Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Entspannungsübung – Sex gegen Lampenfieber

Diese Studie ist so kurios, dass ich Sie Ihnen nicht vorenthalten möchte: Stuart Brody, Psychologe an der schottischen Paisley Universität, hat untersucht, wie Redner ihr Lampenfieber, beziehungsweise ihren Stress vor einem Vortrag am besten in den Griff bekommen können – seine Empfehlung: Sex. Oder anders formuliert: Make love, no wave! mehr

Von Jochen Mai // 17 Kommentare

Chefsache – Der Boss in Zahlen*

  • Vier von fünf deutschen Managern arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, 96 Prozent arbeiten auch am Wochenende.
  • Nahezu 90 Prozent der deutschen Führungskräfte leiden unter Stress.
  • 87 Prozent setzen auf den Ausgleich durch Familienleben und Partnerschaft, 70 Prozent dagegen auf Schlaf.
  • 59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen hingegen 68 Prozent der Mitarbeiter.
  • 75 Prozent der Manager geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen.
  • Jede zweite Führungskraft beklagt inzwischen ein schlechtes Gewissen im Job. Jeden zehnten Manager quält das Gewissen einmal pro Woche.
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Job, Studie 17
Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Gute Acht – Wann es Zeit ist, beruflich umzusatteln

Mit den Warnsignalen fängt es an. Morgens kommt man immer schwerer aus dem Bett, ab Mittag zählt man die Stunden rückwärts, die Kollegen nerven, der Chef sowieso, und den Spaß an der Arbeit kennt man allenfalls noch aus der Erinnerung. Wer solche Symptome kennt, schlimmer noch: wer sie jede Woche erlebt, lebt bereits im Zustand der inneren Kündigung. In einer solchen Situation sollte man die Ursachen genau analysieren, eventuell gegensteuern, falls das noch geht, aber auch in Erwägung ziehen, den Job zu wechseln – und zwar bevor der einen krank macht und den Ruf nachhaltig beschädigt. Denn ohne Leidenschaft keine Leistung! mehr

Job, Liste 14
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Bitte Abstand halten! – Distanzzonen und Intimsphären

Es gibt Studien, die zeigen, dass erstaunlich viele Menschen auf Warteschlangen, Verkehrsstaus oder Bahngedränge mit Stress reagieren. Und zwar nicht, wegen des steigenden Termindrucks, sondern wegen der menschlichen Nähe. Sogenannte Crowding-Situationen (.pdf), in denen wir Fremden näher sein müssen, als uns lieb ist, können enormen psychischen Druck auslösen. Dahinter stecken subtile Territorialansprüche eines jeden von uns, die der US-Antropologe Edward T. Hall bereits 1963 entdeckte und vermaß. Ein Kollege, der zum Beispiel in unser Büro hereinstürmt, den Stuhl zu sich heranzieht und sich ohne zu fragen hinsetzt, verletzt demnach schon unsere Privatsphäre. Entsprechend wenig Sympathie bringen wir ihm entgegen. Und nicht selten beginnen so atmosphärische Störungen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Singletasking – Mehr Tipps gegen Stress

Im Selbstadministrations-Blog gibt es gerade 20 Tipps gegen Stress. Kostprobe? Voilà:

Aufschieberitis. Wir alle tun es, und wir zahlen den Preis dafür. (Diesen Artikel wollte ich schon vor Wochen schreiben…) In den Himmel wachsende Stapel und Aufgabenlisten tragen zu Frust und Unzufriedenheit bei. Sich das “Gleich erledigen” anzugewöhnen und nach Gründen zu suchen, die das Erledigen zu einer positiven Erfahrung machen, hilft gegen Prokrastination. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Mobilmachung – Was bei Stress im Körper passiert

Stress ist wie eine Droge: Wer länger damit in Kontakt bleibt, kommt nur schwer wieder runter. Und das betrifft heute leider erstaunlich viele.Dass Stress im Grunde eine gute Sache ist, die unsere Kräfte mobilisiert, wissen inzwischen wohl die meisten. Was bei Stress aber genau im Körper abläuft, wissen deutlich weniger. Dabei ist das Verständnis der erste Schritt, um mit Stress künftig besser umzugehen. Deshalb an dieser Stelle eine kleine Ablaufübersicht, wie Stress biologisch wirkt: mehr

Von Jochen Mai // 21 Kommentare

Schluss mit Stress – 10 Irrtümer über die Volkskrankheit

„Ich bin im Stress!“ Bereits jeder fünfte Deutsche sagt diesen Satz regelmäßig. Stress ist kein Zipperlein unruhiger Jammerlappen und Weicheier – es ist eine Volkskrankheit, die die Unternehmen und Volkswirtschaften jedes Jahr Millionen Euro kostet. Stress ist die Hauptursache psychischer Erkrankungen, deren Zahl steigt stetig: Allein zwischen 1997 und 2004 haben die seelischen Leiden am Arbeitsplatz um 70 Prozent zugenommen. Jeder fünfte Deutsche zeigt inzwischen typische Stresssymptome, wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Schlafstörungen oder Durchfall. Bereits jeder zehnte Fehltag geht heute auf das Konto von Stress. Für die Wissenschaft ist Stress das Problem der Leistungsgesellschaft. Unisono schlagen Mediziner und Psychologen Alarm, weil der Stress bedenklich zunimmt und selten richtig behandelt wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihn bereits zu „einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts“ erklärt. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen