Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Die Twitter-Lüge

Die große Twitter-Lüge – oder doch nicht?
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Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Folgeinvestition – Wie entscheiden Sie, wem Sie folgen?

twittertippsIn der Blogosphäre gab es früher so eine (Un)Sitte, dass man Leute nur dann auf seine Blogrolle setzte, wenn die das auch taten. Bis heute gibt es diese Linktausch-Anfragen, die ich allerdings kategorisch verneine. Mit der zunehmenden Popularität von Twitter und damit auch der Verlinkung untereinander entsteht dort – jedenfalls meine ich das dort zu beobachten – ein ähnliche Phänomen: Die Nutzer folgen sich aus unterschiedlichen Gründen. Zum Einen, weil sie sich kennen und mögen. Zum Anderen, weil sie denjenigen folgen, die ihnen auch folgen.

Ich will das überhaupt nicht bewerten, schließlich ist das auch eine Frage der Motivation, warum und wie man Twitter nutzt. Angeregt durch diesen Beitrag habe ich mich allerdings gefragt, nach welchen Kriterien ich eigentlich auswähle, wem ich folge und wem nicht. Das wären meine Punkte (Apropos: Was sind Ihre Kriterien? Kommentare frei…):

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  • Ich kenne und mag die Person. Ein sehr konservativer Grund. So hat Twitter einmal begonnen: Freunde und gute Bekannte, die sich auch im echten Leben kennen, verfolgen, was der oder die andere gerade so macht und ob es ihm oder ihr gut geht. Entsprechend folge ich gerne denenigen, die ich persönlich kenne, schätze und deren Leben mich interessiert. Eigentlich selbstverständlich. Deshalb auch der erste Punkt.

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Job, Liste 11
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Internet

SMS verbessern Lesekraft

HandyBisher hieß es immer: Simsen macht dumm. Wenn Teenager nur noch Texthieroglyphen und Abkürzungen vom Typ *lol*, HDGDL und ZMOZD tippen, kann das nicht gut für ihre geistige Entwicklung sein. Ist es aber wohl doch, haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden: Offenbar verbessen die Textnachrichten sogar regelrecht die Lesestärken der Kinder.

Eighty-eight children aged between ten and twelve years were asked to compose text messages describing ten scenarios – for example, explaining to a friend that they’d missed the bus and would be late. Those children who used more textisms in their messages – including abbreviations like “bro”, unconventional spellings like “skool” and so-called accent stylizations like “wiv” – also tended to score more highly on a reading task. The study also showed that girls tended to use more textisms than boys, and that the earlier a child first started using a mobile phone, the more superior their reading ability tended to be.

Eine Billion Dollar

Wer kann sich schon eine Billion (im Englischen: Trillion) Dollar vorstellen. Ausgeschrieben ist das eine Eins mit 12 Nullen: 1.000.000.000.000. Wie das in 100-Dollar-Geldscheinen (bzw. Geldpaletten) aussieht, zeigt diese wunderbare Illustration (das vorne links in Rot ist ein Mensch):
pallet_x_10000
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Jobsuche: Mittwochs um 14 Uhr

stellenanzeigeDass auf diese Studie noch keiner vorher gekommen ist: Seit es Online-Jobbörsen gibt, gehen Arbeitnehmer tagsüber gerne mal ins Internet und stöbern nach neuen Stellenanzeigen – sei es, weil sie sich mit Wechselplänen plagen oder um ihren Marktwert zu testen. Wann aber gehen Arbeitnehmer vor allem auf die Online-Pirsch? Eine EU-weite Studie von Experteer hat das jetzt untersucht: Die Kaffeepause am Nachmittag ist der beliebteste Zeitpunkt für Jobsucher. Und in Deutschland gibt es den größten Run auf die Internet-Stellenbörsen offenbar am Mittwoch gegen 14 Uhr.

Land Uhrzeit Tag
Deutschland 14 Uhr Mittwoch
Frankreich 15 Uhr Montag
Italien 15 Uhr Dienstag
Großbritannien 15 Uhr Donnerstag

Nachtrag: Wie jetzt eigene Recherchen ergeben haben, kann diese Studie nicht stimmen. Die eindeutige Rush Hour bei der Online-Jobsuche liegt in Deutschland am Montag zwischen 12 und 13 Uhr.

New York Times mal anders

Die New York Times hat eine originelle Webseite entwickelt, wie man die Zeit auch lesen kann.

Das Leben in der Stadt macht dumm

Studie:

Now scientists have begun to examine how the city affects the brain, and the results are chastening. Just being in an urban environment, they have found, impairs our basic mental processes. After spending a few minutes on a crowded city street, the brain is less able to hold things in memory, and suffers from reduced self-control. While it’s long been recognized that city life is exhausting — that’s why Picasso left Paris — this new research suggests that cities actually dull our thinking, sometimes dramatically so.

