Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Posttrauma – 7 Tipps wie Sie bessere E-Mails schreiben

e-mailHaben Sie eine Ahnung wie viele Geschäfts-Mails täglich versandt werden? Zugegeben, genau weiß das niemand. Aber Schätzungen rechnen zumindest mit rund 126 Mails pro Tag und pro vernetztem Arbeitsplatz. Und man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszurechnen, dass nicht alle E-Mails davon nützlich sind. Professor Michael Nippa von der TU Freiberg hat das zum Beispiel einmal in einer Studie untersucht. Das Ergebnis ist zwar nicht repräsentativ, aber interessant:

28,7 geschäftliche E-Mails erhalten die Befragten pro Tag. Führungskräfte noch mehr: Die Mehrheit (31,3 Prozent) erhält am Tag 37,7 Geschäfts-Mails. 63 Prozent der erhaltenen Mails stammen von Unternehmens internen Absendern, nur 37 Prozent sind externe Mails. In Konzernen ist das Verhältnis noch dramatischer: 69 Prozent intern, 31 Prozent extern. Nur 39 Prozent der erhaltenen Mails stufen die Betroffenen als sehr wichtig ein. 32 Prozent nennen sie “bedingt wichtig”, 29 Prozent gar unwichtig. Durchschnittlich wenden die Befragten für die Bearbeitung ihrer Mails jeden Tag eineinhalb Stunden auf, Führungskräfte kommen gar auf täglich eine Stunde und 45 Minuten.

Verstehen Sie mich nicht falsch: E-Mails sind durchaus praktisch und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Binnen kurzer Zeit lässt sich damit das gesamte Team über den aktuellen Projektstand informieren, Termine werden schnell mal abgestimmt, Fragen geklärt, Notizen archiviert, mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Wie Sie Frust kanalisieren können

  1. Reden. Selbstgespräche helfen, Stress abzubauen, reduzieren Aggressionen und sorgen für mehr Klarheit, hat etwa der US-Psychologe Thomas Brinthaupt nachgewiesen. Auch Gespräche mit Freunden senken den Frust.
  2. Schreiben. Seine Gedanken und Gefühle zu notierten und zu sortieren hilft nachweislich, sich den Frust sprichwörtlich von der Seele schreiben. Gleichzeitig dokumentieren die Notizen, wie man solche Phasen überwunden hat.
  3. Schreien. In Maßen ist das durchaus erlaubt: Hauen Sie mit der Faust auf den Tisch, schreien Sie Ihren Bildschirm an, stampfen Sie laut auf den Boden – nur zerstören Sie dabei bitte nichts im Büro und machen Sie es so, dass es keiner mitbekommt.
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Nachruf – Disziplin und Gewissen im Handeln

“Das, was die Nachwelt vermutlich über dich denken, sagen oder schreiben wird, darf das, was du heute zu tun hast, nicht beeinflussen.”

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D. im ZEITMagazin 2/2009
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Handeln statt Reden – Weise Worte

Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer

Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht immer nur von sechs oder sieben.

Elias Canetti

Was bedeutet schon Geld ? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.

Bob Dylan

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Job, Zitat 0
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

So überwinden Sie Schreibblockaden

  1. Mittendrin anfangen. Bauen Sie Texte, statt sie durchzuschreiben. Umformulieren und feilen können Sie hinterher immer noch. Dafür steht auf dem Bildschirm aber schon mal was. Und ist der erste Gedanke erst einmal fixiert, folgt bald darauf der nächste.
  2. Adressieren. Drauflosschreiben hilft, erzeugt aber selten gute Texte. Besser: Stellen Sie sich vor, wem Sie schreiben und wie sie dessen Interesse wecken wollen. Nur eines sollten Sie nicht: Sich dabei kontrolliert fühlen und sich um spätere Bewertung sorgen. Das wäre kontraproduktiv.
  3. Einlesen. Schreiben ist wie Musikmachen: Viele müssen sich erst eingrooven. Je nach Textart oder Stil hilft, sich vorab mit Artverwandten auseinanderzusetzen, also formvollendete Texte samt deren Architektur schmökern. Lesen bildet nicht nur, es löst auch Blockaden.
Von Jochen Mai // 24 Kommentare

Gute Acht – 8 Tipps gegen Schreibblockade

Wer schreibt, der bleibt. Eine sicherlich wahre Redensart. Aber auch eine, die klug übersieht, dass Schreiben nicht immer nur Vergnügen ist. Geschrieben zu haben, ja, das ist Genuss, Erleichterung, Erbauung. Aber noch Schreiben zu müssen, kann zur elend langen Qual werden. Das leere Papier, der leere Bildschirm sind dann wie höhnende Fratzen, die jedes gedachte Wort, jeden Satzansatz verleumden und sie anmaßenden Türstehern gleich aus Prinzip zurückweisen: „Du kommst hier nicht rein!“

Schreibblockade nennen Profis das. Trotzdem kennt sie jeder: Schüler vor dem nächsten Aufsatz, Studenten vor der Hausarbeit, Projektverantwortliche vor dem Bericht, Redner vor der Präsentation, Journalisten vor dem Artikel, Blogger, Autoren, Dichter, selbst die Verfasser von Liebesbriefen. Und um es gleich zu sagen: Schreibblockaden sind wie Herpes – ganz heilen lässt sich der Infekt nie. Aber die Symptome lassen sich gelegentlich lindern. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Schreib das auf! – Warum wir uns Notiertes besser merken

Falls Sie dieses Blog schon länger lesen – mal ehrlich: Was davon haben Sie sich bisher gemerkt?! Ich tippe: nicht viel. Die Ideen, Informationen und Gedanken rauschen eben oft so durch. Manche flackern vielleicht kurz im Oberstübchen auf. Dann war’s das. Hätten Sie sich dazu ein paar Notizen gemacht, vielleicht sogar einen eigenen Blogbeitrag verfasst, wäre die Menge an Memoriertem deutlich größer. Tatsächlich merken wir uns Dinge, die wir aufschreiben, meist besser. Aber wieso ist das so: Warum steigert Schreiben die Merkfähigkeit? mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen