Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Objektwahl – Was Männer und Frauen wirklich schön macht

Dies ist für alle, die sich mit Diäten plagen, ihre Kurven mit Push-Up-BH oder Silikoneinlagen aufmotzen oder ihrem Körperbau im Gym und per allwöchentlicher Qual einen Sixpack abringen. Insbesondere jenen, die damit auf dem Beziehungsmarkt punkten wollen. Vergesst es! Attraktiver macht das nur marginal.

Eine Studie der Universität Crawley (Australien) fand heraus: Ob wir auf das andere Geschlecht anziehend wirken oder nicht, hängt viel mehr von unserem Gesicht ab als von unserem Körper – erst recht, wenn man ein Mann ist!

Bei dem wissenschaftlichen Experiment sollten jeweils zwölf Männer und Frauen die Attraktivität anderer Menschen anhand von Fotografien auf einer Skala von 1 bis 7 einstufen. Manche der Probanden sahen dabei die Gesamterscheinung, andere nur die Gesichter, wieder andere nur den Körper. Anschließend verglich die Studienleiterin Marianne Peters die Gesichts- beziehungsweise Körper-Werte mit der Gesamtbewertung, um herauszufinden, wie sehr diese übereinstimmten. Und siehe da: Die Gesichter erzeugten die größere Urteilsbreite – oder kurz: Sie sind für die Attraktivität ausschlaggebender. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Mach mal Pause – Deutsche Pausenkultur in Zahlen

  • 45,7 Prozent der Führungskräfte weiteren Pausen neben der Mittagspause. Bei den einfachen Angestellten sind es 89 Prozent.
  • 15 Minuten – soviel zusätzliche Pausen gönnen sich Manager im Schnitt am Tag. Ihre Mitarbeiter nehmen sich dafür 40 Minuten.
  • 59 Prozent der Führungskräfte begründen dies mit „keine Zeit“, ein Drittel dagegen sagt, dass weitere Pausen nicht vorgesehen sind.
  • 65,1 Prozent der Führungskräfte verbringen ihre Kurzpausen am liebsten mit ihren Mitarbeitern. Begründung: gute Gelegenheit zur informellen Kommunikation und Stärkung des Vertrauens.
  • 26,5 Prozent der Manager möchten die Pause lieber alleine verbringen, vor allem, „um mal Ruhe zu haben“.
  • 9 Prozent möchten die Zeit mit anderen Führungskräften verbringen.
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Job, Studie 8
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Ausgleichsrennen – Mehr Programme für Work-Life-Balance

WorkLifeBalanceDie Zahl der Work-Life-Balance-Programme steigt. Waren es 2006 noch 8 Prozent der Arbeitgeber, die diese Programme anboten, so sind es inzwischen 25 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Association of Executive Search Consultants (AESC) unter 1134 Managern. Ursache dafür könnte sein, dass selbst die Befragten inzwischen spüren, wie gut ihnen zunehmender Ausgleich tut. So gaben nur noch 54 Prozent an, dass ihre Arbeitsbelastung steigt (2006: 59 Prozent) und nur noch 39 Prozent arbeiten länger als normal (2006: 46 Prozent). Allerdings – und das ist die Kehrseite – sagen die befragten Manager auch das:
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Job, Studie 1
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Lobenswert – Die Kunst zu Loben

Lob ist nicht nur Labsal für die Seele – es ist ein mächtiges Instrument, um das Verhalten anderer zu verändern: Lob bringt die Menschen dazu, selbigem gerecht zu werden; es wärmt das Herz und öffnet den verstockten Geist. Durch sublimen Beifall lassen sich Chefs genauso lenken wie Kollegen.

Das hat nichts mit Schleimen zu tun, weil das lediglich Botschaften transportiert, die der andere hören will. Loben dagegen vermittelt eigene Ziele und verstärkt so gewünschtes Betragen. Jemandem zu sagen, dass er dieses oder jenes sein lassen soll, wirkt längst nicht so überzeugend wie die diskrete Einflussnahme durch gezielte Anerkennung: „Der Schmeichelei gehen auch die Klügsten auf den Leim“, erkannte schon der französische Dramatiker Molière. Und auch rund 300 Jahre später stellte der Tiefenpsychologe Sigmund Freud noch fest, dass sich der Mensch wohl gegen Angriffe wehren könne, gegen Lob aber „machtlos“ sei. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Ohne Vitamine – 60 Prozent wollen einen Job ohne Hilfe

handschlag60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wollen lieber ohne gute Beziehungen Karriere machen, das ist der Tenor einer aktuellen Monster-Umfrage unter 958 Erwerbstätigen in Deutschland. 47 Prozent der Befragten gaben an, sich ihre aktuelle Position selbst erarbeitet zu haben, 13 Prozent lehnen es gar komplett ab, ihre Beziehungen für die Karriere zu nutzen. Dem gegenüber stehen 29 Prozent, die dazu stehen, dass schon einmal ein Bekannter ein gutes Wort für sie eingelegt, beziehungsweise sie empfohlen hat. Und 11 Prozent sagen: „Meine derzeitige Position habe ich, weil ich den Chef persönlich kenne.“

Ich halte diese Umfrage für Augenwischerei. Das alles klingt so, als seien Empfehlungen etwas Negatives. Sind sie aber nicht, vielmehr basieren die meisten auf nachprüfbaren Leistungen. Was hier aber unterstellt wird, ist, dass ein Minderleister allein aufgrund eines Zitierkartells Karriere macht, also nicht, weil er etwas kann, sondern weil er jemanden kennt. Dazu fallen mir nur zwei Dinge ein:
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Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Qual der Wahl – Entscheidungen machen müde

Lesen oder arbeiten? Kommentieren oder ignorieren? Weiterlesen – oder weiterklicken?

Ob privat, im Job oder im Blog: Ständig stehen Sie vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich, die meisten davon binnen Sekunden. Das macht diese nicht gerade leichter, manchmal sogar geradezu tückisch. Gerade im Job geraten wir immer wieder in Situationen, in denen wir blitzschnell entscheiden müssen, ohne es wirklich zu wollen. Denn im Büro stehen Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent unter Zeitdruck. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ermittelt. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Loblos – Anerkennung ist Mangelware

42 Prozent der Arbeitnehmer finden, dass ihre Leistung ausreichend anerkannt wird, so eine Erhebung der Hewitt Associates, bei der 120.000 Mitarbeiter und 3000 Führungskräfte in rund 600 Unternehmen befragt wurden.

Job, Studie 3
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen