Über 133.000 Apps umfasst der Appstore bereits – entwickelt von mehr als 28.000 Entwicklern. Und allein im Dezember hat jeder Appstore-Nutzer im Schnitt 4,8 der kleinen Programme heruntergeladen… mehr →
Deutschland trauert kollektiv. Mit Robert Enke, mehr aber noch mit den Hinterbliebenen. Selten hat ein tragischer Freitod wie dieser so viele Menschen berührt, bewegt und emotional aufgewühlt wie dieser. Womöglich liegt das auch daran, dass sich viele Trauernden insgeheim ein kleines bisschen hineinversetzen können, wie es Robert Enke gegangen sein muss. Verstehen Sie mich nicht falsch: Keiner, der nicht selbst an Depressionen erkrankt ist oder war, kann wirklich begreifen, was dann in einem Menschen passiert (Ich habe selbst so einen Fall in der Familie). Aber in dem Zusammenhang wird immer wieder vom Druck gesprochen, der im Leistungssport herrscht. Von dem Funktionierenmüssen und dem Diktat, bloß keine Schwächen zu zeigen – schon gar keine psychischen. Andernfalls gilt man als Weichei oder als „Deislerin“.
Den steigenden Leistungsdruck, das ewige Funktionierenmüssen – das spüren längst auch jene, die keine Berufssportler sind. Sie spüren es seit Jahren – im Büro, auf dem Arbeitsmarkt, manche vielleicht sogar zuhause in ihrer Partnerschaft. Gewiss, nicht alle wählen einen so finalen Ausweg, aber sie kennen den Stress, die Ohnmacht und die Verzweiflung, die mit der zunehmend rauer werdenden Wirtschaftswelt, den seit Jahren anhaltenden Einsparungs- und Entlassungswellen einhergehen. mehr →
Die Zahl der Erwerbstätigen in Freien Berufen, also die Summe der Freiberufler und ihrer Mitarbeiter ist erstmals auf über vier Millionen gestiegen. Damit liegt der Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent). Jeder zehnte Euro wird mittlerweile von einem Freiberufler erwirtschaftet.
Am stärksten stieg die Zahl der Angehörigen in freien rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufen mit einem Plus von 6,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent die Freien Kulturberufe. Die freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufe wuchsen indes um rund 4,5 Prozent, die Zahl der Freien Heilberufler um 3,5 Prozent.
Die generelle Zunahme der Freiberufler geht auch auf neue Berufe wie Biografiedesigner oder Lernberater zurück – in diesem Bereich zeigt sich allerdings das Phänomen der Notselbständigkeit auch besonders deutlich.
Das ist sicher kein unnützes Wissen: Die Top10 der Traumjobs wird angeführt von Berufen, die 2004 noch gar nicht existierten. Oder: Heutige Absolventen werden bis zu ihrem 38. Lebensjahr bis zu 14 Jobs absolviert haben…
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33 Prozent der Frauen (in der Schweiz) fühlen sich wegen des Geschlechts in ihrer Karriere benachteiligt. 25 Prozent der Frauen sehen durch Familien- und Kinderbetreuung ihre Aufstiegschancen beeinträchtigt. 50 Prozent der Frauen wünschen sich einen Job, der genügend Flexibilität für Karriere und Familie bietet. 24 Prozent der Frauen weltweit sind davon überzeugt, wegen des Geschlechts im Beruf langsamer vorankommen. Nur 4 Prozent der Männer fühlen sich in ihrer Karriere benachteiligt. 55 Prozent der männlichen Führungskräfte meinen, schneller aufzusteigen als ihre Kolleginnen. In China sagen dies sogar beinahe alle Männer (90 Prozent). In der Schweiz glauben hingegen nur 35 Prozent der Frauen, rascher Karriere zu machen als ihre männlichen Kollegen. 26 Prozent der befragten Schweizer Männer nennen eine schlechte Konjunktur oder einen allgemeinen Personalabbau innerhalb ihres Unternehmens als häufigsten Grund für einen Karriereknick, aber nur 15 Prozent der Frauen. 31 Prozent der Männer planen bereits beim Berufsstart den Aufstieg in die Geschäftsleitung. Nur 16 Prozent der Frauen glauben an einen Aufstieg in die Geschäftsleitung. 33 Prozent der Schweizer Männer glauben, in den nächsten zwei bis fünf Jahren in eine höhere Position aufzusteigen, aber nur 12 Prozent Frauen. 23 Prozent der berufstätigen Mütter verringern für ihre Kinder ihre Arbeitszeit, aber nur 12 Prozent der Männer. 46 Prozent der Väter (29 Prozent der Mütter) sagen, ihre Familie habe keinerlei Einfluss auf ihre Arbeitszeit. Für 52 Prozent der Männer hat sich ihre Arbeitszeit mit Kindern nicht verändert. Dieser Aussage stimmen nur 21 Prozent der Frauen zu. 36 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen werden bei der Karriereplanung von ihren Vätern beeinflusst. Frauen orientieren sich stärker an ihren Müttern. Bei 37 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer spielen zudem Freunde eine wichtige Vorbild-Rolle. 47 Stunden arbeiten Männer im Wochendurchschnitt (international), bei Frauen sind es 43 Stunden.
Quelle: Accenture, über 2200 befragte Führungskräfte in 13 Ländern