Auf Jobmessen, auf Kogressen, im Smalltalk – überall plaudern Mitarbeiter schon mal über ihren Arbeitgeber, IHR Unternehmen oder DIE Firma. Und dabei offenbaren sie zwischen den Zeilen vielleicht mehr, als sie ahnen: je nachdem ob sie von “dem Unternehmen”, “unserem Unternehmen” oder “meinem Unternehmen” sprechen. Davon ist jedenfalls James W. Pennebaker überzeugt, der diese These in seinem Buch “The Secret Life of Pronouns” aufstellt und über die es sich lohnt, nachzudenken. mehr
Prima Klima? – Was Mitarbeiter über ihren Arbeitgeber verraten, ohne es zu ahnen
Interkulturelle Kompetenz – Sieben Kommunikations-Regeln für den Umgang mit Briten und Amerikanern
Ein Gastbeitrag von Doris Märtin
Rund 90 Prozent der Deutschen würden gerne perfekt Englisch sprechen. Doch nur zehn Prozent finden ihr Englisch richtig gut. Hat die Schule versagt? Sind wir zu selbstkritisch? Oder gehört zum Englischkönnen mehr als die Beherrschung von Aufbauwortschatz und present perfect? – Absolutely! Denn Sprachen unterscheiden sich nicht nur in Vokabular und Grammatik. Auch die Art, wie man lobt, kritisiert oder sich präsentiert, ist eine andere. Wer vertraute Sprachmuster eins zu eins in die Fremdsprache übersetzt, eckt deshalb schnell an. Klar, ein paar Monate in London oder L.A. glätten kommunikative Unterschiede. Wenn Ihnen das zu lange dauert, geben aber auch ein paar zentrale Regeln und Floskeln Ihrem Englisch mehr Schliff. mehr
Wie Sie als Bewerber im Vorstellungsgespräch gleich Eindruck machen
- Komplimente. Aber bitte nie persönlich werden oder gar das scharfe Kostüm der Personalerin loben. Fatal! Allenfalls die Ausstattung der Büros, deren Architektur oder die Kunst an der Wand sollten Sie thematisieren – Sie kennen sich ja noch nicht. Warum das wirkt? Weil Sie ganz offenbar selbst unter Stress noch souverän und empathisch bleiben und obendrein den Smalltalk beherrschen. Und: Wer hört nicht gerne Komplimente? Nur ehrlich müssen Sie dabei sein!
- Anekdoten. Bevor es losgeht, erzählen Sie eine Geschichte. Der Klassiker: “Sie werden nicht glauben, was mir gerade auf dem Weg passiert ist…” Auch eine nette Erkenntnis aus einem Buch, das Sie gerade lesen, funktioniert. Warum das wirkt? Weil das alle entspannt (auch nervöse Personaler) und die Atmosphäre auflockert. Extrapunkte gibt’s, wenn die Geschichte wie eine Parabel zur Firmenkultur passt. Nur kurz, echt und positiv muss die Anekdote sein.
- Fragen. Beginnen Sie selbst mit einem Interview: Wie geht es Ihnen? Hatten Sie auch eine gute Anreise? Jaja, der Verkehr… Wie lange machen Sie den Job schon? Bin ich heute eigentlich der erste Kandidat? … Oh, ich glaube, Sie wollten mir auch noch Fragen stellen? [Lächeln] Warum das wirkt? Überraschungseffekt. Für den Moment vertauschen Sie die Rollen, beweisen Chuzpe und Interesse. Und mit der Selbstironie am Schluss brechen Sie jedes Eis. Passt aber nicht bei jedem Typ.
Drei Wege, unauffällig nach dem Namen zu fragen, wenn Sie den vergessen haben
- Der Visitenkartentrick. Jetzt plaudert man schon eine ganze Weile, der andere hat sich schon auch längst vorgestellt – trotzdem haben Sie den Namen Ihres Gegenübers schon wieder vergessen. Peinlich. Der Trick: Werden Sie förmlich und fragen Sie nach der Visitenkarte. “Ich glaube, wir haben noch gar nicht unsere Karten ausgetauscht. Hier ist meine, haben Sie Ihre dabei?” Voilà, da steht der Name!
- Der Trick mit dem Dritten. Es ist ein herzliches Wiedersehen – die andere erinnert sich noch bestens an Sie. Mit Namen, Sie nicht. Gut, wenn jetzt eine dritte Person in der Nähe ist, deren Namen Sie noch kennen: “Kennen Sie beide sich eigentlich schon? Darf ich vorstellen: Susanne Mustermann. Und das ist…” Machen Sie eine Kunstpause und spekulieren Sie auf eine Selbstvorstellung. Zuhören!
- Der Zerstreute-Professor-Trick. Nichts ist entwaffnender als Ehrlichkeit. Und mit charmanter Selbstkritik garniert, kann einem fast gar nichts mehr übel genommen werden: “Ich beneide ja Menschen wie Sie: Ich kann mir partout keine Namen und Nummern merken. Ich werde wohl alt. Jetzt will ich Sie die ganze Zeit Peter Müller nennen, aber ich weiß: Das ist natürlich falsch…”
Sprezzatura – 8 gute Einstiege für den Smalltalk
Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr.
Im Zeitalter der Globalisierung, der Ad-hoc-Mitteilungen, der Stehpartys und professionellen Prahlhanserei, ist der Smalltalk alles andere als ein Privileg der oberen Zehntausend. Eine gekonnte Konversation ist heute ein wichtiger Erfolgsschlüssel. Mit dem richtigen Schnack kann man das sprichwörtliche Eis unter Fremden brechen und einen positiven ersten Eindruck hinterlassen. Wählt man indes die falschen Worte, ist die Chance genauso leicht verspielt. mehr
Plädoyer fürs Plaudern – Smalltalk ist ein Erfolgsschlüssel
Einer der edelsten und verständigsten Männer, die ich kenne, und der wahrlich seines Äußeren wegen sich nicht zu schämen noch zu fürchten braucht, hat mir versichert: Er trete an keinem Tag in sein Vorzimmer, wo der versammelte Hof auf ihn wartet, ohne vor Verlegenheit auf einen Augenblick ganz blind zu werden.
Als Adolph Freiherr von Knigge 1788 die Angst des Schüchternen vor dem Smalltalk beschrieb, gab es dieses Wort in der deutschen Umgangssprache noch nicht. Damals pflegte nur der müßige Adel die Kunst der Konversation, des unangestrengten, aber eleganten und auf Bildung basierten Geplauders. Kurz: der Sprezzatura. mehr
Die drei besten Gesprächseinstiege für den Smalltalk – und um Menschen besser kennenzulernen
- Und was wollen Sie mal werden, wenn Sie groß sind? Hat Ihr Gegenüber Humor, ernten Sie mindestens ein Lächeln. Aber auch so kommen Sie danach locker in ein Gespräch über Ziele, Pläne und Träume – und solche, die bereits auf dem Weg sind, Realität zu werden. Und wo das Herz hängt, da geht den Leuten die Zunge über. Und Sie erfahren derweil viel über die Person und ihre Leidenschaften.
- Hätten Sie vor drei Jahren geahnt, dass Sie heute hier sind? Natürlich nicht. Aber darum geht es auch gar nicht. Nun aber haben Sie ein leichtes Spiel herauszufinden, was Ihr Gegenüber vor drei Jahren gemacht hat. Kurz: Es geht um seine Lebensgeschichte – und die Suche nach Gemeinsamkeiten. Denn nichts verbindet mehr. Und je mehr Sie sich für seine oder ihre Geschichte(n) interessieren, desto sympathischer werden Sie.
- Ich muss Ihnen jetzt ein Kompliment machen… Und zwar ein möglichst konkretes und bitte nicht rein äußerliches (Figur, Krawatte). Lob und Anerkennung erzeugen immer eine gute Gesprächsatmosphäre. Und wenn es sich nicht um eine Lappalie handelt, fühlt sich jeder geschmeichelt. Am besten, Sie verbinden die Galanterie mit einer offenen Frage: “Wie Sie bei dem Vortrag vorhin wach bleiben konnten… Chapeau! Aber was haben Sie gehört, was ich offenbar überhört habe?”




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