Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Risikobereitschaft – Unter Stress gehen Männer voll ins Risiko

bildstorungWenn Sie ein Mann sind und sich gerade gestresst fühlen, sollten Sie vielleicht nach dieser Lektüre keine allzu wichtige Entscheidung treffen. Denn Männer werden unter Stress risikofreudig, zu risikofreudig vielleicht.

Dieses Ergebnis hatte Nicole Lighthall schon erwartet, als sie ihr Experiment kürzlich startete. Sie wollte herausfinden, ob Männer und Frauen unter Druck unterschiedlich reagieren. Das Ganze lief dann so ab: Sie bildete zwei Gruppen und versetzte die erste davon unter akuten Stress. In diesem Fall war das ein Kübel mit Eiswasser, in den die Probanden ihre Hand tauchen mussten. Die Mitglieder der Kontrollgruppe steckten die Hand lediglich in lauwarmes Wasser (über den anschließenden Harndrang wurde nichts berichtet). Ein Speicheltest zeigte bei den Eiswassertauchern hinterher einen deutlich erhöhten Kortisol-Spiegel – ein typisches Zeichen für Stress.

Nun sollten beide Gruppen Luftballons aufpusten. Jedoch nicht einfach so. Vielmehr taten sie das mithilfe einer Maschine. Mit jedem Knopfdruck bliesen sie weitere Luft in den Ballon und sammelten dabei wertvolle Punkte. Je größer der Ballon, desto höher der Gewinn. Gleichzeitig stieg mit jedem Luftstoß aber auch das Risiko. Denn wenn der Ballon platzte, gab es null Punkte. Nur Peng. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Führungsfrage – Ohne Glaubwürdigkeit geht nichts

BürostuhlWas zeichnet einen guten Manager aus? Was sind seine wichtigsten Führungswerkzeuge und -prinzipien? Den Fragen ist das Jobportal Experteer nachgegangen und hat dazu 356 Führungskräfte und Personalverantwortliche befragt – Ergebnis: Ohne Glaubwürdigkeit und Begeisterungsfähigkeit läuft nichts, finden die Manager. Und so stellt sich dann das Ranking der wichtigsten Führungsprinzipien dar:

  1. Glaubwürdigkeit: 83 Prozent
  2. Begeisterungsfähigkeit: 65 Prozent
  3. Entschlusskraft / Konsequenz: 64 Prozent
  4. Achtsamkeit: 25 Prozent
  5. Kostenbewusstsein: 23 Prozent
  6. Risikobereitschaft: 14 Prozent

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen