Deutschland. 30 Grad. Kein Wind bläst. Die Frisur klatscht. Hombre, ist das ‘eiß ‘ier! In zahlreichen Büros herrscht schon jetzt ein subtropisches Klima. Wer da noch einen kühlen Kopf behält, sitzt entweder in einem klimatisierten Zimmer oder im Schwimmbad.
Nun gibt’s für Arbeitnehmer leider kein Hitzefrei. Deshalb müssen kreative Lösungen gefunden werden – schließlich ist das das Land der Ideen. Gesagt, gefragt: Was tun Sie heute, um sich auf der Arbeit abzukühlen. Vor gerade mal einer halben Stunde hab ich die Frage bei Twitter gestellt, hier kommen schon die Antworten:
Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Arbeitnehmer haben inzwischen das Gefühl, für Ihren Job zunehmend erreichbar sein zu müssen. Hinzu kommt der Eindruck wachsender Belastung: 83 Prozent empfinden eine steigende Arbeitsverdichtung. Heißt: immer weniger Mitarbeiter müssen die gleiche oder steigende Menge Arbeit erledigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Placement24-Umfrage, bei der mehr als 1200 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.
Danach kontrollieren über die Hälfte (51 Prozent) der Befragten auch am Wochenende regelmäßig ihr Diensthandy und/oder Dienstmails, 32 Prozent tun dies immerhin noch in Ausnahmefällen, „wenn es nötig ist“. Und 37 Prozent gaben an, dass Smartphones und Notebooks für sie sowohl Unterstützung als auch elektronische Fußfesseln sind, die die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem verschwinden lassen.
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“Was machst du gerade?”, lautete die allererste Frage auf Twitter. Damit fing alles an. Aber was mich gewundert hat: Die Frage “Was machst du als Nächstes?” wurde praktisch nie gestellt. Dabei ist sie die viel schwierigere und zugleich nützlichere Frage. Denn ihre Anwort setzt voraus, dass man so etwas wie ein Ziel hat oder wenigstens einen Plan und sich dessen auch bewusst wird. Wie kalauerte Mark Twain einst so schön: „Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sich ihre Anstrengungen.” Zu wissen, was man als Nächstes tut, kann vieles erleichtern, die Stimmung heben, Hoffnung geben – oder helfen, den Moment mehr zu genießen.
Also habe ich die Frage heute zwischen 15.30 und 16 Uhr gestellt: Was machst du als Nächstes? Dabei sind einige überraschende, humorvolle aber auch nachdenkliche Antworten zustande gekommen. Bei Antworten wie Weiter meinen Träumen hinterher laufen… bekomme ich persönlich zum Beispiel immer Gänsehaut: Je nach Lesart schwingt darin entweder sehr viel Resignation oder sehr viel Beharrlichkeit mit. Andere Antworten deuten auf ein klassisches Leistungsloch in Deutschland um halbvier in Deutschland hin: Kaffee, Essen! Und wieder andere sind irgendwie zu beneiden: Aufstehen Um Vier?! Aber lesen Sie selbst… mehr →
| Es ist schon etwas her, dass ein US-Forschungsinstitut ermittelte, welcher Werktag wohl der produktivste in der Woche sei. Damals antworteten 57 Prozent: Dienstag. Dahinter folgte schon der Montag – und das, obwohl die meisten da noch müde und übellaunig sind, es zu viel Hektik und zu viele Meetings gibt. Das Schlusslicht des Rankings wiederum bildete – wenig überraschend – der Freitag: Spätestens ab Nachmittag denken da sowieso alle nur noch an den Feierabend. Jetzt kann man natürlich darüber fachsimpeln, warum das so ist: Den Montag hassen die meisten Menschen; Dienstag ist man noch optimal motiviert und ausgeruht; Mittwoch steht die Leistungskraft bereits im Zenit; Donnerstag ist die Brücke zum Freitag und der ist die Brücke ins geruhsame Wochenende. Vielleicht ist es so einfach, ich weiß es nicht. Recherchen ergaben jedenfalls keine befriedigende Antwort. Deshalb geht die Frage jetzt an Sie: Welches ist Ihr persönlich produktivster Wochentag? Aber bitte keine Satire im Sinne von: “Sonntag bin ich besonders produktiv – da muss ich nicht arbeiten.” Nutzen Sie dazu das Umfrage-Tool rechts – und die Kommentare, um vielleicht noch zu erklären, warum das so ist. |
Drei Viertel der Deutschen würden gerne mal im Ausland arbeiten, jeder zweite sogar für längere Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt Monster-Umfrage unter 5000 Befragten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Detail sieht das so aus:
| Was treibt Menschen an? Was motiviert Mitarbeiter jeden Tag aufs Neue alles zu geben, Bestleistungen zu beweisen und obendrein den Spaß an der Arbeit zu behalten. Immer wieder gibt es dazu Umfragen, die zwar unterschiedliche Motivatoren auflisten, sich aber in einem Punkt weitesgehend einig sind: Geld ist es nicht. Aber was ist es dann? Oder anders gefragt: Was befriedigt Sie am meisten in Ihrem Job? Was brauchen Sie, um weiterhin motiviert zu bleiben? Das kleine Umfragetool rechts listet die in solchen Umfragen meistgenannten Kriterien auf. Falls Sie andere Anreize bevorzugen, können Sie die gerne unten in den Kommentaren ergänzen. Diese Punkte in die Umfrage zu integrieren, hat aber erst Sinn, wenn der Punkt von vielen genannt wird, da sonst viel Einzelkriterien die Kernaussagen einer solchen Umfrage verwässern. Und natürlich ist diese Frage immer auch eine individuelle. Der Reiz solcher Umfragen aber liegt darin, Trends und Schwerpunkte zu erkennen. |