wie Sie sich am Tag X fühlen und weniger wie Sie sich fühlen sollten. Das macht die Regeln weniger vorhersehbar, lässt dafür aber mehr kreativen Freiraum.
Blicken wir trotzdem noch einmal zurück – als Arbeitsabläufe noch mit der Stoppuhr optimiert wurden, waren Gedanken wie diese Normalität: mehr →
Der Dezember ist turbulent. Spätestens mit dem ersten Advent erleben Glühwein, Girlanden und Geschäftsführeransprachen ihre alljährliche Renaissance – vor allem auf der obligaten Weihnachtsfeier. Vom Chef bis zum Pförtner ziehen sich dann alle bunte Pappnasen, lustige Nikolaus-Mützen und Rentiergeweihe an und spielen ungezwungenes Beisammensein. Feste soll man zwar feste feiern, derart erzwungene Lieblichkeiten sind aber anscheinend nur durch exzessive Enthemmung zu ertragen. Schließlich muss man Peter, Dirk und Dörthe nicht mehr kennenlernen, weil sie uns längst auch unter der Woche zum Essen oder Kaffeetrinken begleiten.
Tatsächlich sind Weihnachtsfeiern wie Schaulaufen: Wer benimmt sich – wer daneben? Überall lauern Fettnäpfchen und Fallstricke. Für Vorgesetzte ist so eine Feier gerne auch ein gesellschaftlicher Benimmtest, der Mitarbeiter für höhere Aufgaben empfiehlt oder auch nicht. Der Maßstab variiert zwar von Unternehmen zu Unternehmen, dennoch gibt es bestimmte Regeln, die Sie auch bei steigendem Alkoholpegel nicht vergessen und unbedingt einhalten sollten. Dazu gehört etwa: mehr →