Zeig mir Deine Freunde, und ich sag Dir, wer Du bist. Diese Weisheit aus dem realen Leben 1.0 wird in unserer modernen Hybridwelt aus Reality 1.0 und Web 2.0 immer mehr abgelöst durch: Zeig mir deine Mitgliedschaften, und ich sag Dir, wer Du bist. Oder kurz: Wir sind, wo wir sind – das Umfeld unseres Engagements prägt zunehmend unser Image im Netz und damit auch den Ruf in der Realität. Das gilt vor allem für Berufsanfänger: Je weniger professionelle Arbeitsspuren einer im Netz hinterlässt, desto wichtiger wird sein Privatleben. Was macht er in seiner Freizeit? Wofür engagiert er sich? Wie kommuniziert und diskutiert er? Wie groß ist seine Eitelkeit und Extraversion? Die Antworten auf solche Fragen stehen zwar nicht immer explizit im Web. Aus dem virtuellen Verhalten, aus Fotos und dem vernetzten Freundeskreis lassen sich aber oft Rückschlüsse ziehen. Auch wenn die nicht zwangsläufig richtig sein müssen. mehr
Sippenhaft – Freunde machen Leute
Offenbarungsleid – Das war jetzt mehr als ich wissen wollte…
Neulich kam er grad frisch von der OP. Künstlicher Darmausgang. Na schönen Dank – mein Hunger war passé! Er hörte nicht auf und ging mehr ins Detail. Ihm ist es wohl egal, ob ichs hören will. Ich wünschte mir ein Beil… Das sind Dinge, von denen ich gar nichts wissen will. Lass mich doch in Ruh. Und texte mich nicht zu. Das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will. Behalt den Kram für dich. Es interessiert mich nicht!
Die zynischen Zeilen texteten “Die Ärzte”. Heute erinnerte ich mich an den Song, denn er illustriert pointiert eine berufliche Gefahr, die viele Menschen unterschätzen – allen voran die Berufseinsteiger und Extrovertierten: zu viel Offenheit im Büro. mehr
Raus damit! – Wie man Daten im Netz löscht
Ein Drittel. Jede dritte Suchanfrage im Netz soll sich Schätzungen zufolge bereits um Personen drehen: Wer ist etwa Peter Müller? Was hat er bisher gemacht, gesagt, geschrieben? Wen kennt er? Sollte ich ihn oder er mich kennen?
Ich hatte in diesem Blog schon an einigen Stellen über Egogoogeln, Googlability oder Online-Reputationsmanagement geschrieben, stets mit dem Tenor: Achte auf das, was über dich im Netz steht, denn es prägt entscheidend deinen Ruf! mehr
Flüstertüte – Wie Sie den Flurfunk für sich nutzen
Laut verschiedener Studien beziehen Mitarbeiter Informationen über ihren Arbeitgeber zu 63 Prozent (Mittelwert) via Flurfunk. Natürlich gibt es in den meisten Unternehmen auch einen offiziellen Kanal. Der inoffizielle funktioniert aber meist besser und schneller. Klatsch und Tratsch, Gerüchte, Spekulationen – egal, wie man es nennt: die Mundpropaganda im Büro informiert uns in der Regel recht zuverlässig über Personalien, die Unternehmensentwicklung, neue Projekte oder gar bisher heimliche Liebschaften. Fakt ist aber auch: Solches Gerede kann einem empfindlich schaden – sowohl als Täter wie als Opfer. mehr
In ist, wer drin ist – Der Wahlkampf wird virtueller
Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA macht uns vor, wie sehr das Thema Online-Reputation und Präsenz in digitalen Netzwerken an Bedeutung gewinnt. Bereits im Juli dieses Jahres stellten sich die populärsten Kandidaten den Fragen potentieller Wähler auf YouTube – nun präsentieren sie sich auf auf LinkedIn, einem mit über 15 Millionen Mitgliedern der größten virtuellen Businessnetzwerke: Rudy Giuliani, Hillary Clinton und Barack Obama haben dort ihre Profile veröffentlicht und fechten nun um die Wählergunst für die Präsidentschaftswahl am 4. November 2008. mehr
Chefsache – Der Boss in Zahlen*
- Vier von fünf deutschen Managern arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, 96 Prozent arbeiten auch am Wochenende.
- Nahezu 90 Prozent der deutschen Führungskräfte leiden unter Stress.
- 87 Prozent setzen auf den Ausgleich durch Familienleben und Partnerschaft, 70 Prozent dagegen auf Schlaf.
- 59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen hingegen 68 Prozent der Mitarbeiter.
- 75 Prozent der Manager geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen.
- Jede zweite Führungskraft beklagt inzwischen ein schlechtes Gewissen im Job. Jeden zehnten Manager quält das Gewissen einmal pro Woche.
Wer bist du? – Tipps für die Reputation 2.0
Der PR-Blogger Klaus Eck hat bei MyOn-ID zehn Tipps für das digitale Reputationsmanagement zusammengestellt, die ich gekürzt, leicht abgewandelt und ergänzt hier nochmal zu Lesen empfehlen möchte: mehr







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