6 Wege, um Web 2.0 zu nutzen

Ein McKinsey-Report zeigt, wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzbar machen können:

Research by our colleagues shows how differences in collaboration are correlated with large differences in corporate performance. Our most recent Web 2.0 survey demonstrates that despite early frustrations, a growing number of companies remain committed to capturing the collaborative benefits of Web 2.0. Since we first polled global executives two years ago, the adoption of these tools has continued. Spending on them is now a relatively modest $1 billion, but the level of investment is expected to grow by more than 15 percent annually over the next five years, despite the current recession. [...] Participatory technologies have the highest chance of success when incorporated into a user’s daily workflow. The importance of this principle is sometimes masked by short-term success when technologies are unveiled with great fanfare; with the excitement of the launch, contributions seem to flourish. As normal daily workloads pile up, however, the energy and attention surrounding the rollout decline, as does participation. One professional-services firm introduced a wiki-based knowledge-management system, to which employees were expected to contribute, in addition to their daily tasks. Immediately following the launch, a group of enthusiasts used the wikis vigorously, but as time passed they gave the effort less personal time—outside their daily workflow—and participation levels fell.

74 Elemente der Zusammenarbeit

Schöne Grafik, die an chemische Elemente erinnert. Im Grunde geht es dabei um Ähnliches: was Menschen zusammenbindet und wer mit wem auf was reagiert.

teamelemente

MBA zunehmend unbeliebter

Studie: 56 Prozent der Business Schools melden einen Rückgang der Jobangebote für MBA-Absolventen um mehr als 10 Prozent.

Hope and Glory

Barack_Obama_HopeShepard Fairey heißt der Mann, der das wohl bekannteste Polit-Poster der Moderne erschaffen hat: Barack Obama’s “HOPE”. Ein Porträt im New Yorker.

The thirty-nine-year-old Fairey, a Los Angeles-based street artist, graphic designer, and entrepreneur, was born and raised in Charleston, South Carolina, where his father is a doctor. At fourteen, Fairey, a budding rascal, started decorating skateboards and T-shirts. He graduated from the technically rigorous Rhode Island School of Design with a bachelor’s degree in illustration, in 1992.

Twitternde Journalisten

twittertippsIm PR-Kloster gibt es eine ständig wachsende Liste von twitternden Journalisten. Sind doch mehr dabei als man so meint…

Twitter-Mosaik

Wie wärs mit einem Mosaik der Follower oder Freunde bei Twitter:

Ein eigenes Mosaik erzeugen.

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Namensrisikofehlprognosenphänomen

Eine Studie zeigt: Menschen schätzen Dinge als riskanter ein, wenn deren Namen schwer auszusprechen sind.

The Psychologists Hyunjin Song and Norbert Schwarz created names of notional food additives and asked the participants to rate how hazardous they seemed. Easy to pronounce ‘additives’ with names like Magnalroxate were consistently rated as less risky than names such as Hnegripitrom. Wanting to see whether the same effect held for risks that could be seen as exciting, they ran a similar experiment but where participants were asked to rate amusement park rides. Rides with names like Ohanzee were rated as less likely to make you sick than difficult-to-pronounce rides with names like Tsiischili, but were also rated as less adventurous. The researchers note that their study is in line with previous research on cognitive biases, which has found that we tend to underestimate the risk of familiar things and over-estimate the risk of things we don’t know so well.

Das längste bekannteste (englische) Wort lautet übrigens: Lopadotemakhoselakhogameokranioleipsanodrimypotrimmatosilphiokarabomelitokatake-khymenokikhlepikossyphophattoperisteralektryonoptokephalliokigklopeleiolagoiosiraiobaphetraganopterýgon
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Warum manche Twitter hassen

Twitter boomt. Na und?! Es gibt auch Leute, die Twitter hassen
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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Rezession lässt Frauen besser verdienen

Jedenfalls statistisch. Frauen werden in der aktuellen Krise nicht wirklich besser bezahlt als Männer. Aber die Entlassungswellen treffen offenbar zu 82 Prozent Männer in gut bezahlten Jobs. Damit verdienen Frauen im Durchschnitt der Bevölkerung mehr:

In recessions, the percentage of families supported by women tends to rise slightly, and it is expected to do so when this year’s numbers are tallied. As of November, women held 49.1 percent of the nation’s jobs, according to nonfarm payroll data collected by the Bureau of Labor Statistics. By another measure, including farm workers and the self-employed, women constituted 47.1 percent of the work force.

Leider sorgt die Rezession aber wohl auch dafür, dass immer mehr Frauen freiberuflich im Fetisch-Gewerbe arbeiten. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen