Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Selbstmanagement – Ohne Visionen keine Lebensbalance

Ein Gastbeitrag von Niels Warnecke, Organisationsberater

Techniken zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement gibt es viele, und der Bedarf daran scheint ungebrochen zu sein. „Getting Things Done“, „Zen Habits“, „The 4 Hour Workweek“ oder Personal Kanban – für jeden Charakter gibt es die scheinbar passende Methode und jede erfreut sich einer großen Fangemeinde. Es ist ein schierer Hype um die persönliche Produktivität entstanden. Und eigentlich ist das auch gut so. Nur: Wer kein Ziel hat, wird auch nirgendwo ankommen.

Ich glaube, ich habe bis vor etwa drei Jahren einmal im Quartal mein komplettes Zeit-Management umgeworfen und neu gemacht. Erst ein Time/System-Buch, schön in Leder eingebunden, dann Outlook, dann wieder nur ein kariertes Heft, und wieder Outlook. Aber wie auch immer ich die anstehenden Aufgaben zu organisieren suchte, es war ohne Effekt. Ich habe prokrastiniert. Und ich fühlte mich dabei alles andere als gut. Ich habe immer weniger geschafft. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Managersünden – Diese Fehler sollten Chefs vermeiden

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterManager sind Sünder. Ich kenne keinen Manager, der das bestreiten würde. Vor einer Pressekonferenz, ja. Aber nicht vor dem Glas Wein. Als ich noch Vorstand war, hab auch ich gesündigt. Kräftig. Damals hätte ich wer weiß was für einen Beichtvater gegeben. Seit ich mein eigenes Unternehmen führe und Manager coache und berate, gebe ich nun selbst den Beichtvater, den ich nicht hatte. Und, was soll ich sagen? Das, was Sie da am Horizont verschwinden sehen, ist die Schlange vor meinem Beichtstuhl. Warum ist die so lang?

Niemand redet mit Managern über ihre Sünden. Nicht ihre Vorgesetzten, nicht die Kollegen, nicht die Beziehungspartner und nur ganz selten die (guten) Executive Coaches. Aus dem langen Sündenregister, das sich mit jedem Tag Coaching mehr füllt, habe ich die elf häufigsten gesammelt. Manager erleben einen ungeheuren Leidensdruck. Sie wollen über ihre Sünden reden, lesen, diskutieren. Tun wir’s. Picken wir drei der beliebtesten Sünden im Management heraus. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Orientierungshilfe – Diese Fragen sollten Sie sich ab und an stellen

Gutes Management ist nicht zuletzt eine Frage des richtigen Selbstmanagements. Damit ist aber jetzt nicht effizienteres Organisieren oder besseres Delegieren gemeint, sondern schlicht das regelmäßige Besinnen auf Ziele, Wege und Entscheidungen. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Zeitmanagement – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Das jedenfalls behaupten die einen. Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen gleich viele Stunden, egal, ob man ihn managt oder nicht. Das ist wohl unbestreitbar richtig und auch höchst gerecht. Andererseits lässt sich nicht verleugnen, dass einige Menschen mit dieser Zeitfreiheit mehr Probleme haben als andere.

Um es kurz zu machen: Diese Menschen verzetteln sich. Und zwar regelmäßig. Schon morgens erwarten die Betroffenen jene Aufgaben, die gestern im Arbeitswust liegen geblieben sind oder aufgeschoben wurden, weil sie so viel Annehmlichkeit verheißen wie mit den Fingernägeln über eine Schiefertafel zu kratzen. Über den Tag kommen dann neue dringende Jobs dazu: Der Chef schneit rein und braucht umgehend einen Lagebericht zu Projekt XY, der Kollege bittet um Rat, der Kunde hofft auf schnelle Hilfe und aus dem E-Mail-Eingang piept unerbittlich Post mit der Dringlichkeitsstufe „hoch“. Aufschub unmöglich. Just do it. Wer also nicht gerade über vier Arme wie der indische Gott Vishnu verfügt, den umgibt spätestens am Nachmittag ein veritables Büro-Tohuwabohu. mehr

Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Das Zeitlos – Die Wahrheit über Zeitmanagement

Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Sagen die einen. Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen 24 Stunden, egal, ob wir ihn managen oder nicht. Das ist einerseits höchst gerecht, andererseits lässt sich auch nicht verleugnen, dass das einigen Menschen mehr Probleme bereitet als anderen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Getting Things Done – Früh übt sich…

todolistAuch wenn es in diesem Fall natürlich übertrieben ist: Im Prinzip ist es gut, wenn Kinder früh lernen, Prioritäten zu setzen und sich über ihre Ziele klar zu werden. Letztlich ist das die gesamte Essenz guten Zeitmanagements und der Bewegung des “Getting Things Done“. Das Dritte, was hierbei allerdings noch fehlt, ist die Konsequenz, sich an den selbst gesteckten Zielen zu orientieren und seine Prioritäten auch wirklich einzuhalten.

Job, Zitat 2
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen