Na, wie war Ihr gestriger Tag im Büro? Mäßig? Mühevoll? Murks? Nicht schlimm… heute und morgen gibt es neue Chancen. Und zwar für den perfekten Tag! Hier die Anleitung dazu:
Der Wecker klingelt – mitten in der Nacht. Gefühlt jedenfalls. Snoozen hilft auch nicht weiter. Im Gegenteil: Eher ist es ein Indiz für die aktuelle Abeitslust beziehungsweise -unlust. Gut möglich, dass Sie sich gerade in einer Art Biojetlag befinden. Wir alle sind nämlich sogenannte Chronotypen. Die kennen Sie vielleicht als Frühaufsteher (Fachjargon Lerche). Diese Typus ist gleich nachdem er sich aus den Laken geschält hat topfit und kann – theoretisch – kurz darauf locker eine Stegreifrede halten. Der Langschläfer (Fachjargon Eule) hingegen schafft es morgens nur mit größter Mühe aus der Horizontalen, hält dafür aber abends länger durch.
Schlafforscher haben festgestellt, dass Frühaufsteher meist bessere schulische Leistungen aufweisen, während die Nachtschwärmer neugieriger und offener für neue Impulse sind. Der Chronobiologe Achim Kramer von der Berliner Charité fand heraus, dass die innere Uhr von Eulen und Lerchen um bis zu zwei Stunden zeitversetzt ist. Was wir selbst sind, wird aber schon im Mutterleib genetisch festgelegt. mehr →
Auch wenn es vielen angesichts zunehmend voller Terminkalender wie pure Verschwendung erscheint, ein Drittel ihrer Lebenszeit in der Horizontalen zu verbringen: Wir alle brauchen unseren Schlaf, um klarer zu denken, den Psychomüll zu entsorgen, schneller zu reagieren und Neues zu lernen.
Typischerweise verläuft gesunder Schlaf in fünf Phasen (siehe Abbildung): In Phase 1, also wenn wir zu Bett gehen, fährt der Organismus allmählich runter, Blutdruck und Körpertemperatur sinken ab, wir schlafen ein. In der Tiefschlafphase (2) setzt der Körper vor allem auf Erholung, wir regenerieren uns – dank Somatotropin. In Phase 3 verarbeitet das Gehirn die Eindrücke des Tages und lernt, Folge: Wir träumen besonders wild. Die Körpertemperatur erreicht jetzt ihren Tiefststand. In Phase 4 sind körperliche Erneuerung und Lernprozess abgeschlossen, der Hormonmix verändert sich: Statt Melatonin strömt nun vermehrt das Aufwachhormon Kortisol durch die Blutbahnen. Wir schlafen immer flacher, träumen aber umso wilder, nicht selten auch Erotisches. Spätestens in Phase 5 kommen noch eine ordentliche Dosis des Sexualhormons dazu sowie ein Schuss Ghrelin – das Hormon sorgt für wachsenden Hunger. Sobald Kortisolspiegel und Hungergefühl ausreichen, wachen wir von alleine auf. mehr →
Der Stress im Job nimmt weiter zu, weltweit klagen 85 Prozent der Angestellten über Schlafstörungen. 57 Prozent der Deutschen belastet nachts besonders die Suche nach einer neuen Stelle. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Monster-Umfrage bei der rund 36.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Im Detail:
Wir alle brauchen unseren Schlaf, um klarer zu denken, den Psychomüll zu entsorgen, schneller zu reagieren und Neues zu lernen. Nun gibt es Menschen, die legen sich abends einfach in ihr Bett, murmeln vielleicht noch ein „Gute Nacht“, drehen sich zur Seite und schlafen sofort ein. Kein nächtlicher Harndrang. Kein schnarchgestörtes Erwachen. Keine Albträume. Am nächsten Morgen wachen sie einfach auf, sind ausgeruht, fröhlich, leistungsfähig und putzmunter. Ich bewundere und beneide diese Leute – ich bin oft die anderen.
Wie mir geht es vielen Deutschen. Schlafen ist für sie Schwerstarbeit. Rund 42 Prozent der Deutschen haben Probleme damit, 15 Prozent sogar behandlungsbedürftige Schlafstörungen. Vor allem die 35- bis 55-Jährigen (65 Prozent) plagt die Insomnia – und damit ausgerechnet jene, die im Beruf täglich gefordert sind. Diese Leute leiden an erhöhter Wachsamkeit. Bis Eins laborieren sie an ihrer Bettunruhe und probieren alle möglichen Schlafpositionen durch. Um Zwei sind sie bereits Großhirte und hüten eine 1367 Lämmer umfassende Schafherde. Kurze Whiskyverklappung um Drei. Anschließendes Wälzen bis Vier. Und morgens reicht schon wenn Nachbar seinen Lumpi in aller Herrgottsfrühe Gassi führt oder jugendliche Testosteronjunkies vor der Tür zu laut knutschen – schon fahren sie aus dem Schlaf hoch. Immerhin: Manche trösten sich über ihren nächtlichen Wachdienst mit einem unwiderstehlichen Schlafzimmerblick hinweg. mehr →
Jeden Montag dasselbe: Die Mühle geht los und die Mitarbeiter reagieren darauf mit Müdigkeit und mieser Laune. „Montags-Blues“ nennen Wissenschaftler das Phänomen. Drei Viertel aller Arbeitnehmer bezeichneten sich selbst als Montagsmuffel, so das Ergebnis einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Ears and Eyes. Zu Wochenbeginn wird weniger geleistet als dienstags oder mittwochs, so wiederum eine Studie der London School of Economics und an keinem anderen Wochentag ist die Verletzungsgefahr im Job größer.
mehr →
Nichts quält mehr, als nach einem harten Tag auch noch nachts wach zu liegen, sich zu hin- und her zu wälzen und einfach nicht zur Ruhe zu kommen. Guter Schlaf ist heute ein Luxus. Rund 42 Prozent der Deutschen haben Probleme damit, 15 Prozent sogar behandlungsbedürftige Schlafstörungen. Besonders betroffen: Frauen, Freiberufler und Arbeiter. Vor allem die 35- bis 55-Jährigen (65 Prozent) plagt die Insomnia – und damit ausgerechnet jene, die im Beruf täglich gefordert sind.
mehr →