Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Manager-Krisen – Die Mär vom Alleskönner

Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter

Unsere Konsum- und Markwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kosten, dass Glück das „Billigste“ ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.

Erich Fromm

mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei ziemlich kuriose Selbstmanagement-Methoden

  1. Die Pomodoro-Methode Um produktiver zu werden, müssen Sie lernen Pausen zu machen. Stellen Sie sich also einen Wecker auf 25 Minuten und pausieren Sie für fünf Minuten sobald es klingelt. Danach wird weitergearbeitet. Und nach vier Einheiten gönnen Sie sich eine Rast von 30 Minuten. Warum die Methode so heißt? Ihr Urheber, der italienische Unternehmer Francesco Cirillo, nutzte dazu einst eine Uhr in Tomaten-Form – eine Pomodoro eben.
  2. Die Aschenputtel-Methode Machen Sie es wie das Aschenbrödel im Märchen: Zunächst schreiben Sie sich alle Ihre Gewohnheiten jeweils einzeln auf einen Zettel – die guten wie die schlechten. Dann sortieren Sie diese in zwei Stapel. Klar, die schlechten legen Sie nicht nur sprichwörtlich ab. Die anderen pflegen Sie weiter.
  3. Die AMORE-Methode Klingt schlüpfrig – ist aber nur ein Akronym und steht für ambitiös, motivierend, organisiert, realistisch und echt – so jedenfalls sollten Sie Ihre Ziele formulieren, damit Sie diese auch erreichen. Eine Verwandte von AMORE ist übrigens die MAGIE-Methode – nur das hier die Ziele machbar, (allgemein) akzeptabel, gewissenhaft, inspirierend und ehrgeizig sein sollten.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Die ÜVAPPTEM-Methode – Zitate zum Zeitmanagement

Gerade nebenan auf Blatternet entdeckt: Berühmte Zitate zum Zeitmanagement (siehe Video). Dazu muss man ich allerdings sagen: Ich bin kein großer Freund des Begriffs Zeitmanagment. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell und ist überdies noch höchst gerecht: Jeder Mensch hat 24 Stunden davon. Jeden Tag. Allerdings liegt es an uns, wie wir mit der Zeit umgehen, sie nutzen und unsere Prioritäten setzen.

Wer seine Zeit und damit auch seinen Büroalltag besser in den Griff bekommen will, sollte sich deshalb weniger über Zeitmanagement Gedanken machen, dafür vielleicht umso mehr über besseres Selbstmanagement. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Kapierstau: Was tun, wenn einem der Chef immer mehr Arbeit aufbürdet

  1. Nicht jammern! Jammerer wirken weder souvrän, noch eröffnen sie sich mit diesem Verhalten irgendwelche Verhandlungsoptionen. Sehen Sie es von der Warte: Sie sind offenbar ein Leistungsträger. Sie sind nicht nur bereit, mehr zu leisten, als man von Ihnen erwartet – Sie beweisen auch tagtäglich, dass Sie mehr können, als man laut Arbeitsvertrag eingekauft hat. Durch Ihre vielen Jobs entwickeln Sie nicht nur mehr und neue Fähigkeiten, Sie werden auch ein Stück unentbehrlicher für Ihren Arbeitgeber.
  2. Erinnern! Chefs neigen zu Arbeits-Alzheimer und haben einen natürlichen Erinnerungsdefekt, welche Aufgaben sie schon vergeben haben, Motto: So lange es gut läuft und sich der Mitarbeiter bewährt, bekommt er mehr Arbeit. Deshalb ist es wichtig, das wahre Ausmaß seines Tuns immer wieder in Erinnerung zu bringen. Gewiss, manche empfinden das als prahlen. Falsch! Der Prahlhans will für Dinge gelobt werden, die er nicht geleistet hat, Ihnen aber geht es darum, dass Ihre wahre Belastung erkannt wird.
  3. Nachverhandeln! Sei es über mehr Gehalt oder aber über weniger Aufgaben. Ihr Chef kann kein Interesse daran haben, dass seine Leistungsträger wie eine Supernova verglühen. Zudem ist es ein Zeichen von Professionalität, seine Arbeit organisieren zu können – vor dem Scheitern! Idealerweise zeigen Sie dabei gleich Alternativen auf: „Gerne übernehme ich auch diese Aufgabe noch. Wegen Projekt X und Y kann ich dann aber nicht die Qualität liefern, die Sie und ich erwarten. Wie also wollen wir das neu priorisieren?”
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Anwesenheitspflicht – Was ein 12-Stunden-Tag über Sie verrät

In deutschen Unternehmen herrscht zuweilen noch immer einen scheinbar objektiver Maßstab für Produktivität: die Uhr. Die Anwesenheit gilt als Beleg für die Loyalität und den Leistungswillen eines Mitarbeiters, Stress als Statussymbol. Und je höher einer aufsteigt, desto stärker mutiert die Länge des Arbeitstages zum Prahlobjekt. Eine (gute) Führungskraft verbringt im Schnitt 46 Stunden pro Woche im Büro, bei einem Topmanager sind es 70 hat einmal eine Umfrage ergeben. Die Zahlen variieren vielleicht hier und da. Dennoch denken nicht wenige Feierabend machen nur Faulpelze. Schön blöd! mehr

Job, Liste 6
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Lernkurve – Hören Sie nie auf, sich selbst zu managen!

Die Wahrheit ist… Entschuldigung, dass ich diesen Artikel so beginne, auch wenn das immer schrecklich anmaßend klingt, weil die absolute Wahrheit sowieso keiner kennt und wer es trotzdem behauptet, ja meist nur darüber hinweg täuschen will, dass er lediglich Halbwissen verbreitet oder noch schlimmer: halbgares Wissen – das aber dafür auf hohem dramaturgischem Niveau. Nur nicht in diesem Fall. Hier und jetzt ist das anders, glauben Sie mir. Echt jetzt.

    Also noch mal…

Die Wahrheit ist: Wir alle neigen dazu, nach einem gewissen Maß an Professionalität zu streben, nach einem bestimmten Grad an Perfektion. Und wenn wir eben dieses erreicht haben, dann bleiben viele von uns stehen, blicken zufrieden zurück und laben sich am Erfolg. Ich will kein Spaßverderber sein, so eine Verschnaufpause ist nicht verkehrt. Siege soll man genießen. Nur birgt das immer auch die Gefahr, dass wir es uns dabei zu bequem machen, von neuen Ambitionen träumen – und unser Potenzial vergessen. mehr

Essay, Job 3
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Wirkungsweise – Sinnvolles schaffen und Geld verdienen

Ein Gastbeitrag von Joachim Golob, Philosoph und Diplom-Trainer


Wenn die Arbeit sinnlos ist, nähert sich auch das Leben der Sinnlosigkeit.

Abraham Maslow, US-Psychologe

Sinnvolles tun, Großes bewirken, die Welt besser machen, gleichzeitig Geld damit verdienen: Das wollen wir alle. Doch, wie schafft man das? Wie erreicht man dieses Ziel? „Absolut unmöglich!“ oder „Du bist ein Träumer!“, behaupten viele mit äußerlich geschwellter Brust, innerlich das genaue Gegenteil: Sie sehnen sich danach, fragen sich: Wie geht das wirklich?

Hier bekommen Sie 5+1 Tipps, damit Sie mit Ihrer Arbeit Sinn gewinnen und dabei noch Zeit sparen:
mehr

Seite 1 von 212
Jetzt weiterbilden und passende Seminare finden. In Zusammenarbeit mit Springest

Lust auf Jobwechsel?

Finden Sie jetzt Ihren Traumjob oder testen Sie Ihren aktuellen Marktwert in unserer Jobbörse mit vielen Tipps und Tricks für bessere Bewerbungen!

Einen Überblick über alle wichtigen Jobmessen des Jahres liefert Ihnen indes unser Karrierekalender.

Das sollten Sie lesen!

Tipps on Tour - Auslandsknigge und Benimmregeln für Geschäftsreisen
Krawatten-Knigge - Fallstricke beim Bindegewebe
MfG - Grußformeln für den Job
Fingertips - Gefährliche Handzeichen im Ausland
Trinkgeld - Wo gibt man wie viel Tip?
Kragenweite - Welches Hemd zu welchem Anlass?
Kleiderhaken - Tipps für das Bewerbungsgespräch
Schön bei Fuß - Regeln für Business-Socken
Gran Turismo - Reisetipps für gefährliche Länder
Gefahr im Anzug - So werden Jacketts geknöpft
Benimm dich - Knigge-ABC für den Alltag
Speise-Art - ABC für Geschäftsessen
Abschiedsrede - So sagen Sie Good-Bye
Rhetorik - 10 Tricks für eine packende Rede
Emotionen, Baby! - Wirkungsvoller präsentieren
Lampenfieber - So überwinden Sie Ihre Angst
VEGAZ-Methode - Tipps für die Stegreifrede
Flipchart - So nutzen das Werkzeug richtig
Storytelling - Erzählen Sie mehr Geschichten!
Dossier - Das ABC der Präsentation
Vortrag - 10 gelungene Einstiege
Powerpoint - 35 Tipps und Tools
Redefallen - Atmen statt Ähm sagen
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
Anpassungsfähig - Wie flexibel sind Sie?
A1I - Wie viel Multitasking steckt in Ihnen?
Quiz - Sind Sie fit fürs internationale Parkett?
Marshmallow Challenge - Wie gut ist Ihr Team?
Myers Briggs - Welcher Charaktertyp sind Sie?
Erfolgsfaktor Volition - Wie viel Biss haben Sie?
Denksport - Über 40 Brainteaser und Logikrätsel
Stress - Sind Sie Burnout gefährdet?
Resilienz - Verkraften Sie Niederlagen?
Timeline - So nutzen Sie die Facebook-Chronik
Twitter - 140 Tools, Tipps und Tricks
Einsplus - Tipps und Plugins für Google+
Corporate Blogs - 30 Themenideen
Shitstorm - So bändigen Sie ihn
55 Symptome - Sind Sie Social Media süchtig?
Gefällt mir - Omas Tipps für Social Media
Monitoring - Die wichtigsten Tipps und Tools
Dossier - So bauen Sie Ihre Eigenmarke im Netz
Leitlinien - Die 10 Social Media Gebote
Linkedin - 11 nützliche Tools für Ihr Profil
Xing - 10 Tipps für das perfekte Profil
Studienplatzwahl - Private versus öffentliche Uni?
Organisation - 36 Tipps für besseres Studieren
Nebenjobs - Die besten Minijobs finden
Duales Studium - Die Vor- und Nachteile
Rechnung - Wann lohnt sich der MBA?
Checkliste - Das sollten MBA-Interessierte wissen
Ranking - Die 20 besten MBA-Adressen
MBA - Für wen er sich lohnt
Fernstudium - Haben Sie das Zeug dazu?
Lerntipps - So büffeln Sie besser
Studienwahl - Welches Studium passt zu mir?

Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
zum Artikel →

Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam