Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Rhetorik-Ratgeber – 28 Fragen und ihre heimlichen Botschaften

Den Satz kennen Sie schon: Wer fragt, der führt. In der Rhetorik ist die Technik, Fragen zu stellen, ein probates Mittel, um ein Gespräch zu lenken, zu manipulieren oder gar zu dominieren.

Aber Fragen können noch mehr. Fragen, insbesondere wenn wir sie uns selbst stellen oder in bester Absicht einem Freund, können zum Nachdenken anregen. Sie können der erste Schritt zur Lösung sein – vorausgesetzt, es sind die richtigen Fragen. Denn bei den meisten schwingt eine wichtige Botschaft im Subtext mit. Auch wenn sie nach Fragen klingen, können Sie eine Aussage sein. Deswegen setzen sie übrigens auch Chefs so gerne ein. Fragen klingen weniger nach Kommandos, signalisieren Offenheit, können den Adressaten trotzdem ein wenig in die gewünschte Richtung schubsen.

Und manchmal verbergen sich hinter Fragen geradezu kleine Persönlichkeitstests. Weil Sie sonst auf dieser Seite so viel Tipps, Anregungen und Aussagen finden, heute – zum Wochenausklang – ein paar Fragen. 28 um genau zu sein – inklusive ihrer Subbotschaften… mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Erfahrungsbericht – Was Leser bei der Bewerbung erleben

thrun

Ein Gastbeitrag und Leserbrief von Kai Thrun

Hallo Herr Mai,

ich wollte mich auf diesem Wege etwas länger als in nur 140 Zeichen bedanken. Dank Karrierebibel.de war ich bei meinem letzten Vorstellungsgespräch so gut vorbereitet, dass es wohl das nachhaltigste meines Lebens wurde. Obendrein war es verdammt amüsant. Dass ich den Job nicht bekommen habe, lag weniger an meiner Vorstellung, sondern eher am Unternehmen: Man bot mir den Job zwei Wochen später als Freelancer-Tätigkeit an, was ich dankend ablehnte.

Auf das Gespräch selbst hatte ich mich exzessiv vorbereitet (5 Tage). Die Top100 Interview-Fragen sind wirklich Gold wert (natürlich habe ich mich mit den anderen Tipps auch beschäftigt). Ich hatte dann zu jeder Frage die passende oder offene Antwort. Es war ein Festival. Hinzu kam, dass sich die Gesprächspartnerin scheinbar nicht richtig vorbereitet hatte und sichtlich irritiert war, dass ich problemlos und frei sämtliche ihrer Fragen beantworten konnte. Ich habe mich selten so selbstsicher gefühlt.
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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Loyalitätsfrage – Haben Sie sich auch woanders beworben?

So schnell kanns gehen: Vorhin fragt mich ein sympathischer Leser per E-Mail, ob ich ihm bei einem aktuellen Problem helfen kann. Schaun mer mal. Wie lautet denn die Frage?

Ich bin zur Zeit dabei mich bei verschiedenen Unternehmen zu bewerben. Das erste Gespräch steht nun an. Dazu meine Fragen:
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Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Fauxpas im Vorstellungsgespräch – Bewerber-Knigge in Zahlen

Antworten der Personaler

handschlag 30 Prozent der Bewerber erscheinen 15 Minuten zu spät zum Vorstellungsgespräch, 9 Prozent lassen sogar eine Stunde auf sich warten. 26 Prozent der Personaler haben während des Jobinterviews schon erlebt, dass ein Bewerber ein Telefongespräch an seinem Handy angenommen hat. 68 Prozent der Personaler würden dafür einen Kandidaten umgehend disqualifizieren. 87 Prozent der Personaler bemängeln unangebrachte Kleidung beim Jobinterview, 43 Prozent erleben immer wieder Respektlosigkeiten und schlechte Ausdrucksweise. 39 Prozent der Personaler halten ein Dankschreiben nach dem Gespräch für extrem wichtig, 41 Prozent finden es irgendwie wichtig. Für 98 Prozent reicht dazu eine E-Mail. Immerhin: 33 Prozent erhalten in der Hälfte aller Fälle tatsächlich ein solches Dankschreiben, 35 Prozent selten bis gar nicht. 5 Prozent der Personaler würden für das Ausbleiben eines Dankschreibens einen Kandidaten sogar ablehnen. 33 Prozent der Befragten sagen Kandidaten per E-Mail ab, 29 Prozent per Briefpost und 27 Prozent per Telefon. 46 Prozent der Personaler haben ein Jobangebot kurzfristig wieder zurückgezogen. 82 Prozent halten Rückfragen während des Jobinterviews für extreme wichtig, 16 Prozent finden es immer noch bedeutend. 59 Prozent der Personaler finden, dass sich die Manieren der Bewerber in den vergangenen Jahren verschlechtert haben.
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Von Jochen Mai // 31 Kommentare

Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten

„Haben Sie noch Fragen?“

Auf jeden Fall! Unbedingt!! Und zwar so einige!!!

Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall zögern, zaudern, schweigen oder gar den Kopf schütteln… Schon aus zwei Gründen: mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Lizenz zum Nörgeln – 10 Tipps für besseres Kritisieren

Kritik ist, wenn der Chef trotzdem Recht hat. In vielen Unternehmen bewahrheitet sich der kernige Bürospruch leider allzu oft. Nicht selten ähnelt die Bürokommunikation dem Versuch, Öl mit Wasser zu mischen. Dabei schadet ein Mindestmaß an Konflikten keinem Unternehmen. Schließlich sorgen sie für geistige Mobilität und Vitalität. Was uns Deutschen aber fehlt, ist eine echte Streitkultur. Gestiegene Anforderungen und die wachsende Angst um den Arbeitsplatz erhöhen den Druck und die Furcht vor einer Aussprache mit den Vorgesetzten. So lange, bis die eigene Unzufriedenheit zur Wut hochkocht, und sich eine sachbezogene Lösung nicht mehr finden lässt. Das muss nicht sein! Kritikfähigkeit ist für Vorgesetzte ja nicht zur Herausforderung, sondern auch eine Chance – selbst wenn es dabei ans Eingemachte geht. Mitarbeiter zu führen bedeutet eben auch, sie in Entscheidungen mit einzubinden, Verantwortung zu teilen und die Kreativität aller zu nutzen. Allerdings – bei aller Liebe zur Kritik am Boss: Auf die richtige Taktik kommt es trotzdem an. Führung von unten braucht einen Plan und besonnenes Vorgehen. Hier zehn Tipps für besseres Kritisieren: mehr

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Das sollten Sie lesen!

Tipps on Tour - Auslandsknigge und Benimmregeln für Geschäftsreisen
Krawatten-Knigge - Fallstricke beim Bindegewebe
MfG - Grußformeln für den Job
Fingertips - Gefährliche Handzeichen im Ausland
Trinkgeld - Wo gibt man wie viel Tip?
Kragenweite - Welches Hemd zu welchem Anlass?
Kleiderhaken - Tipps für das Bewerbungsgespräch
Schön bei Fuß - Regeln für Business-Socken
Gran Turismo - Reisetipps für gefährliche Länder
Gefahr im Anzug - So werden Jacketts geknöpft
Benimm dich - Knigge-ABC für den Alltag
Speise-Art - ABC für Geschäftsessen
Abschiedsrede - So sagen Sie Good-Bye
Rhetorik - 10 Tricks für eine packende Rede
Emotionen, Baby! - Wirkungsvoller präsentieren
Lampenfieber - So überwinden Sie Ihre Angst
VEGAZ-Methode - Tipps für die Stegreifrede
Flipchart - So nutzen das Werkzeug richtig
Storytelling - Erzählen Sie mehr Geschichten!
Dossier - Das ABC der Präsentation
Vortrag - 10 gelungene Einstiege
Powerpoint - 35 Tipps und Tools
Redefallen - Atmen statt Ähm sagen
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
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Anpassungsfähig - Wie flexibel sind Sie?
A1I - Wie viel Multitasking steckt in Ihnen?
Quiz - Sind Sie fit fürs internationale Parkett?
Marshmallow Challenge - Wie gut ist Ihr Team?
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Stress - Sind Sie Burnout gefährdet?
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Timeline - So nutzen Sie die Facebook-Chronik
Twitter - 140 Tools, Tipps und Tricks
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Dossier - So bauen Sie Ihre Eigenmarke im Netz
Leitlinien - Die 10 Social Media Gebote
Linkedin - 11 nützliche Tools für Ihr Profil
Xing - 10 Tipps für das perfekte Profil
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Organisation - 36 Tipps für besseres Studieren
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Duales Studium - Die Vor- und Nachteile
Rechnung - Wann lohnt sich der MBA?
Checkliste - Das sollten MBA-Interessierte wissen
Ranking - Die 20 besten MBA-Adressen
MBA - Für wen er sich lohnt
Fernstudium - Haben Sie das Zeug dazu?
Lerntipps - So büffeln Sie besser
Studienwahl - Welches Studium passt zu mir?

Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam