Beim Duschen kommen einem oft die besten Ideen. Mir geht das jedenfalls so. Genauso beim Joggen, beim Schlafen, ja sogar auf dem Klo… Entschuldigung für das Bild in Ihrem Kopf. Aber es ist so: Gute Ideen werden regelmäßig weitab vom Schreibtisch geboren. Künstler, Dichter und Gelehrte suchten schon immer Ablenkung und Zerstreuung vom Alltag, um etwas Neues zu schaffen. Friedrich Nietzsche etwa wählte das kühle Klima des Engadin, um Also sprach Zarathustra zu schreiben. Richard Wagner fand in den Gärten der Villa in Ravello die Inspiration für das Bühnenbild des 2. Aktes seiner Oper Parsifal. Und die ostitalienische Stadt Ravenna, direkt an der Adria gelegen, inspirierte schon Dante Alighieri, Lord George Gordon Byron oder Gustav Klimt. Bis zur Adria müssen Sie nicht reisen, um gute Einfälle zu bekommen. Aber hin und wieder zerstreuen sollten Sie sich. mehr
Kopf frei – Zerstreuung macht zwar nicht kreativer, bringt aber die besseren Ideen
Nur 6 Sekunden – Eine Heatmap verrät wo Recruiter bei der Bewerbung hinsehen
Nicht vier oder fünf Minuten – nur sechs Sekunden! Mehr Zeit bleibt einem Bewerber nicht, um mit seinem Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf einen Recruiter zu beeindrucken. So das Ergebnis einer ziemlich spannenden Untersuchung. Was die so spannend macht, ist aber weniger die kurze Zeitspanne, die Jobsuchern bleibt, sondern vielmehr eine Art Heatmap, welche Bereiche in Lebenslauf und Anschreiben die Personaler in dieser kurzen Zeit die meiste Aufmerksamkeit schenken. Also vereinfacht gesagt: Wo gucken sie hin, um sich danach ein erstes Urteil zu bilden? mehr
Vorsicht Falle – Gut Gelaunte entscheiden großzügiger, aber nicht besser
Obacht, wenn Sie gerade richtig gut drauf sind und dann noch eine Wahl treffen müssen! Denn wer positiv gestimmt ist, entscheidet in manchen Situationen allenfalls suboptimal. So jedenfalls das Ergebnis einer Untersuchung an der Fakultät für Psychologie der Universität Basel. Danach sind Ältere von diesem Effekt jedoch stärker betroffen als Jüngere. mehr
Drei Dinge, die Sie über Produktivität noch nicht wussten
- Nachahmen. Es gibt einen ebenso skurrilen wie effizienten Weg, seine Leistungen zu verbessern: Finden Sie jemanden, der produktiv ist – und denken Sie, Sie seien genauso. Zu dem Ergebnis kommen Untersuchungen des Psychologen Jochim Hansen von der Universität Basel. Es ist wie beim sogenannten Rajkov-Effekt. Vladimir Rajkov entdeckte die Methode des „geborgten Genies“: Dazu versetzte er seine Probanden in einen Zustand der Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, sie seien ein herausragender Kopf der Geschichte. Prompt waren sie in diesem Zustand in der Lage, annäherungsweise deren Fertigkeiten zu entwickeln.
- Automatisieren. Zeitmanagement, Prioritäten setzen, organisieren, strukturieren – alles gut und richtig. Doch davon wird der Tag auch nicht länger. Was wirklich hilft, die Dinge geregelt zu kriegen (insbesondere wenn es täglich viele sind): Automatisieren und ritualisieren Sie so viele Prozesse wie möglich. Der Trick dabei ist, so Roy Baumeister, dass Sie dabei Energie sparen, die Sie für andere Aufgaben verwenden können, statt sich damit vom Prokrastinieren (zu deutsch: Aufschieben) abzuhalten.
- Betrügen. Und zwar sich selbst. So zeigt eine phantastische Studie der Columbia Universität, dass es schon reicht, sich vorzustellen, man komme seinem Ziel näher – selbst wenn dieser Fortschritt eine einzige Illusion ist. Es ist wie beim Sex: Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. In der Wissenschaft ist dies auch bekannt als Goal-Gradient-Effekt. Entdeckt hat den der Verhaltensforscher Clark Hull 1932. Und ob bewusst oder nicht, viele machen ihn sich zunutze: Etwa Chefs, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen und sie so zusätzlich anspornen.
Hilfe, mein Boss ist eine Frau! – Sind Frauen die besseren Manager?
Seit geraumer Zeit gibt es die Diskussion um die Frauenquote. Dahinter steckt nicht zuletzt auch die Frage, ob Frauen nicht die besseren Bosse sind, weil sie – so die Annahme – kooperativer, fairer, sozial kompetenter sind. Als Paradebeispiel wird dann gerne die Causa Norwegen zitiert. Dort herrscht für börsennotierte Unternehmen seit 2008 die Auflage mindestens 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.
Vier Jahre später haben die beiden Ökonomen David Matsa (Kellogg School of Management) und Amalia Miller (Universität von Virginia) die Folgen der Frauenquote für die Unternehmen genauer untersucht und dabei Überraschendes festgestellt: mehr
Bildung lohnt sich – Jedes Jahr Büffeln bringt 5 Prozent mehr Gehalt
Eine längere Ausbildung zahlt sich aus. Für Frauen meist sogar noch mehr als für Männer. Laut einer gerade erschienenen Studie (PDF) des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bringt ein zusätzliches Jahr Bildung später ein Gehaltsplus von fünf Prozent. Ein Beschäftigter, der beispielsweise 16 Jahre in seine Bildung investiert hat, hat also über das ganze Erwerbsleben hinweg im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen zu erwarten als jemand, der das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen hat. Fachleute sprechen in dem Zusammenhang vom Mincer-Koeffizient oder von Bildungsrendite. mehr
Unser täglich Koffein… – Kaffee macht aus Leistungsträgern faule Taugenichtse
Es gibt da so eine Theorie, was Leistungsträger von jenen Mitarbeitern unterscheidet, die, nun ja, gerade so eben erledigen, was man ihnen aufträgt: Es ist die Fokussierung. Leistungsträger blicken nach vorn, auf den Erfolg und die Belohnung für die geleistete Arbeit. Die Trägen dagegen konzentrieren sich vor allem auf die Anstrengungen und was es sie kostet, den Job zu machen. Das vorausgeschickt, habe ich jetzt eine bemerkenswerte Studie gefunden, die sagt: Kaffee, insbesondere das darin enthaltene Koffein, wirkt auf auf solche Leistungsträger wie Gift: Es verschiebt ihren Fokus und macht aus ihnen träge Tunichtgute. mehr





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