Durchgängige Motivation und Freude an der Arbeit sind Privilegien, die nur wenige genießen. Das gilt sowohl für Chefs als auch für deren Mitarbeiter. Viele Menschen sind motiviert, weil sie die Arbeit zur Sicherung ihrer Existenz brauchen. Sie benötigen Geld zum Leben und gehen deshalb arbeiten. Aber die Befriedigung dieses existenziellen Bedürfnisses ist ein extrinsischer, also von außen kommender Grund, jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Aber auf Dauer nur intrinsisch, also von innen motiviert, sind die wenigsten. Deshalb müssen Führungskräfte die verschiedenen Sehnsüchte und Interessen ihrer Kollegen jeden Tag aufs neue hinterfragen – also eine Antwort darauf finden, wie Leistung und Fairness miteinander vereinbar sind. Gute Stimmung hilft dabei, aber sie reicht nicht.
Dieter Frey, Sozialpsychologe an der LMU München (in der aktuellen Wiwo)
Mythos Motivation – Gute Stimmung auf der Arbeit hilft, reicht aber nicht
Optimismus – Der Vorteil, die Dinge positiv zu sehen
Mein Kollege Martin Seligman hat mal ein schönes Experiment gemacht mit Schwimmern an der University of Berkeley, Weltklasseleute darunter. Er ließ sie schwimmen, so schnell sie konnten, und dann nannte er ihnen falsche Zeiten. Sie mussten annehmen, sie seien langsamer gewesen, als sie in Wirklichkeit waren. Für die meisten war das entmutigend, beim nächsten Versuch schwammen sie tatsächlich langsamer. Anders diejenigen, an denen Seligman zuvor eine optimistische Veranlagung festgestellt hatte. Einige von ihnen wurden danach sogar besser.
Daniel KaHneman, Psychologie-Professor im SpOn-Interview
Xmas-Paket – Schenken macht glücklich, bleibt aber Frauensache

Man irrt, wenn man glaubt, dass Schenken eine leichte Sache sei. Es hat recht viele Schwierigkeiten, wenn man mit Überlegung geben und nicht nach Zufall und Laune verschleudern will.
Seneca
Schenken ist wirklich nicht leicht, erst recht wenn man anderen dabei eine Freude machen will. Gerade zu Weihnachten kommt man allerdings nicht wirklich drumherum. Das ist aber auch gut so. Denn andere zu beschenken und Geld nicht nur für sich selbst auszugeben, macht enorm glücklich. Allerdings gönnen sich diese Freude laut Ergebnissen einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse vor allem Frauen: In drei von vier Partnerschaften werden die Geschenke von ihr besorgt. So gaben 74 Prozent der befragten Frauen an, dass sie die Präsente für Verwandte und Freunde alleine besorgen. Lässt man die Männer zu Wort kommen, ergibt sich ein etwas anderes Bild: Sie sehen sich zu 43 Prozent am Prozess beteiligt. Nur vier Prozent gaben an, dass sie für das Besorgen von Geschenken alleine zuständig sind.
Lichtblick – Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?
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Manche Menschen kommen in ein dunkles Zimmer und beginnen emsig zu arbeiten. Sie ergründen die Ursachen der Dunkelheit, finden Schuldige und erstellen ein mittelfristiges Konzept zur schrittweisen Reduzierung der Finsternis.
Und dann kommt einer und macht einfach das Licht an.
Peter Hohl, Autor
Zug zum Tor – Ohne Willenskraft kein Erfolg
Vince Lombardi war ein strenger Mann. Seinen ersten Job als Football-Coach bekam er ausgerechnet an der US-Militär-Akademie in West Point. Lombardi galt als autoritär, perfektionistisch und enorm anpassungsfähig. Zu seinen Stärken gehörte es, die Taktiken und Strategien der gegnerischen Mannschaften zu erkennen und diese den Fähigkeiten seiner Spieler anzupassen und so gut ausbalancierte Teams zusammenzustellen. Entsprechend steil verlief seine Karriere. Er wechselte bald in die National Football League (NFL) und gewann mit den Green Bay Packers 1961, 1962 und 1965 überlegen die NFL-Meisterschaft, 1966 und 1967 folgten zwei weitere NFL-Titel, gefolgt von mehreren Super-Bowl-Siegen. mehr
Teilmenge – Wann, wo und wie im Netz Inhalte geteilt werden
Morgens, halbzehn in Deutschland… im Netz werden Links, Bilder, Videos geteilt. So siehts mal aus, wenn man der folgenden Infografik Glauben schenkt. Die haben die Kollegen von AddThis erstellt und dazu gesammelte Daten von über fünf Jahren und mehr als zehn Millionen Webseiten ausgewertet. Herausgekommen ist dabei das: Inhalte werden im Web vor allem morgens gegen 9:30 Uhr geteilt – und meistens mittwochs. Die Halbwertzeit der Links ist dagegen gering: Die meisten Nutzer klicken sie innerhalb der ersten zwei Minuten nach dem Veröffentlichen an – danach fällt die Kurve rapide ab. Und: Wenn geklickt wird, dann zu 75 Prozent innerhalb des Erscheinungstages. Aber so schlecht ist das jetzt auch nicht, denn Sharing is caring, sagt ein schönes englisches Bonmot. Die deutsche Variante – teile und herrsche klingt dagegen weniger sympathisch. Stimmt aber auch – in dem Sinne: Hier ist die Infografik… mehr
Sendeleistung – TV-Blondine Daniela Katzenberger über ihre Karriere
Ohne Vox wäre ich gar nichts, die haben die Sendereihe über mich gemacht, die haben mich zu der gemacht, die ich heute bin. Ich weiß, dass ich kein Megastar bin. Aber ich habe mehr erreicht, als man mir zugetraut hat. Das kann man sagen.
Daniela Katzenberger, 25, Berufsblondine (im Spiegel)





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