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Lebenserwartung – Reiche Frauen leben drei Jahre länger

Frauen mit hohem Arbeitseinkommen haben im Schnitt eine deutlich höhere Lebenserwartung als Frauen mit niedrigem Einkommen, so eine Studie (pdf) des DIW Berlin. „Frauen, die zu den oberen zehn Prozent der Verdiener gehören, leben etwa drei Jahre länger als Frauen aus den niedrigsten zehn Prozent“, erklärt Friedrich Breyer, Autor der Studie und Forschungsprofessor am DIW. Als Grund hierfür vermutet er allerdings nicht das Einkommen, sondern vielmehr das meist dahinter steckende höhere Bildungsniveau, das wiederum ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein nach sich zieht.

Untersucht wurde dafür eine Gruppe von Frauen, die alle mindestens 25 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hatten und zwischen 1994 und 2005 gestorben waren. Allerdings sei der Effekt bei Frauen nur etwa halb so stark wie bei Männern. Ohnehin sei dieser Effekt für Frauen viel schwieriger festzustellen, sagt Breyer. „Bei einer klassischen Rollenverteilung ist es ziemlich schwer, zwischen dem Arbeitseinkommen der Frau und dem Haushaltseinkommen zu trennen.“ Bei Männern sei dagegen das Haushaltseinkommen oft mit dem eigenen Einkommen identisch.


0 → Artikel in Psychologie

Pokerface – Je vertrauensvoller das Gesicht, desto weniger sollten Sie vertrauen

gesichter

Was kann man nicht alles in einem Gesicht ablesen: Lust und Langeweile, Frust und Freude, Trotz und Trauer. Oft gehen wir aber noch einen Schritt weiter: Wir sehen ein Gesicht – und interpretieren es: Dieser Typ ist freundlich, aufgeschlossen, ein guter Mensch. Oder: Er ist verschlagen, link, falsch, ein Fiesling, dem man nicht im Dunkeln begegnen möchte. Sie denken, dies entspricht der Wahrheit. Sie denken falsch! mehr →

4 → Artikel in Büro

Enterprise 2.0 – Nutzung, Chancen und Gefahren

Erst vor Kurzem berichtete die Karrierebibel über ein relativ frisches Phänomen, dass derzeit Einzug in immer größere Teile der Wirtschaft findet: Enterprise 2.0. Die stetig steigende Nutzung sozialer Plattformen im privaten Bereich veranlasst auch immer mehr Unternehmen dazu, selbst solche Netzwerke zu entwickeln und für die eigenen Ziele einzusetzen.

Eine aktuelle Studie der Deutsche Bank Research (pdf) liefert nun neben weiteren Statistiken neue Erkenntnisse zur Verbreitung von Enterprise 2.0 sowie zu möglichen Erfolgsfaktoren. Wir haben die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengefasst und liefern einige Anregungen, wie Enterprise 2.0 auch in Ihrem Unternehmen funktionieren kann.

Enterprise 2.0 vs. Web 2.0: Was ist was?

Streng genommen müssen die Begriffe Enterprise 2.0 und Web 2.0 unterschieden werden. Unter Web 2.0 versteht man in der Regel alle sozialen Plattformen im Internet, die der Öffentlichkeit zugänglich sind und nicht von einem einzelnen Unternehmen genutzt werden; beispielsweise YouTube, Facebook und Twitter. Häufig wird der Begriff Social Media synonym verwendet. mehr →

4 → Interview in Psychologie

Glücksgefühle – Wie glücklich sind die Menschen auf Twitter?

Eigentlich verrückt: Wissenschaftler der Northeastern Universität und der Harvard Medical School haben 300 Millionen Tweets ausgewertet, um herauszufinden, dass Menschen an Wochenenden oder vor und nach der Arbeit am glücklichsten sind. Natürlich haben Sie sich die Twitter-Nachrichten nicht alle gelesen, sondern elektronisch ausgewertet – nach Schlüsselbegriffen, die auf Zufriedenheit schließen lassen und nach der geografischen Herkunft. Herausgekommen ist dabei auch ein faszinierendes Video, wie sich das Glück (Grün) über den Tag in den USA verteilt…
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0 → Artikel in Psychologie

Spendenaufruf – Wie Sie Ihre Umsätze um ein Vielfaches steigern

Es ist eines der legendärsten Alben der Popgeschichte. Als “In Rainbows” von der britischen Band Radiohead im Jahr 2007 erschien, verkauften sich die Songs stolze 1,2 Millionen Mal – allein am ersten Tag! Der Clou damals: Die Band veröffentlichte das Album online. Gratis noch dazu. Fans konnten es kostenlos aus dem Internet herunterladen und bezahlen, was es ihnen wert war. Völlig legal. Natürlich gab es einige Nassauer, die die Musik einfach kopierten und nichts dafür bezahlten. Aber die Mehrheit zahlte. Je nachdem wo man im Netz forscht, wird ein durchschnittlicher Preis von 2,26 Dollar bis 8 Dollar genannt. So oder so: Die Band erzielte mit dieser CD mehr Einnahmen als mit allen sieben Alben davor. Die Geschichte findet sich unter anderem in dem Bestseller “Free” von Chris Anderson. Auch der Chefredakteur des US Magazins Wired verschenkte sein Buch anfangs – als Beleg für eine neue Gratis-Ökonomie.

Eine neue Studie zeigt nun allerdings: Allesamt hätten Sie wesentlich mehr verdienen können, wenn sie ihren potenziellen Kunden versprochen hätten, dass die Hälfte des Preises an eine Wohltätigkeitsorganisation geht. mehr →

3 → Essay in Büro

Der Quotenquatsch – Eine Replik zur Diskussion um die Frauenquote

Frauen brauchen keine Quote. Das Argument, der Proporz könne Frauen wie Unternehmen zu mehr Erfolg verhelfen, weil es von alleine nicht geschieht, wird auch nicht dadurch besser, dass man es gebetsmühlenartig wiederholt. Allenfalls lässt sich so etwas mediale Aufmerksamkeit erzeugen – zum Beispiel als moderner Frauenversteher oder politische Förderin.

Unfug bleibt die Quote trotzdem. Der Proporz benachteiligt alle: die zur Quotenfrau aufgestiegenen Managerinnen, die qua Quantität derangierten Männer, sogar die Unternehmen.

Letzteres wird allerdings von der Fraktion der Prozentrechner heftig bestritten. Als Grundlage dient ihnen eine McKinsey-Studie aus dem Jahr 2007: „Women Matter“. Darin steht: Unternehmen mit einem hohen Frauenanteil im Vorstand erwirtschaften rund 48 Prozent mehr Gewinn als der Durchschnitt ihrer Branche. Mehr Profit durch Quote – das reicht in der Regel, um seine populären Forderungen in Talkshows zu unterfüttern. Die Zahl ist ja auch beeindruckend. Nur die Folgerung daraus stimmt leider nicht. Wer die Studie unvoreingenommen liest, stellt fest, dass dort etwas ganz anderes steht: mehr →

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