Es gibt zahlreiche Arten, wie man seinen Job verlieren kann. Eine davon ist zu twittern. Nicht im Allgemeinen. Kommunikation ist ja zunächst eine gute Sache. Dennoch erstaunt es mich immer wieder, was manche Menschen so alles dem Internet anvertrauen.
Es ist schon etwas her, als der Beinahe-Cisco-Mitarbeiter sich um Kopf und Kragen zwitscherte und nach seinem Bewerbungsgespräch verlautbarte, noch nicht zu wissen, ob er den Job annehmen soll, der zwar gut bezahlt sei, aber den er sicherlich hassen würde. Dann gab es noch diesen Fall Fall einer tollkühnen Vertriebsmitarbeiterin von Careerbuilder, die sich womöglich um ihren Job getwittert hat. Sie teilte der Welt unter anderem mit, von vier bezahlten Stunden nur zwei zu arbeiten. Und schon vor rund einem Jahr schilderte ich HIER im Blog, wie einige deutsche Twitterer mit ihrer Reputation Harakiri 2.0 betrieben.
Nun sollte man denken, das alles hätte zu Ein- und Weitsichten geführt. Denkste. Auch im Jahr 2010 gibt es Twitterer, die nicht wahrhaben wollen, dass Twitter keine Privatsphäre hat, sondern öffentlicher Raum ist! Und der ist dank diverser Tools auch noch nach Wochen durchforschbar. Die folgenden Tweets sind leider echt und wie man sieht gar nicht mal alt, sollten aber als abschreckende Beispiele dienen. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären der Chef – und lesen das… mehr →
Man mag es kaum glauben: Obwohl Twitter heute eine gewichtige Rolle in Medien, Politik und vor allem im Leben seiner Nutzer spielt, ist der Microblogging-Dienst mit dem blauen Vogel gerade einmal vier Jahre alt. In dieser Zeit sind die verschiedensten Fakten und Annahmen über das Netzwerk verbreitet worden – auch auf Karrierebibel finden Sie jede Menge Artikel über die Zwitscherplattform.
Was aber sagt die Wissenschaft über Twitter? Das relativ junge Alter des Dienstes bewirkt, dass es weitaus weniger Erhebungen darüber gibt als beispielsweise über das Fernsehen. Dennoch existieren durchaus einige interessante Analysen. Die Kollegen vom Psyblog haben hier einige zusammengefasst, die wir Ihnen heute vorstellen möchten. Alle genannten Fakten entspringen wissenschaftlichen Studien, Befragungen und Untersuchungen und sind mal mehr und mal weniger offensichtlich. Nun aber genug der Worte – seit Twitter wissen wir, dass Zeichen knapp sind! mehr →
Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?
Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.
mehr →
Eigentlich verrückt: Wissenschaftler der Northeastern Universität und der Harvard Medical School haben 300 Millionen Tweets ausgewertet, um herauszufinden, dass Menschen an Wochenenden oder vor und nach der Arbeit am glücklichsten sind. Natürlich haben Sie sich die Twitter-Nachrichten nicht alle gelesen, sondern elektronisch ausgewertet – nach Schlüsselbegriffen, die auf Zufriedenheit schließen lassen und nach der geografischen Herkunft. Herausgekommen ist dabei auch ein faszinierendes Video, wie sich das Glück (Grün) über den Tag in den USA verteilt…
mehr →
Deutschland. 30 Grad. Kein Wind bläst. Die Frisur klatscht. Hombre, ist das ‘eiß ‘ier! In zahlreichen Büros herrscht schon jetzt ein subtropisches Klima. Wer da noch einen kühlen Kopf behält, sitzt entweder in einem klimatisierten Zimmer oder im Schwimmbad.
Nun gibt’s für Arbeitnehmer leider kein Hitzefrei. Deshalb müssen kreative Lösungen gefunden werden – schließlich ist das das Land der Ideen. Gesagt, gefragt: Was tun Sie heute, um sich auf der Arbeit abzukühlen. Vor gerade mal einer halben Stunde hab ich die Frage bei Twitter gestellt, hier kommen schon die Antworten: