Trinkgeld zu geben ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt ist niedrig, so dass ein geringer oder gar kein Tip sich am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land.
In Europa ist es zum Beispiel so: Je weiter man in den Süden kommt, desto mehr Trinkgeld wird erwartet. Allerdings ist es in einigen bereits in der Rechnung enthalten (zum Beispiel in Portugal oder Belgien), so dass man hier allenfalls noch aufrunden kann (wenn man mit dem Service besonders zufrieden war). Die Faustregel für Europa aber lautet: Mit zehn Prozent Aufschlag macht man nirgendwo etwas verkehrt – außer vielleicht in Italien, wo Trinkgelder eher unüblich sind sowie in Großbritannien wo man im Pub allenfalls den Rechnungsbetrag auf eine glatte Zahl aufrundet.
Ebenso variieren die Sitten, wie man den Tip hinterlässt. In Frankreich oder Spanien zum Beispiel bezahlt man seine Rechnung und lässt das Trinkgeld auf einem Tellerchen oder auf dem Tisch liegen. Aber bitte keine Minimünzen – grob unhöflich! mehr →
Keine Sorge, ich verfalle nun nicht die grassierende Obamania (obgleich mich Amerikas neuer Präsident beeindruckt) und schreibe auch keine 15 Folgeartikel darüber, was wir aus seiner Amtseinführungsrede lernen können (auch wenn es da einiges gäbe). Gleichwohl beschäftigt mich ein Passus aus eben dieser gestrigen Rede, in der Barack Obama von ebenso alten wie wahren Werten spricht:
„Unsere Herausforderungen mögen neue sein. Und auch die Instrumente, mit denen wir ihnen begegnen, mögen neu sein. Aber die Werte, von denen unser Erfolg abhängt – harte Arbeit und Ehrlichkeit, Mut und Fairplay, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus –, diese Werte sind alt. Sie sind wahrhaftig.“
Barack Obama
Ich finde, das sind einige bemerkenswerte Tugenden, über die sich ein wenig Reflektion lohnt. Allerdings möchte ich die einzelnen Punkt ungern sofort kommentieren, weil das a) eine Diskussion latent abwürgen könnte oder b) das Ergebnis vorab verfälscht und c) weil ich das lieber Ihnen, liebe Leser, überlassen würde. Dafür werde ich versuchen, eine paar grundlegende Gedanken und Definitionen zu den einzelnen Werten zu formulieren sowie ein paar Zitate aufzusammeln, was andere dazu gesagt und gedacht haben. Ich bin gespannt, was Sie darüber denken. Also los…
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Aus aktuellem Anlass der Amtseinführung von Barack Obama (und weil es gerade ein Riesentrend auf Twitter ist): Das Obamicon. Ganz leicht und kostenlos zu erstellen im Internet, bei Obamicon.Me (Für Bewerbungsfotos allerdings eher ungeeignet.

Auf dieser Seite finden Sie eine großartige Übersicht über alle bisherigen Präsidentschaftswahlen in den USA – von Barack Obama/John McCain bis George Washington/John Adams im Jahr 1789, inklusive der Stimmenverteilung nach der Wahl (bei Obama/McCain natürlich noch nicht!) sowie weiterführende Links. Für Geschichts- und Politikfans ein Hort der Inspiration.
Menschen mit warmen Händen verhalten sich wohlwollender gegenüber ihren Mitmenschen, als mit kalten Händen, so eine US-Studie. Im Wissenschaftsmagazin “Science” schreiben die Forscher, dass Frauen mit einer heißen Tasse Kaffee in den Händen positiver über andere Personen urteilen. Ein zweiter Versuch zeigte, dass die physische Wärme bei den befragten Personen auch das Verhalten beeinflusst. Hier sollten die Probanden als Lohn für die Teilnahme am Experiment entweder ein kleines Geschenk für sich selbst oder einen Geschenkgutschein für einen Freund aussuchen. Probanden mit warmen Händen wählten deutlich häufiger das Geschenk für einen Freund. Jene mit kalten Händen beschenkten sich vorzugsweise selbst. Die Ergebnisse unterstützen die Vermutung, dass im Gehirn an gleicher Stelle sowohl physisches als auch psychologisches Wärmeempfinden verarbeitet wird.
Wissenschaftler glauben, dass die Geburt eines Kindes sich positiv auf die Psyche und den Geist des Vaters auswirkt
Das Motiv gefällt mir zwar nicht, die Technik schon: