Wenn Sie ein Mann sind und sich gerade gestresst fühlen, sollten Sie vielleicht nach dieser Lektüre keine allzu wichtige Entscheidung treffen. Denn Männer werden unter Stress risikofreudig, zu risikofreudig vielleicht.
Dieses Ergebnis hatte Nicole Lighthall schon erwartet, als sie ihr Experiment kürzlich startete. Sie wollte herausfinden, ob Männer und Frauen unter Druck unterschiedlich reagieren. Das Ganze lief dann so ab: Sie bildete zwei Gruppen und versetzte die erste davon unter akuten Stress. In diesem Fall war das ein Kübel mit Eiswasser, in den die Probanden ihre Hand tauchen mussten. Die Mitglieder der Kontrollgruppe steckten die Hand lediglich in lauwarmes Wasser (über den anschließenden Harndrang wurde nichts berichtet). Ein Speicheltest zeigte bei den Eiswassertauchern hinterher einen deutlich erhöhten Kortisol-Spiegel – ein typisches Zeichen für Stress.
Nun sollten beide Gruppen Luftballons aufpusten. Jedoch nicht einfach so. Vielmehr taten sie das mithilfe einer Maschine. Mit jedem Knopfdruck bliesen sie weitere Luft in den Ballon und sammelten dabei wertvolle Punkte. Je größer der Ballon, desto höher der Gewinn. Gleichzeitig stieg mit jedem Luftstoß aber auch das Risiko. Denn wenn der Ballon platzte, gab es null Punkte. Nur Peng. mehr



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