Pro Jahr wechseln hierzulande 3,4 Prozent der Beschäftigten den Job. Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) tut dies freiwillig, nahezu jeder Zweite (48 Prozent) muss jedoch unfreiwillig seine bisherige Position aufgeben und womöglich gar den Arbeitgeber wechseln. Das geht aus einer aktuellen Studie (PDF) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zu den freiwilligen Wechslern zählten die Autoren Personen, die selbst gekündigt haben, auf eigenen Wunsch versetzt worden sind oder befördert wurden und damit beispielsweise Managementfunktionen übernommen haben. Unfreiwillig werteten sie jene Wechsel nach einer Kündigung durch den Arbeitgeber oder dem Auslaufen eines befristeten Vertrags sowie die Versetzung auf eine andere Position, die nicht vom Arbeitnehmer ausging. mehr
Lohnende Jobwechsel – Jährlich wechseln 3,4 Prozent der Beschäftigten den Beruf
Einfach mal Verständnis zeigen – Die beste Medizin gegen Stress auf der Arbeit
Das Bedürfnis, im Job immer produktiver, effektiver und effizienter zu werden, hat nicht nur Vorteile. Vielleicht arbeiten wir wirklich besser denn je, aber zugleich sind auch der Leistungsdruck und die Arbeitsverdichtung gestiegen. Kurz: Es gibt mehr Stress auf der Arbeit. Und paradoxerweise läuft das dem ursprünglichen Ansinnen genau zuwider: Statt produktiver zu werden, werden die Beschäftigten kränker, mürrischer, demotivierter.
Für Michal Biron von der Universität von Haifa war das ebenfalls ein Problem. Er beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Gruppendynamiken am Arbeitsplatz und derem speziellen Einfluss auf Stresserkrankungen wie Burnout. Also untersuchte er, ob es einen besten Weg gibt, Mitarbeiter zu motivieren und gleichzeitig produktiver werden zu lassen. Und was soll ich sagen, er glaubt ihn gefunden zu haben: mehr
Internetsucht – Social Media machen abhängiger als Alkohol oder Rauchen
Mit den Freunden auf Facebook chatten, eine Twitter-Nachricht lesen oder nachsehen, warum das E-Mail-Postfach schon wieder bimmelt – all dem ist schwerer zu widerstehen als Alkohol oder Zigaretten. Zu dem Schluss kommt eine kürzlich vorgestellte Studie von Wilhelm Hofmann, einem Verhaltensforscher an der Universität von Chicago. Wieder so eine US-Studie! – werden Sie jetzt vielleicht denken. Aber Sie denken falsch: Die Experimente dazu fanden in Deutschland, genauer gesagt in Würzburg statt. Insgesamt nahmen daran 205 Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren teil. mehr
Berufseinsteiger – Top-Talente scheitern vor allem an Selbstüberschätzung
Überdurchschnittlich qualifizierte Absolventen und Berufseinsteiger haben derzeit ausgezeichnete Karriereaussichten. Heißt es. Trotzdem scheitern einige der sogenannten High Potentials immer wieder im Berufsleben. Nur warum? Der Frage ist jetzt eine Kienbaum-Studie nachgegangen für die zahlreiche HR-Leiter befragt wurden. Ergebnis: Die jungen Überflieger scheitern in 94 Prozent der Fälle an ihrer Selbstüberschätzung und zu 89 Prozent an der mangelnden Fähigkeit zur Selbstkritik. mehr
Piepshow – Wie viel Mist tolerieren Sie eigentlich so in Ihrer Timeline?
Wann wird ein 140-Zeichen-Tweet reweetet? Und wann wird man für den Mist, den man auf Twitter verzwitschert, entfolgt? Das sind so die Extrempole, mit denen sich schon einige Twitter-Studien beschäftigt haben. Paul André von der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, Michael S. Bernstein vom MIT in Cambridge und Kurt Luther vom Georgia Institute of Technology haben das für ihre Studie (PDF) etwas milder formuliert und sich gefragt: Was macht einen Tweet überhaupt lesenswert und wie viele davon gibt es überhaupt in der Timeline? mehr
Facebook oder Twitter – Was die Wahl des Netzwerks über Sie verrät
Die folgende Studie darf man freilich nicht allzu ernst nehmen – zumal es zahlreiche Menschen gibt, die beide Plattformen nutzen: Facebook UND Twitter. Dennoch ist es bemerkenswert, dass es unter den jeweiligen Nutzern erkennbare Unterschiede gibt. Jedenfalls will diese David Hughes von der Manchester Business School zusammen mit seinen Kollegen erkannt haben. Kurz gesagt: Danach sind Facebook-Nutzer latent neurotisch, Twitter-Nutzer weniger gewissenhaft. mehr
Risiko Mehrarbeit – Andauernde Überstunden können depressiv machen
Länger bleiben, kürzer treten – fast jeder zweite Arbeitnehmer leistet inzwischen unvergütete Überstunden, jeder zehnte sogar mehr als 48 Stunden pro Woche. Das ist auf Dauer nicht nur kräftezehrend – es kann sogar depressiv machen.
Als britische und finnische Wissenschaftler um Marianna Virtanen von der College Universität London und des Instituts für Arbeitsmedizin in Helsinki nun das Problem der andauernden Mehrarbeit untersuchten, stellten sie bald fest, dass diese häufig psychische Störungen und depressive Erkrankungen zur Folge hatten. Folgefolge: mehr Krankheitsausfälle und damit auch erheblicher wirtschaftlicher Schaden für das Unternehmen (das zuvor durch seine mangelhafte Personalpolitik an der falschen Stelle gespart hat). mehr



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