Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Kreatief – 29 Ideen, kreativ zu bleiben

Wen die Muse partout nicht küssen mag oder gerade ein akutes Kreativ plagt: Hier ein paar Anregungen: 29 Wege, kreativ zu bleiben…
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Schreibmüde – Manchmal sagt ein Bild mehr als alle Worte

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Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Schreibblockade – Ein Selbstversuch in Free Writing

Das hier ist der zweite Satz. Der erste zu diesem Text will mir partout nicht einfallen. Ich leide an einer akuten Schreibblockade. Die kommt zwar nicht oft vor. Aber wenn es passiert, verursacht das in mir große körperliche Schmerzen. Ähnlich wie die Business-Weisheiten von Dieter Bohlen. Allen, die daran zweifeln, erspare ich trotzdem den Kalauer.

Obwohl dummes Zeug ja angeblich gegen Schreibhemmungen helfen soll. Stimmt aber nicht. Kaffeetrinken hilft da schon eher. Genauso wie exzessives Nasebohren oder Whisky saufen. Wissenschaftler nennen das eine Vermeidungshandlung (pdf). Was das Nasebohren anbelangt, bin ich mir nicht so sicher. Aber viele große Schriftsteller haben Whisky gesoffen, wenn sie eigentlich schreiben wollten. Ernest Hemingway zum Beispiel. Oder Jack London. Dostojewski aber nicht, der trank lieber Wodka. J.R.R. Tolkien, Rimbaud, Douglas Adams – alles Schreibblockierte! Für Stephen King war der Horror der eigenen Schreibsperre sogar derart groß, dass er sie in mehrere Romane einbaute. Grauenhaft.

Ich habe einen Traum. In dem Traum bekomme ich eine Schreibhemmung und verfasse daraufhin einen großen Roman, einen Bestseller. Plötzlich bin ich reich und berühmt und bekomme meine eigene TV-Sendung für Business-Weisheiten. Oder eine Castingshow: „Deutschland sucht den Superblockierten“. Hartmut Mehdorn gewinnt. Meine Schreibblockaden werden daraufhin schlimmer. Aber das interessiert keinen, ich bin ja jetzt beim Fernsehen. Ich verkaufe jetzt nur noch leere Seiten. Mein zweiter Roman – er heißt „Schreibblock“ – wird zum weltweit meistgekauften Buch aller Zeiten. Die Kritiker sind begeistert. Sie erfinden für mich eigens eine Autorengattung, den Alpha-Blocker. Als ich das Dossier über mich in der ZEIT lese, renne ich vor lauter Glück auf die Straße. Da erschlägt mich Marcel Reich-Ranicki mit einer Blechtrommel. Dann wache ich auf.
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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

So überwinden Sie Schreibblockaden

  1. Mittendrin anfangen. Bauen Sie Texte, statt sie durchzuschreiben. Umformulieren und feilen können Sie hinterher immer noch. Dafür steht auf dem Bildschirm aber schon mal was. Und ist der erste Gedanke erst einmal fixiert, folgt bald darauf der nächste.
  2. Adressieren. Drauflosschreiben hilft, erzeugt aber selten gute Texte. Besser: Stellen Sie sich vor, wem Sie schreiben und wie sie dessen Interesse wecken wollen. Nur eines sollten Sie nicht: Sich dabei kontrolliert fühlen und sich um spätere Bewertung sorgen. Das wäre kontraproduktiv.
  3. Einlesen. Schreiben ist wie Musikmachen: Viele müssen sich erst eingrooven. Je nach Textart oder Stil hilft, sich vorab mit Artverwandten auseinanderzusetzen, also formvollendete Texte samt deren Architektur schmökern. Lesen bildet nicht nur, es löst auch Blockaden.
Von Jochen Mai // 24 Kommentare

Gute Acht – 8 Tipps gegen Schreibblockade

Wer schreibt, der bleibt. Eine sicherlich wahre Redensart. Aber auch eine, die klug übersieht, dass Schreiben nicht immer nur Vergnügen ist. Geschrieben zu haben, ja, das ist Genuss, Erleichterung, Erbauung. Aber noch Schreiben zu müssen, kann zur elend langen Qual werden. Das leere Papier, der leere Bildschirm sind dann wie höhnende Fratzen, die jedes gedachte Wort, jeden Satzansatz verleumden und sie anmaßenden Türstehern gleich aus Prinzip zurückweisen: „Du kommst hier nicht rein!“

Schreibblockade nennen Profis das. Trotzdem kennt sie jeder: Schüler vor dem nächsten Aufsatz, Studenten vor der Hausarbeit, Projektverantwortliche vor dem Bericht, Redner vor der Präsentation, Journalisten vor dem Artikel, Blogger, Autoren, Dichter, selbst die Verfasser von Liebesbriefen. Und um es gleich zu sagen: Schreibblockaden sind wie Herpes – ganz heilen lässt sich der Infekt nie. Aber die Symptome lassen sich gelegentlich lindern. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen