Ein Blick in die Lebensläufe der derzeitigen Berufseinsteiger lässt ahnen, dass nichts mehr ist wie früher. Mathematiker, die drei Mal in einem Jahr wechseln, weil ihr Arbeitsplatz überflüssig geworden ist; Harvard-Absolventen, die bei einem namenlosen Mittelständler anheuern – die neuen Lebensläufe sind nicht nur der Wirtschaftskrise geschuldet, sondern vor allem dem Wandel auf dem Arbeitsmarkt: den kürzeren Anstellungszeiten, höheren Anforderungen an (Spezial-)Wissen und Praxiserfahrung sowie an die Mobilität.
Das macht Berufseinsteiger ebenso wie Berufserfahrene unruhig. Das Bedürfnis nach Karriereplanung steigt. Schritt für Schritt soll alles durchgeplant sein, am besten mit klaren Meilensteinen: So sieht die Karriere aus mit 25, 30, 35 und 40 Jahren… Danach sollte man es geschafft haben, denken viele – und orientieren sich dabei an den Mustern von gestern. Sie vergessen aber, dass es die sogenannte Kaminkarriere mit stetiger Beförderungen in ein und demselben Unternehmen kaum noch gibt. Und wenn endet sie oft abrupt – siehe Versandhaus Quelle. mehr →