Jetzt mal ehrlich: Waren Sie in der Schule beliebt? Hatten Sie viele Freunde? Oder waren Sie eher ein Eigenbrödler und saßen beim Auswählen der Völkerballmannschaft immer bis zum Schluss auf der Bank? Besser, Sie waren beliebt und hatten viele Freunde. Denn eine Langzeitstudie zeigt: Wer als Schüler beliebt war, verdient hinterher mehr. Wirklich wahr. Rund 35 Jahre wurden dazu die Lebensläufe von 10.000 US-Studenten verfolgt. Und tatsächlich: Wer in der Schule die meisten Freunde hatte, verdiente später am meisten. Das Forscherteam des Instituts für soziale und ökonomische Forschung der Universität von Essex resümierte im vergangenen Februar dazu: Jeder zusätzliche Freund schlägt sich Jahre später in zwei Prozent mehr Gehalt nieder. Na, rechnen Sie gerade nach? mehr →
Mein Netzwerkwert beträgt 1.361.910 Euro – sagt diese Seite: MyNetworkValue (Gefunden bei Robert Basic). Hauptgrund dafür laut Auswertung: “Die Verteilung der Herkunft Ihrer Kontakte ist nahezu ideal. Netzwerke, die die Karriere positiv beeinflussen, bestehen in der Regel aus geschäftlichen Beziehungen oder Kontakten aus Studium und Freizeit. Sie haben Ihre Kontakte als stark unterschiedlich eingestuft. Ein solches Netzwerk hat einen hohen Wert, den Sie erhalten sollten. Je weiter die Kompetenzen und Branchen Ihrer Kontakte gestreut sind, desto mehr neue Perspektiven und Informationen können sie Ihnen bieten…” Und wo geht’s jetzt zur Kasse?
Der Redner hielt einen 50-Euro-Schein in die Luft: „Wer von Ihnen möchte diesen 50-Euro-Schein haben?“, fragte er sein Publikum. Zahlreiche Hände gingen hoch. Da nahm er den Schein und zerknüllte und zerknautschte ihn, riss Ecken hinein bis der Schein nur noch ein unansehnliches Knäuel war. Wieder fragte er: „Wer von Ihnen möchte jetzt noch diesen 50-Euro-Schein haben?“ Wieder gingen fast alle Hände hoch. „Na, gut“, sagte der Redner und warf das Schein-Knäuel auf den Boden. Dann stampfte er mit seinen schmutzigen Schuhen darauf herum, wischte sie daran ab und erzählte dazu eine Geschichte von dem schmierigen Trottoire, durch den er zuvor gegangen war. Dann hielt er das zerschundene Stück Papier mit zwei spitzen Fingern hoch: „Wer von Ihnen möchte diesen 50-Euro-Schein jetzt noch haben?“ Es waren nur ein paar Hände weniger, die aufzeigten. Das Gros wollte ihn noch immer haben. Egal, was er mit dem Geldschein anstellte, wie schmutzig oder zerknittert er auch war, der Wert blieb gleich: 50 Euro.
Mit Menschen ist das ähnlich: Egal, wie oft manche fallen gelassen werden, wie oft sie am Boden zerstört sind, auf ihnen herumgetrampelt wird oder sie sich vielleicht schmutzig und wertlos fühlen – an ihrem Wert ändert das nichts.