Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Tipp-Es – Computerspiele gegen Stress im Büro

Studien beweisen: Wer im Büro Computerspiele spielt, erholt sich und leistet danach mehr. Bei der Umfrage kam heraus: 46,6 Prozent daddeln während der Arbeitzeit, 15,5 mehrmals pro Woche, 10 Prozent sogar täglich. Das Gros der Bürospieler gab an, damit Stress abzubauen. Falls auch Sie gerade unter Druck stehen und Dampf ablassen möchten – ich hätte da was: Tippen Sie die Buchstaben, die herunterfallen – und erzielen Sie den Highscore! Na, wer ist der Beste?

[via Abowman]
Job, Test 6
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Stressgucker – Verdrießlich schauen wirkt beschäftigt

bunkoIn der jüngeren Zeit sieht man sie wieder häufiger. Gerne mittags in Restaurants. Oder Straßencafés. Typen, die beide Augenbrauen bis zur Mitte ziehen, eine dabei leicht anheben und die Augen etwas weiter öffnen als normal. Manchmal schütteln sie auch ganz leicht mit dem Kopf, schnalzen grimmig mit der Zunge oder Seufzen kurz auf. Typischer Fall von Stressgucker.

Stressgucker sind nahe Verwandte der Promo-Vieren und Mitleids-Erreger. Sie verdichten ihre sämtlichen Symptome auf das Gesichtszentrum. Und man sieht ihnen sofort an: Der Typ hat Stress, ist wichtig, ohne ihn läuft nichts. Jetzt, wo er hier sitzt und nicht an seinem Schreibtisch bricht wahrscheinlich das ganze System zusammen. Man kann die Hilferufe der anderen geradezu aus seiner Miene lesen: Lasst den Mann in Ruhe, seid nett zu ihm, er ist unsere einzige Chance! Also Zackzack, der Typ muss bestellen, essen, noch einen dreifachen Espresso auf die Hand – und dann nix wie zurück ins Büro, die Welt retten. Mindestens.
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Essay, Job 2
Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Stress: Sind Sie Burnout gefährdet?

Jüngste Expertenschätzung gehen davon aus, dass bundesweit rund neun Millionen Menschen vom Burnout-Syndrom betroffen sind. Und das beginnt nahezu immer gleich: Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, man schläft schlechter, wird nervöser, unkonzentrierter, ist gereizter, spürt die nahende Überforderung, den Stress, den Frust, die Ohnmacht. Dabei antwortet der Körper nur auf die Seele, die schon lange leidet. Stress beginnt immer im Kopf. Dort bleibt er lange unbemerkt, vielleicht feuert er zuerst sogar noch zu besseren Leistungen an. Doch das nagt an der der Gesundheit, unbemerkt, bis der Körper irgendwann sagt: „Schluss. Aus. Ich kann nicht mehr.“ Und dann ist sie da, mit einem Mal – die Leere, die totale Erschöpfung, das Ausgebranntsein. mehr

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Der 30 Sekunden Stress

Stress ist deshalb so schädlich, weil er biologisch eigentlich nur für Herausforderungen gedacht war, die uns nicht länger als 30 Sekunden beanspruchen. Bürostress hält deutlich länger…
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Nix zu tun – Boreout auf der Chefetage

buroschlafVier von zehn Managern fühlen sich auf ihrer Arbeit unterfordert, so das Ergebnis einerStepstone-Umfrage an der rund 5400 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. 39 Prozent der Befragten sagten, dass sie im Büro zwar den Eindruck erwecken, beschäftigt zu sein, sich aber eher unterbeschäftigt fühlen. Weitere 47 Prozent gaben an, dass ihre Aufgaben sehr gut zu ihrem täglichen Pensum passt – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Echte Überlastung beklagen dagegen nur 14 Prozent. Im internationalen Vergleich fühlen sich die deutschen Manager übrigens besonders stark unterfordert. Über zu wenig Arbeit beklagen sich am wenigsten die Dänen (21 Prozent), der europäische Durchschnitt liegt bei 32 Prozent.

Job, Studie 1
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Jobangst – Arbeitnehmer leiden unter Schlafstörungen

Der Stress im Job nimmt weiter zu, weltweit klagen 85 Prozent der Angestellten über Schlafstörungen. 57 Prozent der Deutschen belastet nachts besonders die Suche nach einer neuen Stelle. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Monster-Umfrage bei der rund 36.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Im Detail:

  • 52 Prozent (18.741) der weltweit Befragten sorgen sich nachts vor allem darum, wie sie einen neuen Job finden sollen.
  • 23 Prozent (8153) belastet ihr Job gerade sehr.
  • 10 Prozent (3740) fürchten, ihren Job zu verlieren.
  • 15 Prozent (5370) sagen, dass die Arbeit keinen Einfluss auf ihren Schlaf hat.

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Job, Studie 0
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U-Turn – Ab wann Leistung schadet

Das Geheimnis der Managersprache besteht bekanntlich darin, dass sie mehr verbirgt als sie enthüllt. Nur manchmal, wenn man die Sprache beim Wort nimmt, entlarvt sie sich selbst als Hülse. Etwa wenn Manager so Sachen sagen, wie: „An der Spitze wird die Luft immer dünner. Das Einzige, was dann noch hilft, ist ein langer Atem.“ Oder: „Zeig bloß keine Schwächen. Das nutzen die anderen sofort aus. Also sag, wo es langgeht, auch wenn du nicht weißt wohin.“ Und natürlich der Klassiker: „Leistung ist Erfolg.“

Aus der Psychologie weiß man heute, dass der Mensch irgendwann glaubt, was er nur oft genug hört. Die Wiederholung ist zwar die Mutter aller Lerneffekte, dummerweise hat sie aber auch einen Stiefsohn: den Irrtum. Auch der wächst und gedeiht mit ständiger Wiederkehr. Und das ist ziemlich blöd – genauso wie der Satz „Leistung ist Erfolg“. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen