Haben Sie eine Ahnung wie viele Geschäfts-Mails täglich versandt werden? Zugegeben, genau weiß das niemand. Aber Schätzungen rechnen zumindest mit rund 126 Mails pro Tag und pro vernetztem Arbeitsplatz. Und man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszurechnen, dass nicht alle E-Mails davon nützlich sind. Professor Michael Nippa von der TU Freiberg hat das zum Beispiel einmal in einer Studie untersucht. Das Ergebnis ist zwar nicht repräsentativ, aber interessant:
28,7 geschäftliche E-Mails erhalten die Befragten pro Tag. Führungskräfte noch mehr: Die Mehrheit (31,3 Prozent) erhält am Tag 37,7 Geschäfts-Mails. 63 Prozent der erhaltenen Mails stammen von Unternehmens internen Absendern, nur 37 Prozent sind externe Mails. In Konzernen ist das Verhältnis noch dramatischer: 69 Prozent intern, 31 Prozent extern. Nur 39 Prozent der erhaltenen Mails stufen die Betroffenen als sehr wichtig ein. 32 Prozent nennen sie “bedingt wichtig”, 29 Prozent gar unwichtig. Durchschnittlich wenden die Befragten für die Bearbeitung ihrer Mails jeden Tag eineinhalb Stunden auf, Führungskräfte kommen gar auf täglich eine Stunde und 45 Minuten.
Verstehen Sie mich nicht falsch: E-Mails sind durchaus praktisch und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Binnen kurzer Zeit lässt sich damit das gesamte Team über den aktuellen Projektstand informieren, Termine werden schnell mal abgestimmt, Fragen geklärt, Notizen archiviert, mehr






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