Im Wettbewerb um Nachwuchskräfte haben kleinere Unternehmen und Start-ups meist das Nachsehen. Mit internationalen Konzernen können sie in Sachen Prestige und Zahlungskraft kaum mithalten. Zudem übersteigt deren Bekanntheit meist die kleinerer Start-ups. Dennoch sind Gründer nicht chancenlos. Damit sich junge Talente bei der Jobsuche für sie entscheiden, sollten sie auf andere Stärken setzen, wie jetzt eine Umfrage von Wirtschaftswissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) ergeben hat. mehr
Teamgeist – Was Nachwuchskräfte an Start-ups reizt
Nur eine Idee – So kommt man zu einem passiven Einkommen
Manchmal reicht eine einfache Idee. Eine, für die der Markt reif ist. Es ist eine faszinierende Vision, die Stephen Key da in seinem Buch entwirft: Als kreativer Mensch müsse man keine Mitarbeiter einstellen, teure Produktionsstraßen aufbauen oder kostspieliges Marketing betreiben. Es reiche, eine einfache Innovation hervorbringen, diese zu lizensieren – und während andere für einen das neue Produkt erfolgreich herstellen und vertreiben, fließt das Geld in Form von Lizenzgebühren automatisch aufs Konto. Millionär werden light – mit nur einer Idee, aber ohne viel Arbeit. Toll. mehr
Gründerinnen – Wie Frauen in die Selbstständigkeit starten
Gründen Frauen anders? Das fragt sich gerade mein ehemaliger Kollege Jens Tönnesmann drüben in seinem Blog Gründerraum (unbedingt lesen!). Dazu hat er eine Studie der KfW Bankengruppe (PDF) ausgegraben, die zu folgenden Ergebnissen kommt: mehr
Gründen in Deutschland – Die Zahlen
Die KfW hat ihren Gründungsmonitor 2011 publiziert – er spiegelt das Gründungsgeschehen in Deutschland im Jahr 2010. Und die Ergebnisse sind durchaus mutmachend:
- In Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 936.000 Menschen selbstständig gemacht – 66.000 (beziehungsweise 8 Prozent) mehr als im Vorjahr.
- Dabei wurden 2010 insgesamt rund 582.000 Jobs (für Unternehmer und deren Mitarbeiter) geschaffen. Der Beschäftigungseffekt übertrifft damit sogar die Werte der vergangenen Jahre (2008: 447.000; 2009: 517.000).
- Bemerkenswert: Nur fünf Prozent der Gründer starteten 2010 nach eigener Einschätzung mit einer deutschlandweiten oder weltweiten Marktneuheit.
Silver Startups – Ältere Gründer wollen “ihr eigener Herr” sein
Der demografische Wandel Deutschlands wirkt auch auf einen Sektor, der bislang kaum beachtet wurde: die Gründer. Die derzeit gründungsaktivste Generation bilden die 25- bis 44-Jährigen in Deutschland. Von ihnen aber wird es im Jahr 2035 immer weniger geben. Knapp die Hälfte der Bevölkerung wird dann älter als 50 Jahre sein. Sollen also Existenzgründungen mindestens auf dem heutigen Niveau bleiben, müssten in den kommenden Jahren verstärkt Ältere ein Unternehmen gründen.
Immerhin: Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, wie jetzt eine Studie des RKW Kompetenzzentrums im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Rund 150 Gründer wurden dazu befragt, rund 95 Prozent davon waren älter als 50 Jahre. Dabei zeigte sich: Viele ältere Gründer bringen mit, was man für ein erfolgreiches Startup braucht: Sie sind in der Regel hoch qualifiziert, motiviert, haben langjährige Berufserfahrung und gute Netzwerke. Konkret: mehr
Gute Idee! – Man muss das Rad nicht neu erfinden, nur besser drehen
Gemeinhin nehmen wir an, eine Innovation sei etwas grundlegend Neues – etwas, das es vorher noch nicht gab. Und nur, wer eine solch innovative Idee hat, also jemand, der völlig neu denkt und Neues gebiert, der kann daraus etwas großes schaffen – und ich meine, etwas wirklich GROSSES. Schön blöd! Nicht wenige verpassen dabei zahlreiche Chancen.
Als Oded Shenkar, Professor am Fisher College of Business in Columbus, Ohio vor einiger Zeit 48 Produktinnovationen untersuchte, stellte er fest: 34 davon waren gar nicht neu. Bei näherem Hinsehen entpuppten sie sich vielmehr als Kopien. Noch dramatischer daran aber war: Nahezu 98 Prozent der damit erzielten Wertschöpfung strichen nicht die ursprünglichen Erfinder ein, sondern deren erfolgreiche Nachahmer.
Dazu muss man allerdings sagen, dass es einen kleinen aber wesentlichen Unterschied zwischen tumbem Kopieren und intelligentem Nachahmen gibt – und letzteres ist hier gemeint. Die betroffenen Nachahmer machten die Ideen nicht einfach nur nach – so wie es einige Online-Startups tun, die einem florierenden Geschäftsmodell einen anderen coolen Namen verpassen, das Ganze in ein anderes Weblayout pressen und meist darauf spekulieren, vom Original irgendwann gekauft zu werden. Das ist hier nicht gemeint! Vielmehr trieben die Nachahmer die ursprüngliche Idee weiter, entwickelten sie um oder setzten sie anders oder effizienter ein. Kurz: Sie erfanden das Rad zwar nicht neu – aber sie bauten damit Autos, Turbinen, Maschinen… mehr
Gründerfinanzierung – Alle Tipps zum Gründen im Überblick
Das also war sie – unsere Serie zur Gründerfinanzierung. In der vergangenen Woche haben wir Ihnen viele nützliche Tipps zusammengestellt und Sie ausführlich darüber informiert, wie Sie Geld vom Staat bekommen, was Sie mit einem Business Angel besprechen sollten, dass ein Bankkredit auch eine gute Alternative sein kann, wie Sie an Venture-Capital gelangen und was Sie beachten müssen, um erfolgreich mit Ihren Geldgebern in spe zu verhandeln.
Falls Sie die Serie dennoch verpasst haben: Hier noch einmal alle Artikel im Überblick…
- Gründerfinanzierung (1) – So bekommen Sie Geld vom Staat
- Gründerfinanzierung (2) – So überzeugen Sie Business Angels
- Gründerfinanzierung (3) – Der Bankkredit als Alternative
- Gründerfinanzierung (4) – So bekommen Sie Venture Capital
- Gründerfinanzierung (5) – So verhandeln Sie mit Geldgebern mehr



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