3,2 Millionen Menschen mussten 2009 Nachtarbeit leisten. 2008 waren es allerdings noch 3,54 Millionen – ein Rückgang um zehn Prozent, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Tages der Arbeit (1. Mai) meldete. Insgesamt leisteten damit 8,3 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland im vergangenen Jahr ständig oder regelmäßig nachts – also zwischen 23 und 6 Uhr. Weitere 6,2 Prozent (entspricht 2,4 Millionen Menschen) verzichteten zumindest gelegentlich ganz oder teilweise auf ihre Nachtruhe, um einem Job nachzugehen. Am stärksten verbreitet ist Nachtarbeit im Produzierenden Gewerbe, im Gesundheitswesen und im Bereich Verkehr. Besonders betroffen sind beispielsweise Bus- und Zugpersonal, Industriearbeiter, Hotelbedienstete oder Krankenhauspersonal. Der aktuelle Rückgang der Nachschichtler ist vor allem auf den mit der Wirtschaftskrise einhergehenden Stellenabbau zurückzuführen.
Wussten Sie, dass 84 Prozent aller Sozialen Netzwerke unter den Mitgliedern mehr Frauen als Männer ausweisen? Oder dass jeden Tag 27,3 Millionen Tweets gezwitschert werden? Oder dass Facebook rund 260 Milliarden Page Impressions zählt – jeden Monat? Nicht? Dann gönnen Sie sich die folgenden 5 Minuten Film…
mehr →
Über 133.000 Apps umfasst der Appstore bereits – entwickelt von mehr als 28.000 Entwicklern. Und allein im Dezember hat jeder Appstore-Nutzer im Schnitt 4,8 der kleinen Programme heruntergeladen… mehr →
Deutschland trauert kollektiv. Mit Robert Enke, mehr aber noch mit den Hinterbliebenen. Selten hat ein tragischer Freitod wie dieser so viele Menschen berührt, bewegt und emotional aufgewühlt wie dieser. Womöglich liegt das auch daran, dass sich viele Trauernden insgeheim ein kleines bisschen hineinversetzen können, wie es Robert Enke gegangen sein muss. Verstehen Sie mich nicht falsch: Keiner, der nicht selbst an Depressionen erkrankt ist oder war, kann wirklich begreifen, was dann in einem Menschen passiert (Ich habe selbst so einen Fall in der Familie). Aber in dem Zusammenhang wird immer wieder vom Druck gesprochen, der im Leistungssport herrscht. Von dem Funktionierenmüssen und dem Diktat, bloß keine Schwächen zu zeigen – schon gar keine psychischen. Andernfalls gilt man als Weichei oder als „Deislerin“.
Den steigenden Leistungsdruck, das ewige Funktionierenmüssen – das spüren längst auch jene, die keine Berufssportler sind. Sie spüren es seit Jahren – im Büro, auf dem Arbeitsmarkt, manche vielleicht sogar zuhause in ihrer Partnerschaft. Gewiss, nicht alle wählen einen so finalen Ausweg, aber sie kennen den Stress, die Ohnmacht und die Verzweiflung, die mit der zunehmend rauer werdenden Wirtschaftswelt, den seit Jahren anhaltenden Einsparungs- und Entlassungswellen einhergehen. mehr →
Die Zahl der Erwerbstätigen in Freien Berufen, also die Summe der Freiberufler und ihrer Mitarbeiter ist erstmals auf über vier Millionen gestiegen. Damit liegt der Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent). Jeder zehnte Euro wird mittlerweile von einem Freiberufler erwirtschaftet.
Am stärksten stieg die Zahl der Angehörigen in freien rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufen mit einem Plus von 6,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent die Freien Kulturberufe. Die freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufe wuchsen indes um rund 4,5 Prozent, die Zahl der Freien Heilberufler um 3,5 Prozent.
Die generelle Zunahme der Freiberufler geht auch auf neue Berufe wie Biografiedesigner oder Lernberater zurück – in diesem Bereich zeigt sich allerdings das Phänomen der Notselbständigkeit auch besonders deutlich.