Von Christian Schroff // 1 Kommentar

Planvoll arbeiten – Stressabbau durch Zeitmanagement

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Am Anfang des Projekts ist immer so viel Zeit – und zum Schluss brennt’s jedes Mal? Und zwar so heftig, dass Sie nächtelang keinen Schlaf finden und hinterher wie ein Zombie rumlaufen? Wenn Sie zu den Menschen gehören, die erst unter Druck zur Höchstform auflaufen, ist alles vollkommen in Ordnung. Wenn nicht, sollten Sie weiterlesen: Wir stellen Ihnen drei Werkzeuge vor, mit denen Sie Ihre Aufgaben in den Griff bekommen. mehr

Job 1
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei Dinge, die Sie über Produktivität noch nicht wussten

  1. Nachahmen. Es gibt einen ebenso skurrilen wie effizienten Weg, seine Leistungen zu verbessern: Finden Sie jemanden, der produktiv ist – und denken Sie, Sie seien genauso. Zu dem Ergebnis kommen Untersuchungen des Psychologen Jochim Hansen von der Universität Basel. Es ist wie beim sogenannten Rajkov-Effekt. Vladimir Rajkov entdeckte die Methode des „geborgten Genies“: Dazu versetzte er seine Probanden in einen Zustand der Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, sie seien ein herausragender Kopf der Geschichte. Prompt waren sie in diesem Zustand in der Lage, annäherungsweise deren Fertigkeiten zu entwickeln.
  2. Automatisieren. Zeitmanagement, Prioritäten setzen, organisieren, strukturieren – alles gut und richtig. Doch davon wird der Tag auch nicht länger. Was wirklich hilft, die Dinge geregelt zu kriegen (insbesondere wenn es täglich viele sind): Automatisieren und ritualisieren Sie so viele Prozesse wie möglich. Der Trick dabei ist, so Roy Baumeister, dass Sie dabei Energie sparen, die Sie für andere Aufgaben verwenden können, statt sich damit vom Prokrastinieren (zu deutsch: Aufschieben) abzuhalten.
  3. Betrügen. Und zwar sich selbst. So zeigt eine phantastische Studie der Columbia Universität, dass es schon reicht, sich vorzustellen, man komme seinem Ziel näher – selbst wenn dieser Fortschritt eine einzige Illusion ist. Es ist wie beim Sex: Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. In der Wissenschaft ist dies auch bekannt als Goal-Gradient-Effekt. Entdeckt hat den der Verhaltensforscher Clark Hull 1932. Und ob bewusst oder nicht, viele machen ihn sich zunutze: Etwa Chefs, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen und sie so zusätzlich anspornen.
Von Christian Schroff // Schreibe einen Kommentar

Studieren und jobben – So meistern Sie die Doppelbelastung

Studieren ist teuer: Durchschnittlich 700 Euro pro Monat gehen für Miete, Lebenshaltung, Bücher und Freizeitgestaltung drauf. Wer dieses Geld selbst verdienen muss, stößt schnell an Grenzen – denn so viel Geld ist kaum nebenbei zu verdienen.

Möglichkeit eins ist: In den Semesterferien richtig ranklotzen und ein finanzielles Polster schaffen. Geht das nicht, weil besipielsweise Hausarbeiten warten, keine lukrativen Jobs verfügbar sind oder gar die Betreuung eines Kindes Vorrang hat, bleibt nur die andere Option: Parallel zum Studium in Teilzeit oder gar Vollzeit arbeiten. Das hat aber seine Tücken. mehr

Job 0
Von Christian Mueller // 9 Kommentare

Zeitmanagement ist Bullshit – Treffen Sie Entscheidungen intuitiv

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie haben dutzende Bücher und Artikel zum Zeitmanagement gelesen, haben unzählige Listen begonnen, umgeschrieben, neu strukturiert, Prioritäten gesetzt und verschiedenste Tools und Programme ausprobiert. Und alles hat eine gewisse Zeit lang funktioniert, doch schlussendlich stehen Sie immer wieder vor den gleichen Problemen: Aufgaben müssen erledigt und Entscheidungen getroffen werden. Und trotz aller Methoden und Systemen nimmt nach wie vor mehr Zeit in Anspruch, als es Ihnen lieb ist. Dann habe ich heute einen Vorschlag für Sie: Vergessen Sie all die ausgefeilten Zeitmanagement-Systeme und -Methoden, verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Planung. Vertrauen Sie Ihrer Intuition, denn mehr brauchen Sie nicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. mehr

Job 9
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Trendsetter – Richard Branson … über Zeitmanagement

Ich bekomme am Tag so 300 bis 400 E-Mails. Zeitmanagement ist also ein Thema für mich. Ich kenne einige Manager, die löschen zunächst alle E-Mails von Menschen, die sie nicht persönlich kennen. Sie sagen, die lenken nur ab und halten auf. Sie glauben nicht, dass es sich lohnt, darin nach wertvollen Informationen zu suchen. Ich fand diesen Ansatz immer unhöflich und schlecht fürs Geschäft. Ich weiß noch, als ich anfing, habe ich versucht, jede E-Mail selbst zu beantworten. mehr

Job, Zitat 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei ziemlich kuriose Selbstmanagement-Methoden

  1. Die Pomodoro-Methode Um produktiver zu werden, müssen Sie lernen Pausen zu machen. Stellen Sie sich also einen Wecker auf 25 Minuten und pausieren Sie für fünf Minuten sobald es klingelt. Danach wird weitergearbeitet. Und nach vier Einheiten gönnen Sie sich eine Rast von 30 Minuten. Warum die Methode so heißt? Ihr Urheber, der italienische Unternehmer Francesco Cirillo, nutzte dazu einst eine Uhr in Tomaten-Form – eine Pomodoro eben.
  2. Die Aschenputtel-Methode Machen Sie es wie das Aschenbrödel im Märchen: Zunächst schreiben Sie sich alle Ihre Gewohnheiten jeweils einzeln auf einen Zettel – die guten wie die schlechten. Dann sortieren Sie diese in zwei Stapel. Klar, die schlechten legen Sie nicht nur sprichwörtlich ab. Die anderen pflegen Sie weiter.
  3. Die AMORE-Methode Klingt schlüpfrig – ist aber nur ein Akronym und steht für ambitiös, motivierend, organisiert, realistisch und echt – so jedenfalls sollten Sie Ihre Ziele formulieren, damit Sie diese auch erreichen. Eine Verwandte von AMORE ist übrigens die MAGIE-Methode – nur das hier die Ziele machbar, (allgemein) akzeptabel, gewissenhaft, inspirierend und ehrgeizig sein sollten.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Die ÜVAPPTEM-Methode – Zitate zum Zeitmanagement

Gerade nebenan auf Blatternet entdeckt: Berühmte Zitate zum Zeitmanagement (siehe Video). Dazu muss man ich allerdings sagen: Ich bin kein großer Freund des Begriffs Zeitmanagment. Denn Zeit kann man nicht managen. Sie vergeht immer gleich schnell und ist überdies noch höchst gerecht: Jeder Mensch hat 24 Stunden davon. Jeden Tag. Allerdings liegt es an uns, wie wir mit der Zeit umgehen, sie nutzen und unsere Prioritäten setzen.

Wer seine Zeit und damit auch seinen Büroalltag besser in den Griff bekommen will, sollte sich deshalb weniger über Zeitmanagement Gedanken machen, dafür vielleicht umso mehr über besseres Selbstmanagement. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen