Der Arbeitsmarkt verändert sich vor allem in eine Richtung: Es gibt immer mehr Freiberufler und selbstständige Kleinunternehmer. Ursachen sind unter anderem die zunehmende Projektarbeit und die Einsicht der Unternehmen, mit flexiblen Belegschaften wendiger zu sein und schneller auf Markt- und Konjunkturwechsel reagieren zu können. Wie jede Medaille hat auch das Leben als Selbstständiger seine Vor- und Nachteile, die sehr gut und übersichtlich in der folgenden Infografik zusammengefasst sind. Danach sind bereits ein Drittel der US-Erwerbstätigen freiberuflich unterwegs, allen voran die Frauen mit einem Anteil von 60 Prozent. mehr
Erfolgreich als Freiberufler – Die Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit (Infografik)
Im Reich der Mittel – Finanzierung für Startups
Das Verhältnis von Gründern und Geldgebern ist wie eine Ehe auf Zeit. Anfangs basiert sie auf gegenseitiger Sympathie und Vertrauen, aber beide wissen: Auf Dauer reicht das nicht.
Das Abenteuer Selbstständigkeit kostet nun mal eine Stange Geld. Und die wenigsten Gründer haben genug davon flüssig. So bleibt vielen nur der Umweg über einen Betriebskredit. Für die Banken ist die Finanzierung von Startups nur mäßig attraktiv: Sie macht viel Arbeit, bringt aber wenig und ist riskant, weshalb Gründer in erster Linie Überzeugungsarbeit leisten müssen – wie eigentlich jeder, der sich von einem solchen Institut Geld leihen will. mehr
Erfolg von der Stange – Worauf Sie beim Franchising achten sollten
Eine Idee allein macht nicht erfolgreich. Neben der Finanzierung ist es oft auch das Marketing, das Jungunternehmern Kopfzerbrechen bereitet. Nicht wenige scheitern, weil sie die Bedeutung der Marktdurchdringung und Öffentlichkeitsarbeit unterschätzen. Das Produkt kann technisch noch so exzellent sein – erst, wenn der Kunde vom Nutzen erfährt, kauft er. mehr
Buchführung – Woran Gründer häufig scheitern
Liebe macht blind. Interessanterweise schafft sie das auch bei Gründern, die bis über beide Ohren in ihr eigenes Produkt verliebt sind. Sobald es mit ihrem Unternehmen nicht mehr so gut läuft, verschließen sie die Augen, wurschteln weiter wie bisher und hoffen, dass es irgendwie gut geht. Geht es aber nie. Etwa die Hälfte aller Jungunternehmer scheitert bereits innerhalb der ersten drei Jahre – und zwar an vermeidbaren Fehlern: Missmanagement dank unkontrolliertem Wachstums, Chaos in der Buchführung, Liquiditätsengpässe mangels vorausschauendem Controllings. Es ist immer dasselbe. mehr
Planwirtschaft – So schreiben Sie einen Businessplan
Derzeit überlegen viele Menschen, sich in den nächsten Monaten selbstständig zu machen. Einige davon notgedrungen. Die einen haben ihren bisherigen Job verloren und finden aktuell keinen neuen. Oder aber sie haben diese Melange aus Permafrust, steigendem Arbeitsdruck, herumeiernden Managern und Wir-haben-zwar-keine-Ahnung-aber-irgendwas-muss-anders-werden-Parolen einfach nicht mehr ausgehalten. Bei manchen ist es vielleicht auch der Glaube an ihre eigene Idee und der Wunsch sein eigener Chef zu sein, was sie in die Selbstständigkeit treibt. mehr
Fett weg – Die typischen Zyklen eines Startups
Jedes junge Unternehmen durchläuft klassische Zyklen mit ganz eigenen Problemen. Viele Gründer unterschätzen das, knapp die Hälfte aller Startups ist deshalb nach fünf Jahren bereits wieder vom Markt verschwunden. Häufigste Ursache: Managementfehler.
Anfangs ist die Euphorie noch groß. Die Geschäftsidee wird mit viel Elan und Fleiß realisiert, die Gründer improvisieren, optimieren. Der Laden wächst. Ebenso die Zahl der Mitarbeiter und Kunden. Spätestens dann braucht es formelle Strukturen und ersten Hierarchieebenen. Der Chef kann nicht mehr alles alleine entscheiden und entfernt sich dabei gleichzeitig von seinen Mitarbeitern. Eine gefährliche Phase, denn damit verflüchtigt sich auch das typisch chaotische Startup-Klima, das so viele reizt. Die Gründer müssen jetzt zeigen, was sie als Unternehmer auf dem Kasten haben.
Besonders Naturwissenschaftler stolpern dann über ihre eigene Technikverliebtheit. Sie verwenden viel Zeit für das Verbessern der Produkte, aber der kaufmännische Part bleibt auf der Strecke. Dabei sind Vertrieb und Marketing gerade für die Schöpfer völlig neuer Produkte maßgeblich. Damit das Unternehmen nicht strauchelt, sollten Gründer an diesen fünf Punkten arbeiten: mehr
Gründkurs – Den geborenen Unternehmer gibt es nicht
Oft, viel zu oft, liest man etwas Falsches. Zum Unternehmer, so heißt es, wird man geboren. Papperlapapp. Wer immer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, muss sich nicht grämen – den geborenen Paradegründer gibt es nicht.
Sicher verfügen manche Menschen über ein paar Eigenschaften, die den späteren Erfolg wahrscheinlicher machen. Dazu gehören Mut, Strebsamkeit, Organisationstalent, Disziplin, Sorglosigkeit, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, so was. Die Jenaer Psychologie-Professorin Eva Schmitt-Rodermund, die das Phänomen Paradeunternehmer wissenschaftlich untersucht hat, ergänzt die Liste noch um den Punkt, dass Fabrikanten häufig auch ein bisschen Sozialschwein sind. Denn ohne eine gewisse Härte setzen sie sich später weder gegenüber Konkurrenten noch bei säumigen Lieferanten durch. Deswegen seien auch Selbstachtung und Selbstsicherheit unverzichtbar. Sonst treffen die Leute ihre Entscheidungen entweder zu sanft oder nie. Gute Gründer, das stand schon für den Nationalökonomen Joseph Schumpeter fest, sind nämlich vor allem ungeduldige Menschen. mehr





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