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1 → Artikel in Reputation

Googlesichere Weste – Das Zeitalter, das nichts mehr vergisst

Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?

Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.
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5 → Studie in Reputation

Ich bin draußen – Online-Reputation beeinflusst Jobchancen

Das Internet und die darin ermittelbaren Persönlichkeitsprofile haben einen immer größeren Einfluss auf das Berufs- und Privatleben, wie jetzt auch eine Microsoft-Studie zeigt. Die Ergebnisse im Telegrammstil:

  • 71 Prozent der Personaler glauben, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht.
  • 59 Prozent der Personalentscheider suchen im Internet Informationen zum Bewerber.
  • 22 Prozent der Personalentscheider kontrollieren immer (37 Prozent meistens) die Angaben von Bewerbern online,
  • obwohl dies nur in 21 Prozent der Unternehmen ein formaler Teil des Auswahlprozesses ist.
  • 16 Prozent haben einen Kandidaten aufgrund der gefundenen Daten abgelehnt. Häufigste Ursachen: unpassende Kommentare, Fotos oder Videos, Bedenken bezüglich des Lebensstils und die Aufdeckung falscher Angaben in der Bewerbung.
  • Aber: Nur 13 Prozent der Nutzer fürchten, dass ihr Online-Profil bereits einer Bewerbung geschadet hätte.
  • 70 Prozent der Webnutzer haben noch nie bereut, etwas online gestellt zu haben.
  • Mehr als drei Viertel denken, dass sie ihren Online-Ruf zu einem gewissen Grad unter Kontrolle haben.
  • 61 Prozent fürchten sich vielmehr davor, dass ihre personenenbezogenen Daten für einen Betrug missbraucht werden.
  • 55 Prozent sorgen sich, aufgrund der Transparenz belästigt zu werden.
  • 54 Prozent fürchten einen Identitätsdiebstahl.
  • 46 Prozent plagt die Sorge vor übler Nachrede.
  • Und: 70 Prozent gehen davon aus, dass ihre Online-Informationen gelegentlich für Jobentscheidungen genutzt werden.


5 → Studie in Reputation

Leichtsinn – Nur jeder dritte Jugendliche achtet auf seinen Online-Ruf

face11Geradezu blauäugig gehen die 14- bis 20-Jährigen mit ihren sensiblen privaten Informationen im Internet um. Allenfalls 28 Prozent ist bewusst, welche Folgen es haben kann, wenn Privatfotos, Videos oder Kontaktdaten im Web kursieren, so das Ergebnis einer Umfrage der Personensuchmaschine Whoozy unter 3000 Personen. Das Bemerkenswerte daran: Die 14- bis 30-Jährigen gehören zu jenen Internetnutzern, die mit einem Anteil von 45 Prozent die meisten privaten Daten ins Web stellen. So betreiben 35 Prozent der Befragten eine eigene Webseite oder ein Blog, auf denen man auch etwas über ihr Privatleben erfahren kann. Zudem haben die Befragten im Schnitt bereits 3,3 Profile bei sozialen Netzwerken, die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen legt dabei die meisten Profile an (3,97), gefolgt von den 30- bis 40-Jährigen (3,7). Und siehe da: Ein gutes Drittel der Studienteilnehmer, die schon einmal nach ihrem Namen im Netz gesucht hatten, waren denn auch über die Fülle der dort kursierenden Daten erstaunt.


10 → Artikel in Reputation

Digitaler erster Eindruck – Warum Sie keinen täuschen können

eindruckRund 700 Millionen Menschen weltweit nutzen heute soziale Netzwerke im Internet. Sie stellen ihre persönlichen Daten ins Netz, laden Fotos von sich hoch, vernetzen sich mit Freunden – und hinterlassen einen Eindruck. Der kann so oder so ausfallen. Und wie hier schon oft beschrieben wurde, lässt sich das dabei entstehende Image zum Teil sogar beeinflussen. Entscheidender ist aber der sprichwörtliche erste Eindruck.

Ihm haftet mitunter die unerträgliche Bedeutungsschwere eines Finals an. Studien zufolge benötigt er allenfalls rund 150 Millisekunden, um sich zu manifestieren. Danach steht für uns nahezu unveränderlich fest, wie wir eine Person einschätzen, wer uns als attraktiv, sympathisch, vertrauenswürdig erscheint und wer nicht. Das Bemerkenswerte daran ist: Der digitale erste Eindruck – er stimmt. Wie wir die anderen auf Facebook, Xing, StudiVZ und Co. spontan (und überwiegend anhand ihrer Fotos) einschätzen, kommt der Realität erstaunlich nahe.

Dazu gibt es ein beängstigendes Experiment, über das die Newsweek kürzlich berichtete: Die Forscher zeigten ihren Probanden Ganzkörper-Fotos von Unbekannten aus Profilen der Personensuchmaschine 123people. mehr →

5 → Liste in Reputation

Die Last der Liste – Was die neuen Twitter-Listen (mit sich) bringen

10-listengeboteFalls Sie Twitter nutzen, haben Sie sicher schon bemerkt, dass Sie dort seit kurzem gelistet werden. Seitdem kann man Nutzern bei dem Mikronachrichtendienst nicht nur einfach folgen, sondern diese auch in persönliche Listen eintragen und so deren Tweets sortieren, organisieren – und diese Listen (pro Nutzer sind bis zu 20 erlaubt) sogar veröffentlichen und anderen zugänglich machen.

Auf den ersten Blick ist das eine überfällige Erweiterung, um dem stetig lauter werdenden Gezwitscher wenigstens etwas Herr zu werden. Das Angebot hat jedoch weitreichende Folgen. So entwickeln sich die Twitter-Listen inzwischen schon zu einer Art heimlichem Reputationsindex für einzelne Nutzer, Motto: Sage mir, auf wie vielen Listen du stehst, und ich sage dir, wie einflussreich du bist. mehr →

4 → Studie in Reputation

Imagepflege – 40 Prozent kümmern sich um ihren Online-Ruf

lupeBereits 40 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer kümmern sich um ihren Online-Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Personensuchmaschinenbetreibers Yasni. Rund 23 Prozent der Befragten wenden zur Reputationspflege wöchentlich bis zu drei Stunden auf, 18 Prozent sogar mehr.

Die Umfrage zeigt aber auch: Fast 60 Prozent der Internet-Nutzer ist ihr Ruf egal. Fatal. Denn der sorglose Umgang mit dem Internet kann – wie hier schon merhfach beschrieben – negative Folgen für Beruf und Privatleben haben.


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  • smiley: ad Kommentar 16: Ich nehme ein Beispiel und erkläre, was ich meine:...
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