Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken

  1. Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
  2. Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
  3. Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Ich bin schwanger – Wie sag ich das dem Chef? Und wann?

Blauer Teststreifen, Kind unterwegs? Eine nach wie vor heikle Situation, gerade für berufstätige Frauen. Vor allem wenn sie erst vor kurzem eingestellt wurden und der Chef gerade große Pläne mit ihnen macht. Dann wegen einer Schwangerschaft ein Jahr oder gar drei auszufallen, verhagelt dem Boss seine gesamte Personalplanung. Die Reaktionen reichen da von verhaltenem Verständnis bis hin zu Mobbing und Schikane. Wie also sagt man es dem Chef am besten – und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? mehr

Job 6
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Interpretationsspielraum – Das passiert, wenn Chefs missverständlich kommunizieren

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden, lautet ein bekannte Bonmot von Konrad Lorenz. Tatsächlich kommt es in unserem Arbeitsalltag immer wieder zu Missverständnissen und zweideutiger Kommunikation, die allen Beteiligen das Leben aber auch den Job schwer macht. Vor allem Führungskräfte sind gut beraten, möglichst klar und eineindeutig zu sagen, was sie wollen. Andernfalls ist Ärger programmiert: bei den Chefs, weil sie glauben, die Mitarbeiter würden ihre Anweisungen ignorieren; bei den Mitarbeitern, weil sie nicht erkennen, was sie falsch gemacht haben sollen. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Ausgeführt – 10 Dinge, die wirklich nur dumme Chefs sagen

Leider gibt es sie überall: Führungskräfte, die einen Zustand verwalten, statt visionär zu führen. Manager, die Meister darin sind, gegen neue und unkonventionelle Projekte Argumente zu finden. Chefs, die sich nie hinter beziehungsweise vor ihre Mitarbeiter stellen, wenn diese scheitern oder angegriffen werden, die Fehler zu inakpzeptablen Vergehen erklären – auch die einmaligen -, gleichzeitig aber den Mangel an Kreativität und Selbstständigkeit ihrer Subordinierten beklagen. mehr

Job, Liste 4
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Die Fuß-in-der-Tür-Technik – Oder wie Sie jemanden dazu bringen, Ja zu sagen

Heute stolperte ich über eine Studie, die zwar nicht mehr ganz taufrisch ist, dafür aber hochspannend. Sie stammt von den Stanford-Professoren Jonathan Freedman und Scott Fraser und aus dem Jahr 1966 – und sie beantwortet die Frage, wie man jemanden dazu bringt, JA zu sagen.

Spannende Frage. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Burnout ahoi – Wie dem Chef sagen, dass man überarbeitet ist?

Seit einiger Zeit fühle ich, wie mir die Arbeit zunehmend über den Kopf wächst. Ich bin überarbeitet, übermüdet, gestresst. Das liegt aber nicht allein an mir. Eigentlich am wenigsten an mir. Die Anforderungen haben stetig zugenommen, ebenso die Aufgaben, die Projekte. Nur das Personal bei uns – das wird nicht mehr, sondern weniger. Wie aber kann ich meinem Chef sagen, dass jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht ist? Ich kann echt nicht mehr, habe Angst vor einem Burnout, will aber auch nicht wie ein Leistungsverweigerer dastehen? mehr

Essay, Job 4
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Ohne Worte – Was man einem kranken Kollegen NICHT sagen sollte

Die Diagnose traf ihn unvermittelt und hart: Knochenkrebs. Vor Bruce Feiler lagen mindestens neun Monate Chemotherapie sowie eine größere Operation. Er überlebte und besiegte den Krebs. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich in dieser schweren Zeit seine Familie, zahlreiche Freunde, Bekannte und Kollegen liebevoll um ihn kümmerten. Doch nicht alle Gesten waren hilfreich. Sie wissen schon: Schlimmer als schlecht ist oft gut gemeint. Bruce Feiler hat aus seiner Krankheit daher einige Lehren gezogen und in einem Artikel zusammengefasst, der kürzlich in der New York Times unter der Überschrift “Du siehst gut aus – und andere Lügen” erschienen ist. mehr

Job, Liste 3
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen