Wo hört die Arbeit auf – wo fängt die Freizeit an? Für viele Arbeitnehmer ist das kaum noch auszumachen. Kurz: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Gut ein Viertel (27 Prozent) der Beschäftigten muss inzwischen häufig in der Freizeit für die Arbeit erreichbar sein. Jeder Siebte (15 Prozent) arbeitet oft sogar unbezahlt in seiner Freizeit. Zusätzlicher Effekt: Selbst wenn dann mal wirklich Feierabend ist, kreisen die Gedanken bei gut einem Drittel (37 Prozent) der Arbeitnehmer auch zu Hause noch um die Arbeit. Und das ist nur ein Ergebnis der repräsentativen Studie “Gute Arbeit” des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), an der mehr als 6.000 Beschäftigte teilgenommen haben. mehr
Krank durch Arbeit – Stress unter den Beschäftigten nimmt zu
Daddeln mit dem Dienstrechner – Mehrheit der Unternehmen erlaubt privates Surfen im Job
Die meisten Unternehmen erlauben inzwischen die private Internetnutzung am Arbeitsplatz – aber 30 Prozent haben privates Surfen kategorisch verboten. Und 11 Prozent haben diesbezüglich gar keine Regelung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bitkom-Umfrage. Und große Unternehmen handhaben das private Surfen im Job strenger als kleine. Von den Firmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erlauben nur etwa 13 Prozent die private Internetnutzung ohne Einschränkungen, 56 Prozent untersagen es komplett. Kleine Unternehmen hingegen verzichten häufig aus Kostengründen auf solche Einschränkungen. Jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) mit einem Umsatz unter einer Million Euro gestattet das Surfen uneingeschränkt, nur 26 Prozent sprechen ein vollständiges Verbot aus.
Diät-Tipp: Warum Sie mittags rausgehen und alleine essen sollten – wenn Sie abnehmen wollen
Es ist schon faszinierend, womit wir Menschen unsere Zeit verbringen. Die Statistiker des dafür zuständigen Bundesamtes untersuchen das regelmäßig und erstellen daraus dann ein amtsdeutsches Begriffsungetüm wie die Zeitbudgeterhebung. Darin erfährt der Leser zum Beispiel, dass der Durchschnittsdeutsche mehr als 24 Jahre seines Lebens im Bett verschläft. Oder dass er fünf Jahre mit Fernsehen verbringt. Zwei Jahre und sechs Monate sitzt er in einem Auto, sechs Monate davon jedoch im Stau. Erstaunlicherweise ist das dieselbe Zeitspanne, die er auch auf der Toilette verbringt. Das Küssen fällt dazu vergleichsweise bescheiden aus: zwei Wochen unseres Lebens nehmen wir uns dafür Zeit, die sexuellen Höhepunkte kommen gar nur auf 16 Stunden. Zum Vergleich: Um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, hocken wir im Schnitt sieben Jahre im Büro. mehr
Lernen im Schlaf – Wer gleich nach dem Büffeln zu Bett geht, behält mehr
Wieder was gelernt. Würde ich das auch noch behalten wollen, sollte ich das aber jetzt nicht bloggen, sondern schlafen gehen. Denn wer etwas Neues lernen und memorieren will, sollte gleich danach zu Bett gehen. Das jedenfalls rät die renommierte Schlafforscherin Jessica Payne von der Universität von Notre Dame, die sich mit dieser These auf eine Studie mit insgesamt 207 lernenden Studenten berufen kann. mehr
Cheers! – Ein bisschen Alkohol im Job macht produktiver. Oder so
Die Forscher um Andrew Jarosz von der Universität von Illinois gaben ihren Probanden ordentlich zu trinken: 40 Männer, im Alter zwischen 21 und 30 Jahre; die eine Hälfte trank Wodka, bis sie 0,7 Promille auf dem Tacho hatte. Die anderen tranken Wasser. Dann bekamen die Versuchsteilnehmer Aufgaben zu lösen. So was wie aus einer Liste von Worten, Begriffe zuordnen, die etwas gemeinsam haben. Strategische Aufgaben. Nichts, was man mal eben auf einen Bierdeckel kritzelt. Dann kam die Überraschung: mehr
Heute erledigen: Berge versetzen – Wer an sich glaubt, arbeitet mehr (und besser?)
Wer an sich glaubt und sicher ist, bestimmte Aufgaben bewältigen zu können, leistet freiwillig mehr. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Bochumer Sozialpsychologen unter der Leitung von Hans-Werner Bierhoff. In ihren Untersuchungen stellte sich heraus, dass Mitarbeiter, die im Glauben an die eigenen Fähigkeiten bestärkt werden, motivierter sind, sich für ihre Arbeit zusätzlich zu engagieren. mehr
Lass die Sonne rein – An sonnigen Tagen steigen die Jobchancen im Vorstellungsgespräch
Falls Sie gerade vorhaben, sich zu bewerben, wäre diese Woche perfekt dafür – die Wettervorhersage für diese Woche: Mit dem Hoch “Harry” kommt der Frühling nach Deutschland zurück. Vor allem in der Mitte Deutschlands scheint verbreitet die Sonne, lediglich im Süden und Norden halten sich noch ein paar Wolken. Ab Dienstag aber wird’s überall sonniger und wärmer – am Mittwoch sind sogar 19 Grad drin! Was das Wetter bitteschön mit dem Erfolg eines Vorstellungsgesprächs zu tun hat? Eine ganze Menge, glaubt man den Untersuchungen von Donald A. Redelmeier… mehr





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