Ich bekomme am Tag so 300 bis 400 E-Mails. Zeitmanagement ist also ein Thema für mich. Ich kenne einige Manager, die löschen zunächst alle E-Mails von Menschen, die sie nicht persönlich kennen. Sie sagen, die lenken nur ab und halten auf. Sie glauben nicht, dass es sich lohnt, darin nach wertvollen Informationen zu suchen. Ich fand diesen Ansatz immer unhöflich und schlecht fürs Geschäft. Ich weiß noch, als ich anfing, habe ich versucht, jede E-Mail selbst zu beantworten. mehr
Trendsetter – Richard Branson … über Zeitmanagement
Drei ziemlich kuriose Selbstmanagement-Methoden
- Die Pomodoro-Methode Um produktiver zu werden, müssen Sie lernen Pausen zu machen. Stellen Sie sich also einen Wecker auf 25 Minuten und pausieren Sie für fünf Minuten sobald es klingelt. Danach wird weitergearbeitet. Und nach vier Einheiten gönnen Sie sich eine Rast von 30 Minuten. Warum die Methode so heißt? Ihr Urheber, der italienische Unternehmer Francesco Cirillo, nutzte dazu einst eine Uhr in Tomaten-Form – eine Pomodoro eben.
- Die Aschenputtel-Methode Machen Sie es wie das Aschenbrödel im Märchen: Zunächst schreiben Sie sich alle Ihre Gewohnheiten jeweils einzeln auf einen Zettel – die guten wie die schlechten. Dann sortieren Sie diese in zwei Stapel. Klar, die schlechten legen Sie nicht nur sprichwörtlich ab. Die anderen pflegen Sie weiter.
- Die AMORE-Methode Klingt schlüpfrig – ist aber nur ein Akronym und steht für ambitiös, motivierend, organisiert, realistisch und echt – so jedenfalls sollten Sie Ihre Ziele formulieren, damit Sie diese auch erreichen. Eine Verwandte von AMORE ist übrigens die MAGIE-Methode – nur das hier die Ziele machbar, (allgemein) akzeptabel, gewissenhaft, inspirierend und ehrgeizig sein sollten.
Die ÜVAPPTEM-Methode – Zitate zum Zeitmanagement
Gerade nebenan auf Blatternet entdeckt: Berühmte Zitate zum Zeitmanagement (siehe Video). Dazu muss man ich allerdings sagen: Ich bin kein großer Freund des Begriffs Zeitmanagment. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell und ist überdies noch höchst gerecht: Jeder Mensch hat 24 Stunden davon. Jeden Tag. Allerdings liegt es an uns, wie wir mit der Zeit umgehen, sie nutzen und unsere Prioritäten setzen.
Wer seine Zeit und damit auch seinen Büroalltag besser in den Griff bekommen will, sollte sich deshalb weniger über Zeitmanagement Gedanken machen, dafür vielleicht umso mehr über besseres Selbstmanagement. mehr
Burnout-Gefahr? – Nicht Sie haben (allein) Schuld daran!
Ein Gastbeitrag von Markus Väth
„Nicht Sie haben ein Problem. Ihre Firma hat eins!“
Diesen Satz muss ich immer öfter Klienten mitgeben, die wegen Burnout zu mir kommen. Der Begriff Burnout ist schon fast Pop-Kultur: Jeder kann darüber plaudern, man leide ja selbst darunter, und der Nachbar habe es auch. Weit gefehlt! Nicht nur, dass jeder Burnout einzigartig ist. Praktisch jeder Burnout hat strukturelle Anteile, die im Umfeld des Betroffenen produziert werden und und nicht beachtet werden. mehr
Eisenhower ade – Wie chaotisches Zeitmanagement funktioniert
Ein Gastbeitrag von Hermann Rühle mit exklusiven Buchauszügen
Das chaotische Zeitmanagement funktioniert nach dem KISS-Prinzip: »Keep it simple and stupid.« Mach’s so einfach wie möglich! Also genau so, wie Sie es schon immer praktizieren.
Jetzt verrate ich Ihnen, welches Geheimnis hinter diesem Erfolgsrezept steckt: Man muss warten und verzichten können. Warten Sie ab, bis sich etwas von selbst erledigt hat. Wenn nicht, laufen Sie zur persönlichen Hochform auf und bekommen es schnell noch hin. Warten Sie, bis es ein Anderer erledigt hat. Die Arbeit geht schließlich dorthin, wo sie getan wird. Verzichten Sie möglichst darauf, dort zu sein. Verzichten Sie auf Planung, es kommt immer anders, als man denkt. Warten Sie lieber, wie es tatsächlich kommt. Dann improvisieren Sie, und garantiert werden Sie es irgendwie hinbekommen. mehr
Drei Tipps, wie Sie bei der Jobsuche motiviert bleiben
- Organisieren. Seien wir ehrlich: Die Suche nach einem neuen Job dauert meist länger als geplant und erhofft. Und je länger es dauert, je mehr Absagen kommen, desto eher sinkt die Motivation, weiterzumachen. Der Trick ist: Behandeln Sie die Jobsuche selbst wie einen Job. Legen Sie sich dafür Arbeitszeiten fest, den Rest nehmen Sie sich frei. Das vermeidet Aktionismus sowie lange, demotivierende Suchorgien und gestaltet die Suche effektiver.
- Nachfragen. Schon 80 Bewerbungsmappen verschickt – und keiner meldet sich zurück. Das kann zermürbend sein. Um die Ungewissheit zu reduzieren – und um sich vielleicht noch mal ins Gedächtnis zu bringen -, sollten Sie zwei bis vier Wochen nach dem Absenden der Bewerbung nachfragen. Das kann telefonisch aber auch durch eine höfliche E-Mail erfolgen. So zeigen Sie, dass Sie weiterhin an der Stelle interessiert sind – und erzielen Gewissheit.
- Abwechseln. Wenn Sie merken, dass Ihre bisherige Jobsuche und Bewerbungs-Strategie nicht wirklich funktioniert, dann variieren Sie diese! Stur weiterzumachen, verschwendet nur Ihre Energie. Suchen Sie nach Alternativen – etwa mithilfe von Social Media (Nutzen Sie auch unsere anderen Tipps dazu!). Gehen Sie die Sache spielerisch-sportlich an. So behalten Sie das Interesse daran, lernen hinzu und werden von Mal zu Mal besser.
Zeitgeist – Die erfolgreichste Passiv-Strategie: Abwarten können
Die Hinrichtung war ihnen gewiss. Der Sultan von Persien hatte die beiden Männer soeben zum Tode verurteilt. Da ging der Eine hin und bot dem Sultan an, seinem Lieblingspferd binnen eines Jahres das Fliegen beizubringen. Im Gegenzug möge er ihm das Leben schenken.
Dem Sultan gefiel die Idee sehr, der einzige Mann auf Erden zu sein, der auf einem fliegenden Pferd reiten kann. Er willigte ein.
Da sprach der zweite Todgeweihte zu seinem Freund: „Was tust du da? Du weißt doch, dass Pferde nicht fliegen können!“ Darauf antwortete ihm der Erste: „Dafür habe ich mir vier Chancen geschaffen. Erstens könnte der Sultan im kommenden Jahr sterben, zweitens könnte das Pferd sterben, drittens könnte ich sterben und viertens könnte das Pferd tatsächlich fliegen lernen.“ mehr




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