Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Top oder Flop – Wie geht es nach dem Bewerbungsgespräch weiter

Bitte warten… Bitte warten… Bitte warten… Die Phase nach dem Vorstellungsgespräch erinnert an die Zeitschleife bei einer Telefonhotline. Das Jobinterview lief gut, Sie haben alles gegeben – nur ab jetzt sind Sie dem Personaler hilflos ausgeliefert: Der muss jetzt eine Entscheidung treffen. Und bis dahin heißt es: Bitte warten… Bitte warten… Bitte warten…

Denkste. Auch in dieser Wartezeit können Sie etwas unternehmen – sei es, um den Vorgang zu Ihren Gunsten zu beeinflussen oder zu beschleunigen. So geht es weiter:
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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Mensch, ärgere dich… – Männer profitieren von Wut, Frauen nicht

Wut tut gut – aber nur den Männern. So haben US-Psychologen herausgefunden, dass Männer, die im Job Ihren Ärger ausdrücken als kompetent beurteilt werden, Frauen hingegen nur als emotional. Für das Experiment zeigten die Wissenschaftler ihren Probanden Videos von Vorstellungsgesprächen, anschließend sollten Sie die Bewerber bewerten. In dem Film schilderten Schauspieler, ob sie eher traurig oder wütend reagieren, wenn ihnen ein Geschäftsabschluss misslingt. Die Crux: Zeigten die männlichen Bewerber Wut, wurden sie von den Probanden als kompetent und führungsstark beurteilt. Bei den Frauen war es genau umgekehrt: Sie galten daraufhin als emotional, wankelmütig und für Führungsaufgaben ungeeignet.

Die Forscher Victoria L. Brescoll und Eric Luis Uhlmann fanden allerdings auch heraus: Nannten die Frauen zugleich den Grund ihres Ärgers, zum Beispiel dass sie durch einen Kollegen unfair ausgebotet wurden, litt ihr Ansehen deutlich weniger.

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Loyalitätsfrage – Haben Sie sich auch woanders beworben?

So schnell kanns gehen: Vorhin fragt mich ein sympathischer Leser per E-Mail, ob ich ihm bei einem aktuellen Problem helfen kann. Schaun mer mal. Wie lautet denn die Frage?

Ich bin zur Zeit dabei mich bei verschiedenen Unternehmen zu bewerben. Das erste Gespräch steht nun an. Dazu meine Fragen:
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Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Fauxpas im Vorstellungsgespräch – Bewerber-Knigge in Zahlen

Antworten der Personaler

handschlag 30 Prozent der Bewerber erscheinen 15 Minuten zu spät zum Vorstellungsgespräch, 9 Prozent lassen sogar eine Stunde auf sich warten. 26 Prozent der Personaler haben während des Jobinterviews schon erlebt, dass ein Bewerber ein Telefongespräch an seinem Handy angenommen hat. 68 Prozent der Personaler würden dafür einen Kandidaten umgehend disqualifizieren. 87 Prozent der Personaler bemängeln unangebrachte Kleidung beim Jobinterview, 43 Prozent erleben immer wieder Respektlosigkeiten und schlechte Ausdrucksweise. 39 Prozent der Personaler halten ein Dankschreiben nach dem Gespräch für extrem wichtig, 41 Prozent finden es irgendwie wichtig. Für 98 Prozent reicht dazu eine E-Mail. Immerhin: 33 Prozent erhalten in der Hälfte aller Fälle tatsächlich ein solches Dankschreiben, 35 Prozent selten bis gar nicht. 5 Prozent der Personaler würden für das Ausbleiben eines Dankschreibens einen Kandidaten sogar ablehnen. 33 Prozent der Befragten sagen Kandidaten per E-Mail ab, 29 Prozent per Briefpost und 27 Prozent per Telefon. 46 Prozent der Personaler haben ein Jobangebot kurzfristig wieder zurückgezogen. 82 Prozent halten Rückfragen während des Jobinterviews für extreme wichtig, 16 Prozent finden es immer noch bedeutend. 59 Prozent der Personaler finden, dass sich die Manieren der Bewerber in den vergangenen Jahren verschlechtert haben.
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Von Jochen Mai // 31 Kommentare

Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten

„Haben Sie noch Fragen?“

Auf jeden Fall! Unbedingt!! Und zwar so einige!!!

Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall zögern, zaudern, schweigen oder gar den Kopf schütteln… Schon aus zwei Gründen: mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Wahrheit oder Pflicht? – Nonverbale Signale im Vorstellungsgespräch

Wir können nicht nicht kommunizieren. Selbst der nichtssagendste Typ trifft immer noch ein paar Aussagen – egal, wie sehr er sich anstrengt (oder auch nicht). Auf der vergangenen Bloggerkonferenz re:publica bin ich in Berlin zwei Mal zum Thema Dresscodes interviewt worden und hatte ein, zwei längere Gespräche zum Thema nonverbale Kommunikation durch Kleidung oder Körpersprache. mehr

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Kaizen für die Website

Gerade bei Mitra entdeckt: Hinter dem Kaizen-Konzept steckt die Idee, Prozesse und Arbeitsabläufe stetig zu verbessern, optimieren und vereinfachen. Als Ergebnis sollen so Produkte und Dienstleistungen, mit ausgezeichneter Qualität höchste Kundenzufriedenheit erzielen. Warum soll Kaizen nicht auch für eine Website funktionieren?, fragt sich Renato und adaptiert die Prinzipen Seiri (Ordnung schaffen), Seiton (alles am richtigen Platz), Seiso (Arbeitsplatz sauber halten), Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn) und Shitsuke (Disziplin) für Webseiten. Lesenswert! mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen