Die Schere ist weit auf – zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Knapp 70 Prozent der Arbeitnehmer sind davon überzeugt, eine flexible Arbeitsweise ermöglicht ihnen, produktiver zu sein. Auf der anderen Seite bieten nur rund 37 Prozent der Unternehmen entsprechende Optionen an. Zumindest sagen nur 37 der Befragten, dass sie die Möglichkeit haben, von einem anderen Ort als ihrem Büro aus zu arbeiten. Und das ist nur eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Kommunikation und den Arbeitsweisen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland, die das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Citrix erstellt hat (siehe Infografiken). mehr
Moderne Heimarbeit – 7 von 10 Arbeitnehmern glauben, flexibles Arbeiten macht produktiver
Nominalstil-Bingo – Je intelligenter einer wirken will, desto weniger gelingt es
Schreiben kann jeder – nur lesen mags keiner. In meinem früheren Job als Journalist wurden mir immer wieder Texte angeboten, die nur so vor Fremdwörtern und Nominalstil strotzten. Unentdeckte Welten und unendliche Weiten von Wörtern, die auf -ung, -heit und -keit enden. Schlimm. Denn der Leser versteht zwar keinen einzigen Satz (was aufgrund der verborgenen Banalitäten oft besser so ist), spürt aber die Absicht und ist verstimmt: Hier will sich einer aufblähen, ein verbales Pfauenrad schlagen und intelligenter erscheinen, als er ist. Klappt aber nie, wie auch eine Studie bestätigt. mehr
Virale Mundpropaganda – Mathe-Beweis, warum sich Informationen in Social Media rasend verbreiten
Kaum gepostet, zieht die Meldung, die Infografik, das Foto oder Video auch schon seine Kreise – wird getwittert, gefacebookt, geplusst. Das volle Programm. Marketingfachleute träumen regelmäßig von einem solchen viralen Erfolg einer Kunde, die schneller im Netz rum ist, als sie Katze im Sack sagen können. Aber warum ist das so? Warum überhaupt verbreiten sich Informationen derart rasant in sozialen Netzwerken? Drei Saarbrücker Informatiker sind der Sache nun genauer nachgegangen und konnten einen mathematischen Beweis dafür liefern – samt überraschender Erklärung. mehr
Verhandlungsstrategie – Härte und Kompromisslosigkeit siegen. Meistens
Wer in Verhandlungen kompromisslos und hart bleibt, fährt damit in der Regel besser als Vertreter einer weichen Linie. Das konnten Forscher der Leuphana Universität Lüneburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in einer aktuellen Studie zeigen. Jedoch mit einer Einschränkung: Härte siegt nicht, wenn der Verhandlungspartner eine Frau ist. In dem Fall sei eine Strategie der gegenseitigen Zugeständnisse erfolgversprechender. Gleichwohl räumten die Wissenschaftler ein, dass kompromisslose Härte zwar kurzfristig sinnvoll sein kann, langfristige aber nicht gut für die Zusammenarbeit ist. mehr
Geistreicher Halbschlaf – Im Dämmerzustand sind wir besonders kreativ
Early birds aufgepasst: Im Dämmerzustand seid ihr kreativer! Echt jetzt. Oder vielmehr sagt das Mareike Wieth, Psychologie-Professorin am Albion College. Ihren Studien zufolge ist die kreativste Zeit, jene, wenn wir am wenigsten produktiv sind: Nämlich kurz vor dem Schlafengehen, wenn es im Gehirn schon beginnt, ein wenig zu nebeln und wir unseren Gedanken beim Verklären zuschauen können. Jedenfalls reagierten Wieths Probanden so: Analytische Probleme löst man in dieser Zeit besser nicht. Aber ihre kreativsten Ideen und Gedanken hatten die Teilenehmer im Dämmerzustand. Ob Sie Ihre Brainstorming-Meetings deshalb in den späten Abend verlegen sollten, wage ich aber nicht zu raten.
Nix mit schlank im Schlaf! – Schlafmangel am Wochenende auszugleichen, macht dick
Am Wochenende fehlenden Schlaf nachholen und das Lotterleben ausgleichen, das Sie unter der Woche geführt haben? Ganz schlechte Idee! Mal wieder richtig ausschlafen ist ja okay. Aber regelmäßig eine arbeitsreiche Woche mit kurzen Nächten am Wochenende wieder gut machen – das ist nicht nur eine schlechte Angewohnheit, es macht auch dick und fett. Der niederländische Neurowissenschaftler Paulien Barf von der Universität von Groningen hat dazu mit zwei seiner Kollegen eine umfangreiche Studie durchgeführt und festgestellt: Abwechselnde Perioden von Schlafentzug und Nachhol-Schlaf führen zu deutlicher Gewichtszunahme und können sogar Diabetes auslösen. Vor allem, wenn dieser Rhythmus chronisch wird. mehr
Murmelspiele – Selbstgespräche helfen beim Lernen und Memorieren
Wir wissen nicht, was die beiden Psychologen Gary Lupyan und Daniel Swingley tagsüber so vor sich hin murmeln. Allerdings müssen die beiden Forscher der Universitäten Wisconsin-Madison beziehungsweise Pennsylvania irgendwann auf die Idee gekommen sein, solche Selbstgespräche genauer zu untersuchen. Und tatsächlich: sie helfen, so das Ergebnis ihrer Studie (PDF). Beim Konzentrieren ebenso wie beim Merken oder Wiederfinden von Dingen. Insbesondere beim Memory-Spiel – das zeigten die Experimente des Forscher-Duos – konnten die Probanden durch lautes Aussprechen einzelner Motive die Bilderpaare hinterher schneller wiederfinden. mehr





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