
Wenn die Arbeit sinnlos ist, nähert sich auch das Leben der Sinnlosigkeit.Abraham Maslow, US-Psychologe
Sinnvolles tun, Großes bewirken, die Welt besser machen, gleichzeitig Geld damit verdienen: Das wollen wir alle. Doch, wie schafft man das? Wie erreicht man dieses Ziel? „Absolut unmöglich!“ oder „Du bist ein Träumer!“, behaupten viele mit äußerlich geschwellter Brust, innerlich das genaue Gegenteil: Sie sehnen sich danach, fragen sich: Wie geht das wirklich?
Hier bekommen Sie 5+1 Tipps, damit Sie mit Ihrer Arbeit Sinn gewinnen und dabei noch Zeit sparen:
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Techniken zur Selbstorganisation und zum Zeitmanagement gibt es viele, und der Bedarf daran scheint ungebrochen zu sein. „Getting Things Done“, „Zen Habits“, „The 4 Hour Workweek“ oder Personal Kanban – für jeden Charakter gibt es die scheinbar passende Methode und jede erfreut sich einer großen Fangemeinde. Es ist ein schierer Hype um die persönliche Produktivität entstanden. Und eigentlich ist das auch gut so. Nur: Wer kein Ziel hat, wird auch nirgendwo ankommen.
Ich glaube, ich habe bis vor etwa drei Jahren einmal im Quartal mein komplettes Zeit-Management umgeworfen und neu gemacht. Erst ein Time/System-Buch, schön in Leder eingebunden, dann Outlook, dann wieder nur ein kariertes Heft, und wieder Outlook. Aber wie auch immer ich die anstehenden Aufgaben zu organisieren suchte, es war ohne Effekt. Ich habe prokrastiniert. Und ich fühlte mich dabei alles andere als gut. Ich habe immer weniger geschafft. mehr →
Zeitmanagement ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Das jedenfalls behaupten die einen. Zeitmanagement ist definitorischer Quatsch, sagen die anderen. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell – unabhängig davon, was wir damit anstellen. Jeder Tag hat für jeden Menschen gleich viele Stunden, egal, ob man ihn managt oder nicht. Das ist wohl unbestreitbar richtig und auch höchst gerecht. Andererseits lässt sich nicht verleugnen, dass einige Menschen mit dieser Zeitfreiheit mehr Probleme haben als andere.
Um es kurz zu machen: Diese Menschen verzetteln sich. Und zwar regelmäßig. Schon morgens erwarten die Betroffenen jene Aufgaben, die gestern im Arbeitswust liegen geblieben sind oder aufgeschoben wurden, weil sie so viel Annehmlichkeit verheißen wie mit den Fingernägeln über eine Schiefertafel zu kratzen. Über den Tag kommen dann neue dringende Jobs dazu: Der Chef schneit rein und braucht umgehend einen Lagebericht zu Projekt XY, der Kollege bittet um Rat, der Kunde hofft auf schnelle Hilfe und aus dem E-Mail-Eingang piept unerbittlich Post mit der Dringlichkeitsstufe „hoch“. Aufschub unmöglich. Just do it. Wer also nicht gerade über vier Arme wie der indische Gott Vishnu verfügt, den umgibt spätestens am Nachmittag ein veritables Büro-Tohuwabohu.
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