Das Netz ist voll mit Psychotests. Kaum ein Lebensbereich, den sie nicht abdecken. Es gibt Tests zur Liebe, zur Partnerschaft, zum Flirten und zum Sex, Tests zum Glücklichsein, zur Lebensplanung, zur Fitness, Typentests, Diättests – und natürlich auch Tests zur Karriere. Die meisten Psychotests im Internet basieren weder auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, noch sind sie in der Lage eine fundierte Aussage zur Persönlichkeit, zum Charakter oder eine psychologisch haltbare Aussage zu treffen. Die meisten dienen vor allem der Unterhaltung. Und einige liefern vielleicht noch ein paar sachdienliche Hinweise. Aber das reicht manchem schon, zumal die Fragebögen ein netter, kostenloser Zeitvertreib sind. mehr
Was kann ich? – 20 kostenlose Psychotests zur Karriere
Qual der Wahl – Entscheidungen machen müde
Lesen oder arbeiten? Kommentieren oder ignorieren? Weiterlesen – oder weiterklicken?
Ob privat, im Job oder im Blog: Ständig stehen Sie vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich, die meisten davon binnen Sekunden. Das macht diese nicht gerade leichter, manchmal sogar geradezu tückisch. Gerade im Job geraten wir immer wieder in Situationen, in denen wir blitzschnell entscheiden müssen, ohne es wirklich zu wollen. Denn im Büro stehen Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent unter Zeitdruck. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ermittelt. mehr
Initiationsriten – Mitmachen ist Pflicht
Vor allem Männer mögen das: Kleine, verschworene Zirkel, in denen die Neuen teils schikanöse, teils sinnbefreite (Mut-)Proben über sich ergehen lassen müssen, um in den Kreis aufgenommen zu werden. Das geht schon in der Schule los: Wer legt Lehrer Paulke die Reißzwecke auf den Stuhl? In der Uni wird das fortgesetzt. Perfekt inszeniert in Studentenverbindungen, wo Aspiranten wahlweise mit dem Degen oder dem Bierkrug ihre Männlichkeit unter Beweis stellen. Oder wie an der schottischen Elite-Universität St. Andrews: Hier überreichen die Erstsemester ihren Tutoren erst ein Pfund Rosinen, dann betrinken sie sich und werden mit Rasierschaum eingesprüht, nur um hernach verkleidet durch die Straßen zu torkeln. Elite eben.
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Über Prüfung – Wie Sie Management-Audits meistern
Es soll Manager geben, die fahren absichtlich in Staus. Dort erfahren sie den Verlust von Kontrolle und schöpfen emotionale Kraft aus dem Zustand auferlegter Ausweglosigkeit. Das sind die Harten. Alle anderen meiden solche Lagen, wie die Bild-Zeitung lange Sätze. Doch selbst für noch so Hartgesottene endet der Spaß, wenn sie zu so genannten Audits müssen. Solche Qualitätschecks für Manager entscheiden oft über Fortune oder Fiasko einer Laufbahn.
Meist basieren Audits auf Interviews. Intelligenz- oder Persönlichkeitstests, Rollenspiele und Praxissimulationen sind die Ausnahme. Entscheidend ist das Ziel: Geht es um eine Personalauswahl (Wer darf bleiben, wer muss gehen?) oder um eine Potenzialanalyse (Ist der Manager einem Job jetzt und in Zukunft gewachsen?)? Dabei wird die zu beurteilende Führungskraft entweder gleichzeitig von zwei Beratern ins Kreuzverhör genommen oder in zwei Terminen von je einem Interviewer durchleuchtet. Schauspielern ist sinnlos, das kann niemand so lange durchhalten. Auch mit abstraktem Geschwätz oder angelesenen Weisheiten lassen sich keine Auditoren beeindrucken. Blender entlarven sie mit geschickten Fangfragen. Was hilft, sind allein Ehrlichkeit und gute Vorbereitung.
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Lichtspiele – Wir können mehr als wir denken
Es ist das Jahr 1924. Die Manager von General Electric (GE) fragen sich, wie sie die Produktion optimieren können. Dank des Taylorismus haben sie jeden Arbeitsvorgang in viele kleine, optimierte Schritte zerlegt. Nun gehen sie ans Eingemachte und lassen ein paar Wissenschaftler untersuchen, ob sich eine Veränderung der Lichtverhältnisse auf die Leistung auswirkt. Die Versuche werden in den Hawthorne-Werken in Cicero/Illinois durchgeführt. Die Forscher informieren die Arbeiter darüber, was sie vorhaben. Dann wird es heller gemacht – und tatsächlich: Mit dem Licht steigt die Produktivität.
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Blackout – Mittel gegen die Prüfungsangst
Schon der Gedanke an die Klausur reicht, damit wir mit Freude den Feudel schwingen, plötzlich das Geschirr abwaschen möchten, achja, die Fensterscheiben gewähren eigentlich auch nur noch trübe Aussichten… Alles Ausweichmanöver und Vermeidungsstrategien. Dahinter steckt eine Form von Prüfungsangst. Im Extremfall verursacht sie Schlafstörungen, Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Lernblockaden bis hin zum Blackout während des Tests. mehr
Mind-Doping – Besser abschneiden im Test?
Deutsche Studenten dopen. Offenbar greifen eine ganze Reihe Jugendliche und Studenten immer öfter zu Medikamenten, um Stress zu bewältigen und in Prüfungen besser abzuschneiden. Laut einer Studie des bayerischen Gesundheitsministeriums betrifft der Medikamentenmissbrauch allein im Freistaat 35.000 Jugendliche. Im Fachjargon auch Mind-Doping genannt. Meine Generation griff in der Uni wahlweise zu Kaffee oder Traubenzucker, heute sind es Ritalin und Vigil. mehr





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